Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Fördermöglichkeiten Nachwachsende Rohstoffe

Förderübersicht

Mit der Förderübersicht möchte die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) einen Überblick über die Fördermöglichkeiten des Bundes im Bereich Nachwachsende Rohstoffe geben. Zu jedem Programm haben wir Kurzfassungen zusammengestellt, die Informationen zu Förderschwerpunkten, Förderberechtigten sowie zuständigen Ansprechpartnern enthalten. Die ausführliche Beschreibung sowie Richtlinien und Antragsformulare können Sie auf den Programmseiten herunter laden.

Weitere Informationen zu Förderprogrammen der EU, des Bundes und der Länder bieten die Förderberatung des Bundes "Forschung und Innovation" und die Förderdatenbank des Bundes. Während sich die Förderberatung, mit der der Projektträger Jülich beauftragt ist, auf Programme in den Bereichen Forschung und Innovation konzentriert, bietet die Förderdatenbank detaillierte Informationen zu Programmen in den Bereichen Technologie/Innovation, Umwelt, Landwirtschaft und Erneuerbare Energien u.v.m.

Die Angaben erfolgen ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Rechtsansprüche sind daraus nicht ableitbar.

Förderprogramme des Bundes

Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe

Link zum Programm

Förderschwerpunkte:

  • Förderung von Forschung, Entwicklung, Pilot- u. Demonstrationsprojekten sowie von kommerziell nutzbaren Prototypen im Bereich stoffliche u. energetische Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen. Weiterhin werden Maßnahmen im Bereich Verbraucherinformation und Öffentlichkeitsarbeit gefördert.

Förderberechtigte:

  • Forschungseinrichtungen, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (KMU, Großunternehmen), Vereine etc.

Laufzeit:

  • keine Angabe

Fördervolumen 2016:

  • keine Angabe

Kontakt:

Energie- und Klimafonds (EKF)

Link zum Förderprogramm/FNR-Schwerpunkte EKF-Projekte

Förderschwerpunkte allgemein:

  • Energieeffizienz
  • Erneuerbare Energien
  • Energiespeicher- und Netztechnologien
  • Energetische Gebäudesanierung
  • Nationaler Klimaschutz
  • Internationaler Klima- und Umweltschutz
  • Entwicklung der Elektromobilität

Förderberechtigte:

  • Forschungseinrichtungen, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (KMU, Großunternehmen), Vereine etc.

Laufzeit:

  • keine Angaben

Kontakt:

Waldklimafonds (WKF)

Link zum Programm

Förderschwerpunkte:

  • Anpassung der Wälder an den Klimawandel
  • Sicherung der Kohlenstoffspeicherung und Erhöhung der CO2-Bindung von Wäldern
  • Erhöhung des Holzproduktspeichers sowie der CO2-Minderung und Substitution durch Holzprodukte
  • Forschung und Monitoring zur Unterstützung der vorgenannten Schwerpunkte
  • Information und Kommunikation zur Unterstützung der vorgenannten Schwerpunkte

Förderberechtigte:

  • natürliche oder juristische Person des Privat- oder öffentlichen Rechts, ein nach Bundeswaldgesetz anerkannter forstwirtschaftlicher Zusammenschluss oder eine Personenvereinigung sein, die ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland hat

Laufzeit:

  • 31.12.2016

Kontakt:

Diversifizierung

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Förderschwerpunkte:

  • Investitionen zur Schaffung zusätzlicher Einkommensquellen im ländlichen Raum wie Kurzumtriebsplantagen (KUP)
  • KUP-Förderung unter folgenden Voraussetzungen:
    • Flächenobergrenze/Antragsteller: 10 ha
    • Mindestbaumzahl: 3.000 Bäume /ha
    • Mindeslaufzeit: 12 Jahre
  • Förderung mit Zuschuss: 1.200 Euro/ha; Gesamtförderung minimal: 7.500 Euro und max. 40 % der zuwendungsfähigen Kosten

Förderberechtigte:

  • Unternehmen der Landwirtschaft

Laufzeit:

  • Förderung KUP bis 31.12.2018

Kontakt:

  • Informationen:
    Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft  (BMEL)
    Referat 415
    Rochusstraße 1
    53123 Bonn
    Telefon: 0228 99 529-0
    Fax: 0228 99 529-3375
    415(bei)bmel.bund.de
    http://www.bmel.de
  • Antragstellung:
    Ämter für Landwirtschaft bzw. Landwirtschaftskammern der einzelnen Bundesländer

Beratung

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Förderschwerpunkte:

  • Beratung zu:
    • Verbesserung der Verarbeitungs- u. Vermarktungsstrukturen landwirtschaftl. Erzeugnisse
    • Ressourceneffizienz und Unterstützung des Agrar-, Ernährungssektors beim Übergang zu kohlenstoffarmen u. klimaresistenten Wirtschaft
      • Schwerpunktbereiche: Verbesserung der Effizienz der Energienutzung in Lawi, Erleichterung d. Lieferung und Verwendung von erneuerbaren Energiequellen, Nebenerzeugnissen, Abfällen, Rückständen u. anderen NON-Food-Ausgangserzeugnissen für Biowirtschaft, Förderung der CO2-Bindung in Landwirtschaft
    • Markt- und standortangepasste Landwirtschaft
  • Zuwendung:
    • max. 80 % der förderfähigen Beratungsausgaben für ein jährliches Beratungspaket, höchstens jedoch 1.500 Euro
    • Ausnahme: Förderung mit 100 %, Beratungsmaßnahmen besondere Bedeutung für Natur-, Umwelt- o. Klimaschutz haben, max. 2.000 Euro mgl.

Förderberechtigte:

  • Unternehmen der Landwirtschaft

Laufzeit:

  • 31.12.2018

Kontakt:

  • Ämter für Landwirtschaft bzw. Landwirtschaftskammern der einzelnen Bundesländer

Förderung besonders nachhaltiger Verfahren im Ackerbau oder bei einjährigen Sonderkulturen

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Förderschwerpunkte:

  • Vielfältige Kulturen im Ackerbau (Anbau von 5 verschiedenen Hauptfruchtarten auf AF, auf mind. 10% der AF Anbau von Leguminosen))
  • Beibehaltung von Untersaaten und Zwischenfrüchten über den Winter (Anbau auf mind. 5% der AF, Zeitpkt. im Folgejahr legen Länder fest)
  • Anbauverfahren auf erosionsgefährdeten Standorten (Anwendung von Direktsaat- o. Direktpflanzverfahren)
  • Integration naturbetonter Strukturelemente der Feldflur (Blühstreifen - ein- u. mehrjährig, Schutzstreifen, Schonstreifen, Hecken, Knicks, Baumreihen o. Feldgehölze, Ackerrandstreifen)
  • Klima, Wasser und Boden schonende Nutzung oder Umwandlung von Ackerland (Nutzung von Ackerland als Grünland, dauerhafte Umwandlung von AF in Dauergrünland)
  • Verpflichtungszeitraum für alle Maßnahmen: 5 Jahre
  • Länder können die Zahlungen um bis zu 30% anheben oder absenken

Förderberechtigte:

  • Unternehmen der Landwirtschaft

Laufzeit:

  • 31.12.2017

Kontakt:

  • Ämter für Landwirtschaft bzw. Landwirtschaftskammern der einzelnen Bundesländer

Förderung besonders nachhaltiger Verfahren auf dem Dauergrünland

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Förderschwerpunkte:

  • Extensive Nutzung des Dauergrünlandes
  • Extensive Bewirtschaftung von Dauergrünlandflächen (z.B. Verzicht auf mineralische Stickstoffdüngung o. Einhaltung anderer Nutzungsbeschränkungen wie Verzicht auf Pflegemaßnahmen bzw. zusätzl. Förderverpflichtung der Länder zur Erhaltung natürl. Lebensräume)
  • Extensive Bewirtschaftung zur Erhaltung pflanzengenetisch wertvoller Grünlandvegetationen (extensive Bewirtschaftung best. Dauergrünlandfl. zur Erhaltung pflanzengenetisch wertvoller Grünlandvegetation - Nachweis von 4 bzw. 6 o. 8 Kennarten)

Förderberechtigte:

  • Unternehmen der Landwirtschaft

Laufzeit:

  • 31.12.2017

Kontakt:

  • Ämter für Landwirtschaft bzw. Landwirtschaftskammern der einzelnen Bundesländern

Naturnahe Waldbewirtschaftung

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Förderschwerpunkte:

  • Ziel: Förderung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung zur Sicherung der Waldfunktionen
  • Förderfähige Maßnahmen:
    • Vorarbeiten, Gutachten, Periodische Betriebspläne, Standortgutachten
    • Waldumbau, Weiterentwicklung, Wiederherstellung standortgerechter Laubbaum- u. Mischbestände durch Saat u. Pflanzung; Nachbesserungen, wenn bei geförderten Kulturen Ausfälle > 30% der Pflanzenzahl o. 1 ha zusammenhängende Fläche aufgetreten sind
    • Jungbestandspflege - Mischungs- und Standraumregulierung in jungen Beständen (Durchschnittsalter bis zu 15 Jahre)
    • Bodenschutzkalkung zur strukturellen Verbesserung der Bodenstreu, des Bodens oder des Nährstoffhaushalts

Förderberechtigte:

  • Besitzer forstwirtschaftlicher Flächen sowie anerkannte forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse u. denen gleichgestellte Zusammenschlüsse im Sinne des Bundeswaldgesetzes (BWaldG)

Laufzeit:

  • 31.12.2017, Jungbestandspflege: 31.12.2016

Kontakt:

  •  Forstverwaltungen der Bundesländer

Erstaufforstung

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Förderschwerpunkte:

  • Ziel: Förderung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung zur Sicherung der Waldfunktionen
  • Neuanlage von Wald auf bisher landwirtschaftlich genutzter Flächen
  • Erstaufforstung sonstiger Flächen

Förderberechtigte:

  • Besitzer forstwirtschaftlicher Flächen sowie anerkannte forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse u. denen gleichgestellte Zusammenschlüsse im Sinne des Bundeswaldgesetzes (BWaldG)

Laufzeit:

  • 31.12.2016

Kontakt:

  • Forstverwaltungen der Bundesländer

Marktanreizprogramm

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Förderschwerpunkte:

  • Basisförderung (nur im Gebäudebestand)
    • Pelletofen m. Wassertasche 5 bis 100 kW: 80 EUR/kW Nennwärmeleistung, mind. 2.000 EUR
    • Pelletkessel/Kombinationskessel Pellets u. Scheitholz 5 bis 100 kW: 80 EUR/kW Nennwärmeleistung, mind. 3.000 EUR
    • Pelletkessel/Kombinationskessel Pellets u. Scheitholz 5 bis 100 kW m. Pufferspeicher mind. 30 l/kW: 80 EUR/kW Nennwärmeleistung, mind. 3.500 EUR
    • Anlage z. Verfeuerung v. Holzhackschnitzeln 5 bis 100 kW m. Pufferspeicher mind. 30 l/kW: 3.500 EUR/ Anlage pauschal
    • Scheitholzvergaserkessel, Staubemissionswert ≤ 15 mg/m³, Pufferspeicher ≥ 55l/kW: 2.000 € pauschal
  • Bonusförderung
    • Effizienzbonus wird gewährt für Biomasseanlagen in Wohngebäuden mit hohem Dämmstandard, Nachweis durch Energiebedarfsausweis nach EnEV
      Bonus-Förderung beträgt: 0,5 x Basisförderung
  • Weitere Boni:
    • Kombinationsbonus (Kombination Biomasseanlage u. thermische Solaranlage): 500 €
    • Innovationsförderung (auch im Gebäudeneubau anwendbar)
      Steigerung des Wärmeertrags durch:
      - Abgaskondensation (Effizienzsteigerung)
      - Abscheidung der im Abgas enthaltenen Partikel (Abgasminderung)

      Förderung je Maßnahme: 750 EUR im Gebäudebestand u. 850 EUR in Neubauten

      Fördervoraussetzung: Einsatz effizienter Umwälzpumpe u. hydraulischer Abgleich des Heizsystems

      Antragstellung vor Vorhabensbeginn, Verwendungsnachweis ist nach Inbetriebnahme der Anlage einzureichen

Förderberechtigte:

  • Privatpersonen; freiberuflich Tätige; kleine / mittlere Gewerbebetriebe; Kommunen / kommunale Betriebe und Zweckverbände; sonstige Körperschaften d. öffentl. Rechts; gemeinnützige Organisationen (Vereine); KMU
    • Antragstellung Basisförderung innerhalb von 6 Monaten nach Inbetriebnahme der Anlage
  • Kleine o. mittlere Unternehmen (KMU), an denen mehrheitlich Kommunen beteiligt sind, Freiberufler, Land- u. Forstwirtschaft, Gartenbau
    • Antragstellung Basisförderung vor Vorhabensbeginn

Laufzeit:

  • 31.12.2015

Kontakt:

  • Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

    Referate 511 – 514
    Frankfurter Straße 29 – 35
    65760 Eschborn

    Telefon: 06196 908-1625
    Telefax: 06196 908-1800

    www.bafa.de

Erneuerbare Energien, Programmteil Standard

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Förderschwerpunkte:

  • Errichtung, Erweiterung, Erwerb von Anlagen und Netzen zur Stromerzeugung bzw. von KWK-Anlagen/Anlagen zur Wärmeerzeugung unter Nutzung erneuerbarer Energien wie z.B.:
    • Photovoltaikanlagen, Windkraftanlagen an Land (on-shore) u. repowering-Maßnahmen, Anlagen zur Erzeugung und Nutzung von Biogas, auch wenn sie nicht Stromerzeugung dienen
    • KWK-Anlagen und Anlagen zur Wärmeerzeugung, die Anforderungen des KfW-Programms Erneuerbare Energien "Premium" nicht erfüllen
    • Wärme-/Kältenetze u. Wärme-/Kältespeicher, die aus erneuerbare Energien gespeist werden
  • Förderung mit langfristigen, zinsgünstigen Darlehen mit Festzinssätzen u. tilgungsfreien Anlaufjahren, Kredithöchstbetrag: 25 Mio. Euro/Vorhaben
    Finanzierungsanteil: bis zu 100 % d. förderfähigen Nettoinvestitionskosten
  • Voraussetzung für Förderung: teilweise Stromeinspeisung in das öffentliche Stromnetz 

Förderberechtigte:

  • Natürliche Personen u. gemeinnützige Antragsteller, die erzeugten Strom/Wärme einspeisen; freiberuflich Tätige; in- u. ausländische, gewerbliche Unternehmen, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden; Unternehmen, an denen Kommunen, Kirchen o. karitative Organisationen beteiligt sind

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

Erneuerbare Energien, Programmteil Premium

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Förderschwerpunkte:

  • Investitionen zur Nutzung von Wärme aus regenerativen Energien, Voraussezung: Investitionsort ist in Deutschland und Anlage muss 7 Jahre zweckentsprechend betrieben werden
  • Gefördert werden:
    • Biomasseanlagen zur Verbrennung fester Biomasse für die thermische Nutzung (Leistung > 100 kW Nennwärmeleistung)
    • streng wärmegeführte Kraft-Wärme-Kopplungs-Biomasseanlagen (KWK)
    • Errichtung o. Erweiterung von Wärmenetzen inkl. Hausübergabestation, die aus erneuerbare Energien gespeist werden
    • Wärmespeicher, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden
      - Tilgungszuschuss: 30 % d. Nettoinvestitionskosten
    • Biogasleitungen für unaubereitetes Biogas, dass KWK-Nutzung o. Kraftstoffnutzung zugeführt wird
    • Solarkollektoranlagen > 40 m³ Bruttokollekttorfläche, Nutzung: Warmwasserbereitung u./o. Raumheizung von Wohngebäuden mit 3 u. mehr Wohneinheiten oder Nichtwohngebäuden mit mind. 500 m³ Nutzfläche zur überwiegenden Bereitstellung von Prozesswärme o. zur solaren Kälteerzeugung
    • große effiziente Wärmepumpen, installierte Nennwärmeleistung > 100 kW
  • Kreditbetrag: max. 10 Mio. Euro/Vorhaben

Förderberechtigte:

  • Natürliche Personen u. gemeinnützige Antragsteller, die erzeugten Strom/Wärme ausschließlich für Eigenbedarf nutzen; freiberuflich Tätige; Landwirte, sofern die Einkünfte aus dem Betrieb der geförderten Anlage gemäß § 15 EStG versteuert werden; kleine u. mittlere private gewerbliche Unternehmen (KMU); Unternehmen, an denen mehrheitlich Kommunen beteiligt sind; Großunternehmen bei besonders förderwürdigen Maßnahmen

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

Energieeffizient Sanieren - Investionszuschuss

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Förderschwerpunkte:

  • energetische Sanierung von bestehenden Wohngebäuden (wohnwirtschaftlich genutzte Flächen), für die vor dem 01.01.1995 der Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet wurde
  • Förderung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Minderung des CO2-Ausstoßes, die dazu beitragen, das energetische Niveau eines KfW-Effizienzhauses zu erreichen
  • die Sanierungsmaßnahmen müssen durch einen Energieberater, der in der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme eingetragen ist, geplant und bestätigt werden
  • folgende Einzelmaßnahmen zählen dazu:
    • Wärmedämmung Wände, Dachflächen u. Geschossdecken
    • Erneuerung d. Fenster u. Außentüren
    • Erneuerung/Einbau Lüftungsanlage
    • Erneuerung oder Optimierung d. Heizung, z.B. Einbau einer Umwälzpumpe, Energieeffizienzklasse A u. hocheffizienter Zirkulationspumpe sowie Durchführung des hydraulischen Abgleichs
    • Planungs- u. Baubegleitungsleistungen
  • Förderung mit Investionszuschuss:
    • Einzelmaßnahmen: 10,0 % der förderfähigen Kosten, max. 5.000 €/Wohneinheit
    • KfW-Effizienzhaus 115: 10,0 % der förderfähigen Kosten, max. 7.500 €/Wohneinheit
    • KfW-Effizienzhaus 100: 12,5 % der förderfähigen Kosten, max. 9.375 €/Wohneinheit
    • KfW-Effizienzhaus 85: 15,0 % der förderfähigen Kosten, max. 11.250 €/Wohneinheit
    • KfW-Effizienhaus 70: 20,0 % der förderfähigen Kosten, max. 15.000 €/Wohneinheit
    • KfW-Effizienzhaus 55: 25,0 % der förderfähigen Kosten, max. 18.750 €/Wohneinheit

Förderberechtigte:

  • Eigentümer von selbsgenutztem o. vermieteten Wohnraum, auch Wohnungseigentümergemeinschaften
  • Antragstellung vor Vorhabensbeginn bzw. Kauf bei der KfW

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

Energieffizient Sanieren - Kredit

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Förderschwerpunkte:

  • Sanierung von Wohngebäuden einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen, die zum KfW-Effizienzhaus-Standard führen (Bauantrag/Bauanzeige vor dem 01.01.1995 gestellt)
  • Vor.: Energieberater, der in der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme eingetragen sein muss, plant Sanierungsmaßnahmen u. bestätigt Einhaltung techn. Mindeststandards
  • Bemessungsgrundlage für Kreditbetrag ist Anzahl der Wohneinheiten nach Sanierung
  • Kredithöhe:
    • Sanierung zum KfW-Effizienzhaus: 75.000 EUR/Wohneinheit
    • Einzelmaßnahmen: 50.000 EUR/Wohneinheit
  • Förderfähige energetische Maßnahmen sind:
    • Wärmedämmung Wände, Dach und Geschossdecken
    • Heizungserneuerung oder -optimierung
    • Erneuerung der Fenster / Außentüren
    • Erneuerung/Einbau Lüftungsanlage
    • anfallende Baunebenkosten (Architektur- u. Ingenieurleistungen, Baustellenabsicherung)
    • Planungs- und Baubegleitungsleistungen

Förderberechtigte:

  • Träger von Investitionsmaßnahmen an selbstgenutztem o. vermieteten Wohnraum
  • Ersterwerber von neu sanierten Wohneingentum
  • Antragstellung vor Vorhabensbeginn bei der Hausbank

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit

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Förderschwerpunkte:

  • Energetische Sanierung von Wohngebäuden durch Errichtung u. Erweiterung von kleinen Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien nach Förderbedingungen der BAFA für Investitionszuschüsse aus dem Marktanreizprogramm
  • Voraussetzung: Heizungsanlage vor dem 01.01.2009 installiert
    • Biomasseanlagen mit Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW
    • Thermische Solarkollektoranlagen bis 40 m² Bruttokollektorfläche
    • Wärmepumpen mit einer Nennwärmeleistung bis 100 kW
    • kombinierte Heizungsanlage auf Basis erneuerbarer Energien und fossiler Energieträger

Förderberechtigte:

  • Träger von Investitionsmaßnahmen an selbst genutzten o. vermieteten Wohngebäuden sowie Eigentumswohnungen
  • Ersterwerber von neu sanierten Wohngebäuden o. Eigentumswohnungen
  • Contracting-Geber

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

Energieberatung Mittelstand

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Förderschwerpunkte:

  • Förderung der Energieeffizienz im gesamten Unternehmen
  • einmalige Förderung von Initial- und Detailberatung je Antragsteller dazu möglich
  • Initialberatung:
    • Vor-Ort-Besichtigung u. Analyse vorhandener energietechnischer Daten, um Hinweise auf mögliche Einsparpotenziale für alle Unternehmensbereiche zu geben
    • Förderung mit Zuschuss: 80 % der förderfähigen Beratungskosten, max. 1.280 Euro
  • Detailberatung:
    • Vertiefte Energieanalyse u. Aufstellung eines konkreten Maßnahmeplans, um Bereiche mit größten energetischen Schwachstellen bzw. größten Effizienzpotenzialen zu analysieren
    • Förderung mit Zuschuss: 60 % der förderfähigen Beratungskosten, max. 4.800 Euro

Förderberechtigte:

  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
  • Freiberufler

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

  • Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
    Förderprogramm "Energieberatung im Mittelstand"
    Frankfurter Straße 29 - 35
    65760 Eschborn

    Telefon: 06196 908-1240

    www.kfw.de

BMUB-Umweltinnovationsprogramm

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Förderschwerpunkte:

  • Innovative, großtechnische Vorhaben mit Demonstrationscharakter
  • Förderung wird gewährt für Maßnahmen in folgenden Bereichen:
    • Energieeinsparung, Energieffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien
    • Umweltfreundliche Energieversorgung und -verteilung
    • Ressourceneffizienz/Materialeinsparung
    • Minderung von Lärm u. Erschütterungen u.a.
  • Fördervarianten:
    • Förderung mit KfW-Kredit in Höhe von 70 % der förderfähigen Kosten/Ausgaben 
    • Investitionszuschuss bis zu 30 % der förderfähigen Kosten/Ausgaben möglich

Förderberechtigte:

  • In- u. ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft; KMU; natürliche u. juristische Unternehmen d. privaten Rechts u. Unternehmen mit kommunalen Gesellschaftshintergrund; Körperschaften d. öffentl. Rechts (Gemeinden, Kreise etc.)

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

  • Antragstellung über Hausbank bzw. direkt bei der KfW, wenn Antragsteller der Kommunalaufsicht unterliegt
  • Infocenter der KfW
    Tel.: 0800 / 539 9001
    Fax: 069 / 74 31 95 00
    www.kfw.de
    info(bei)kfw.de

Förderprogramm "Energetische Biomassenutzung"

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Förderschwerpunkte:

  • Im Fokus steht die praxistaugliche Erprobung und Validierung von zukunftsweisenden, effizienten und kostengünstigen Technologien zur (gekoppelten) Strom- und Wärmeerzeugung sowie Verfahrens- und Prozessoptimierungen mit Demonstrations- und Pilotcharakter:
    • Erzeugung von Wärme aus Biomasse
    • Erzeugung von Strom aus Biomasse u. Integration ins Stromsystem
    • Erschließung kostengünstiger Biomasserest- u. Abfallstoffe außerhalb der LuF für Nutzung im Wärme- u. Strombereich
    • Entwicklung u. Demonstration neuer u. fortschrittlicher Technologien zur effizienten Nutzung von Biomasse in KWK-Anlagen
    • Validierung des Marktpotenzials von Forschungsergebnissen
    • Entwicklung von Studien und Konzepten für die Energieerzeugung aus Biomasse
  • Projektförderung, Gewährung von nicht rückzahlbaren Zuschuss
  • Förderverfahren zweistufig: 1. Einreichung von Projektskizze; 2. Einreichung von Förderantrag

Förderberechtigte:

  • Forschungseinrichtungen; Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft; KMU

Laufzeit:

  • Vorlage von Projektskizzen bis zu folgenden Stichtagen:
    • 30.09.2015
    • 30.09.2016

Kontakt:

Energiesparberatung "Vor-Ort-Beratung"

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Förderschwerpunkte:

  • Vor-Ort-Beratung, in deren Ergebnis Maßnahmeempfehlungen gegeben werden, die zu Gebäudezustand führen, der im Rahmen des Wirtschaftlichkeitsgebots als dauerhaft energetisch saniert angesehen werden kann
  • Förderung mit Zuschuss, der einschließlich der Boni 60 % der Beratungskosten (einschließlich Umsatzsteuer) nicht überschreiten darf:
    • Ein- u. Zwei-Familienhäuser: 800 EUR
    • Wohnhäuser ab 3 Wohneinheiten: 1.100 EUR
  • einmaliger Zuschuss von bis zu 500 Euro für Erläuterung des Energieberatungsbericht in Wohnungseigentümerversammlung o. Beiratssitzung
  • Antragstellung und Abwicklung übernimmt Energieberater vor Beratungsbeginn
  • Beratung kann alle 4 Jahre in Anspruch genommen werden
  • Förderung von Gebäuden, deren Bauantrag vor dem 01.02.2002 gestellt wurde

Förderberechtigte:

  • Eigentümerinnen/Eigentümer von Wohngebäuden und Wohnungen
  • Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG)
  • Mieterinnen/Mieter sowie Pächterinnen/Pächter
  • rechtl. selbsständige Unternehmen der gewerbl. Wirtschaft (einschl. der Wohnungswirtschaft und der Landwirtschaft)
  • Einrichtungen,die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

Energie vom Land

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Förderschwerpunkte:

  • Investitionen zur Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Bioenergie wie:
    • Biogasanlagen
    • Biomasseheizkraftwerke
    • Anlagen zur Erzeugung biogener Kraftstoffe o. Wärmenetze zur Wärmeverteilung
  • Investitionen zur Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Erneuerbaren Energien
  • Investitionen im Bereich Fotovoltaik
  • Vorraussetzung: keine Förderung nach EEG

Förderberechtigte:

  • Unternehmen der Energieproduktion, die kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der Definition der EU-Kommission sind

Laufzeit:

  • 30.06.2021

Kontakt:

Nachhaltigkeit

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Förderschwerpunkte:

  • Investitionen in Maßnahmen, die folgenden Zwecken dienen:
    • Steigerung der Energieeffizienz z. B. energiesparende Heizungssysteme, Gebäudedämmung
    • Minderung von Emissionen in der Landwirtschaft und weitere

Förderberechtigte:

  • Unternehmen d. Landwirtschaft, des Garten- und Weinbaus, die kleine und mittlere Unternehmen im Sinne der Definition der EU-Kommission sind

Laufzeit:

  • 30.06.2021

Kontakt:

Umwelt und Verbraucherschutz

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Förderschwerpunkte:

  • Investitionen zur Minderung von Emissionen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft
    • Erstmaliges Anlegen von mehrjährig nutzbaren Energiepflanzenplantagen (KUP, Durchwachsene Silphie)
    • Investitionen, die Nutzungspotentiale für Nebenprodukte eröffnen
  • Investitionen zur Verbesserung des Verbraucherschutzes
  • Investitionen zur Senkung des Energieverbrauchs in der Ernährungswirtschaft
  • Förderung mit zinsgünstigem Darlehen, mit dem 100 % der förderfähigen Investitionskosten finanzierbar sind

Förderberechtigte:

  • Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Laufzeit:

  • 30.06.2021

Kontakt:

Förderung Mini-KWK-Anlagen

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Förderschwerpunkte:

  • Neuerrichtung von KWK-Anlagen bis 20 kWel in Bestandsbauten
  • Fördervoraussetzuungen:
    • Anlagen liegen nicht in Gebieten mit Anschluss- u. Benutzungsgebot für Fernwärme
    • Betreuung über Wartungsvertrag
    • Gesamtjahresnutzungsgrad mind. 85% u. Einhaltung TA-Luft
    • Wärmespeicher von mind. 60 l/kWth
    • Steuerung u. Regelung für wärme- u. stromgeführte Betriebsweise inkl. intelligenten Wärmespeichermanagements
    • Anlagen > 10 kWel: Ausstattung mit Informations- u. Kommunikationstechnik
  • Förderung als Basisförderung mit einmaligen Zuschuss und Bonusförderung als prozentualen Aufschlag auf Basisförderung
  • Basisförderung in Euro je installierter kWel:
    • 1 kWel >= Leistung > 0 kWel: 1.900 €
    • 4 kWel >= Leistung > 1 kWel: 300 €
    • 10 kWel >= Leistung > 4 kWel: 100 €
    • 20 kWel >= Leistung > 10 kWel: 10 €
  • Bonusförderung Wärmeeffizienz:
    • Abgaswärmetauscher zur Brennwertnutzung
    • Hydraulischer Abgleich
    • Förderhöhe: Basisförderung + 25 % der Basisförderung
  • Bonusförderung Stromeffizienz
    • Anlagen weisen hohen elektrischen Wirkungsgrad auf, der von von zertifizierten techn. Leistungsdaten der KWK-Anlage abhängig ist
    • Förderhöhe: Basisförderung + 60 % der Basisförderung

Förderberechtigte

  • Privatpersonen; Freiberufler; kleine u. mittlere private gewerbliche Unternehmen sowie Energiedienstleistungsunternehmen; KMU; Kommunen, kommunale Zweckverbände; gemeinnützige Investoren

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

Förderung Kraft-Wärme-Kopplung (KWK): Wärme- und Kältenetze

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Förderschwerpunkte:

  • Neu- oder Ausbau eines Wärme- und Kältenetzes
  • Förderung mit KWK-Zuschuss: Zuschlag richtet sich nach dem mittleren Nenndurchmesser (DN-Wert) der neu verlegten Vorlaufleitung des Projektes
    • mittlerer Nenndurchmesser =< DN 100: 100 Euro je Meter Trassenlänge (nur Vorlaufleitung), höchstens 40 Prozent der Investitionskosten, max. 10 Mio. Euro pro Projekt
    • mittlerer Nenndurchmesser > DN 100: Zuschlag 30 % der Investitionskosten, maximal 10 Mio. Euro pro Projekt
  • Voraussetzung für Zuschuss: Antragstellung auf Zulassung des Wärme- bzw. Kältenetzes nach Inbetriebnahme des Netzes bzw. spätestens bis zum 1. Juli des Folgejahres beim BAFA

Förderberechtigte:

  • Wärme- bzw. Kältenetzbetreiber

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

  • Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
    Referat 425 - KWK
    Frankfurter Str. 29 - 35
    65760 Eschborn
    Tel.: 0 6196 908 - 421, -941, -451 oder -959

    www.bafa.de

Förderung Kraft-Wärme-Kopplung (KWK): Wärme- und Kältespeicher

Link zum Programm

Förderschwerpunkte:

  • Wärme- und Kältenspeicher, die ab dem 19.07.2012 gebaut wurden mit Kapazität von mindestens 1 Kubikmeter Wasseräquivalent o. mindestens 0,3 Kubikmeter pro Kilowatt der installierten Leistung der in den Speicher einspeisenden KWK-Anlage
  • Förderung mit KWK-Zuschuss, der sich nach dem Volumen des Speichers richtet:
    • bis 50 m³: 250 Euro / m³
    • über 50 m³: 250 Euro / m³ bzw. max. 30 % der ansatzfähigen Investitionskosten, max. 5 Mio. Euro
  • Voraussetzung für Zuschuss: Antragstellung auf Zulassung des Wärme- bzw. Kältespeichers nach Inbetriebnahme des Netzes bzw. spätestens bis zum 1. Juli des Folgejahres beim BAFA

Förderberechtigte:

  • Wärme- bzw. Kältespeicherbetreiber

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

  • Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
    Referat 425 - KWK
    Frankfurter Str. 29 - 35
    65760 Eschborn
    Tel.: 0 6196 908 - 421, -941 oder -502
    E-Mail: kwk-verfahren@bafa.bund.de

    www.bafa.de