Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Ökologische Nachhaltigkeit

Wärme aus Stroh
Seit 2013 werden u. a. die Gebäude der FNR mit Wärme aus Stroh versorgt. Das Strohheizwerk in Gülzow wird von der Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern betrieben. Die neue Heizanlage spart nicht nur CO2 ein, sondern generiert zudem Wertschöpfung in der Region. Mit rund 150 Hektar wird nur ein geringer Teil der umgebenden landwirtschaftlichen Fläche benötigt, um die notwendige Menge an Stroh zu produzieren. Im Vergleich dazu: Die Gemeinde Gülzow-Prüzen verfügt über mehr als 5.000 Hektar. Fruchtfolgen, Nährstoff- und Humusbilanz der landwirtschaftlichen Flächen werden durch die Strohbereitstellung so nicht signifikant beeinflusst.

Stromversorgung? Erneuerbar!
Unser Strom stammt – vom TÜV Nord zertifiziert - zu 100 Prozent aus  erneuerbaren Quellen. Das Unternehmen reinvestiert alle Gewinne in den Neubau und Betrieb von Regenerativ-Anlagen oder unterstützt soziale Projekte bei der Nutzung erneuerbarer Energien. Für den Ökostrom entstehen der FNR keine zusätzlichen Kosten, denn sein Preis liegt auf dem Niveau konventioneller Anbieter.

Foto: FNR/H.Hansen

Büro-Neubau aus nachwachsenden Rohstoffen bindet 175 Tonnen
Beim Niedrig-Energie-Haus, in dem 32 Mitarbeiter der FNR ihren Arbeitsplatz haben, besteht nicht nur die tragende Konstruktion und die Recyclingholz-Fassade aus nachwachsenden Rohstoffen. Zur Dämmung wurden Zellulose- und Holzfasern verwendet, die Fensterrahmen sind aus Eichenholz gebaut. Für den Teppichboden wurde Ziegenhaar und für die Oberflächenlasuren Leinöl verwendet. Alle Einbaumöbel wurden aus Holzwerkstoffen aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung gefertigt. Mit dem Neubau werden der Atmosphäre dauerhaft 175 Tonnen Treibhausgas entzogen. Handwerker und Zulieferer kamen aus der Region.

Neubau der FNR; Foto: FNR/Wenke Stelter
Foto: FNR/Wenke Stelter

Klimafreundliches Veranstaltungsmanagement
Die FNR organisiert ihre Veranstaltungen klimafreundlich. Dafür kooperieren wir mit dem Dienstleister "atmosfair", der aus den Veranstaltungseckdaten die entstehenden Kohlendioxid-Emissionen abschätzt. Zur Kompensation dieser Emissionen werden hauptsächlich Aufforstungsprojekte und der Bau von Erneuerbare-Energien-Anlagen, vor allem in Entwicklungsländern, unterstützt. Ergänzt wird das klimafreundliche Veranstaltungsmanagement durch die Auswahl zertifizierter, umweltfreundlicher Veranstaltungsorte, Tagungsmappen aus Recyclingpapier und elektronische Tagungsbände. Zudem nutzen wir Videokonferenzen, um den Reiseaufwand bei kleineren Meetings stark zu reduzieren.