Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Aktuelle Bekanntmachungen, Ausschreibungen und Aufrufe

Mit einzelnen Bekanntmachungen, Ausschreibungen und Aufrufen untersetzt das BMEL seine im Rahmen des Förderprogramms „Nachwachsende Rohstoffe“ veröffentlichten Förderschwerpunkte. Die Bekanntmachungen und Aufrufe greifen konkreten Forschungsbedarf in streng umrissenen Themenfeldern auf und sind in der Regel zeitlich befristet. Für die Bewerbung auf die jeweiligen Bekanntmachungen und Aufrufe nutzen Sie bitte die im Kapitel „Antragsverfahren“ angebotenen Hilfestellungen.

Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen zur Systemintegration von Bioenergie vom 09.01.2017

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beabsichtigt im Rahmen des „Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe“ (FPNR) Forschungs- und Entwicklungs (FuE)-Vorhaben zum Thema „Systemische Integration von Bioenergie in bestehende und neue Energiesysteme“ aus dem Sondervermögen „Energie- und Klimafonds“ (EKF) zu fördern.

Auf die Bioenergie entfällt in Deutschland derzeit der größte Anteil an der Energiebereitstellung aus erneuerbaren Quellen. Da sich der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland überproportional auf die fluktuierenden erneuerbaren Energien stützen wird, kann die flexibel steuerbare und gut speicherbare Bioenergieerzeugung ein idealer  Ausgleich dazu sein, indem sie notwendige besondere Aufgaben im Energiesystem übernimmt. Hierin besteht eine wesentliche Chance für eine zukünftige Bioenergienutzung als Brückentechnologie in den nächsten Dekaden.

Als dezentrale, vorwiegend im ländlichen Raum erzeugte Energie trägt Bioenergie insbesondere hier zur Wertschöpfung bei. Um diese für die Lebensfähigkeit des ländlichen Raums nicht unerhebliche Einkommensquelle zu sichern, bedarf es einer Intensivierung marktorientierter Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Bereich Bioenergie.

Mit diesem Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen sollen zukunftsfähige Konzepte für eine Systemintegration von Bioenergie in bestehende und neue Energiesysteme mit dem Schwerpunkt praxisnaher Lösungen entwickelt werden. Ein hoher Innovationsgehalt der Projektidee und eine angemessene Abgrenzung zu abgeschlossenen und laufenden Fördermaßnahmen (z.B. die Förderinitiativen KOPERNIKUS und SINTEG) sind Voraussetzungen für eine Förderung.

Entsprechende Vorschläge sollen sich auf dezentrale Lösungen vornehmlich im ländlichen Raum konzentrieren und die Land- und Forstwirtschaft als wesentliche Biomasseproduzenten berücksichtigen. Mit der Einbindung in bestehende und neue Strukturen sind die vorhandenen Potenziale und Qualitäten von Bioenergie möglichst auszuschöpfen. Entsprechend den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Bioenergie können Ansatzpunkte für Projekte aus dem gesamten Spektrum der Energiemärkte (Strom, Wärme, Gas, Kraftstoffe) hergeleitet werden. Mögliche Synergieeffekte (wie z.B. Kaskadennutzung) und der Einfluss auf die Wertschöpfung im ländlichen Raum sind dabei einzubeziehen.

Um die Ergebnisse bisheriger FuE-Projekte für den Marktzutritt vorzubereiten und beispielhafte Modelllösungen zu entwickeln, stehen Reallabor (1) besonders im Fokus dieser Fördermaßnahme.

Im Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft wird dieses Handlungsfeld im Förderschwerpunkt:

„Optimierung der Integration der Bioenergie in regionale und überregionale Energie-(infrastruktur-) systeme (Wärme, Strom, Mobilität) mit dem Ziel der Verbesserung der Systemstabilität und Energieeffizienz“

aus dem Sondervermögen „Energie- und Klimafonds“ (EKF) aufgegriffen.

Mit diesem Aufruf, der zeitlich begrenzt ist, soll der genannte Förderschwerpunkt insbesondere für praxisnahe Lösungen untersetzt und spezifiziert werden. Dabei sollen schwerpunktmäßig Projekte initiiert werden, die die Markterfordernisse im Blick haben und marktrelevante bzw. anwendungsbezogene Arbeiten (2) umfassen.

Das Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“ ist zuwendungs- und beihilferechtliche Grundlage der Förderung. Es können nur Vorhaben gefördert werden, die einen Beitrag zu den förderpolitischen Zielen des Förderprogramms „Nachwachsende Rohstoffe“ des BMEL leisten.

Details zum Ablauf des Antragsverfahrens und weitere Informationen sind über den „Leitfaden für das Einreichen von Skizzen und Anträgen“ sowie den Projektträger FNR (Bearbeiter: Detlef Riesel; E-Mail: d.riesel(bei)fnr.de) erhältlich.

Projektvorschläge können bis zum 31. Mai 2017 bei der FNR eingereicht werden. Die Begutachtung und Bewertung erfolgt nach dem Einsendeschluss.  Mittel für eine Förderung im Rahmen dieses Aufrufes stehen nur begrenzt zur Verfügung, es gilt der Haushaltsvorbehalt. Zur Erstellung von Projektskizzen nutzen Sie bitte diesen Link.

Der Aufruf steht Ihnen hier zur Verfügung


(1) Reallabor im Sinne dieses Förderaufrufes: Die Umsetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Systemintegration in die Praxis um diese anhand von technischen und gesellschaftlichen Dynamiken und Prozessen und unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten weiterzuentwickeln. Hierbei ist Bioenergie ein (wesentlicher) Bestandteil des Energiesystems und wird als solcher auch wahrgenommen.

(2) Schwerpunkt der im Rahmen dieses Aufrufes zu initiierenden Projekte sollen Arbeiten der FuE-Stufe „Experimentelle Entwicklung“, ergänzt in geeigneten Fällen durch Arbeiten auf der FuE-Stufe „Industrielle Forschung“, sein. Zur Definition der FuE-Stufen siehe Art. 2 Abs. 84 bis 87 der AGVO.

ERA CoBioTech –Aufruf: Biotechnologie für eine nachhaltige Bioökonomie

Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen transnationaler Konsortien im ko-finanzierten Call „Biotechnology for a sustainable bioeconomy“ des ERA CoBioTech Netzwerkes im Rahmen des Förderprogramms „Nachwachsende Rohstoffe“.

Ihr Ansprechpartner bei der FNR:

Tina Hausmann (t.hausmann(bei)fnr.de; 03843/6930-172)

Einreichungsfrist für Pre-Proposals: Donnerstag, der 02. März 2017, 13.00 Uhr

Das neue Cofund ERA-NET für Biotechnologien (ERA CoBioTech) wird als Nachfolger von ERA-IB2 (ERA-Net for Industrial Biotechnology), ERASysAPP (ERA Net for Applied Systems Biology) und ERASynBio (ERA-Net for Synthetic Biology) durch das Förderprogramm Horizon 2020 der Europäischen Kommission gefördert.

Das Ziel von CoBioTech ist es, die Synergien im Bereich der biotechnologischen Forschungsförderung in Europa zu vertiefen, den transnationalen  Wissens- und Technologietransfers zu intensivieren, Vorteile und Chancen, die sich durch die Bioökonomie für die Gesellschaft bieten, hervorzuheben und die globale Position Europas im Bereich der modernen Biotechnologien zu stärken.

ERA CoBioTech bringt Fördergeber aus 16 europäischen Staaten sowie aus Argentinien und Israel zusammen und wurde am 01.12.2016 mit einer gemeinsamen  Bekanntmachung zum Thema „Biotechnologie für eine nachhaltige Bioökonomie“  gestartet (voraussichtliches Gesamtbudget ca. 36 Mio. €).

Für Deutschland beteiligen sich das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über den Projektträger Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über den Projektträger Jülich sowie das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) - Sachsen. Gemeinsam stellen diese für die deutschen Antragssteller bis zu 12 Mio. € Förderung zur Verfügung.

Im Fokus der aktuellen Bekanntmachung stehen innovative, multidisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die Ansätze der Synthetischen Biologie, der Systembiologie und der Bioinformatik mit biotechnologischen Methoden kombinieren, um

  • verschiedene Rohstoffe und Bioressourcen nachhaltig in bio-basierte höherwertige Produkte umzuwandeln,
  • neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln oder
  • industrielle Prozesse in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit zu verbessern.

Auf diese Weise soll ein Beitrag zur Dekarbonisierung der globalen Wirtschaft und der Einsparung fossiler Ressourcen geleistet werden.

Grundlage für die Vergabe von Fördergeldern durch BMEL/FNR zur Realisierung innovativer, anwendungsorientierter FuE-Projekte, die auf die nachhaltige Verwertung von nachwachsenden Rohstoffen zielen und deutlich über den Stand der Technik hinausgehen, ist das Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“. Anwendungen im Bereich Nahrungs- und Futtermittel, Pharmazeutika, rote Biotechnologie sowie rein energetisch ausgerichtete FuE-Aktivitäten sind dabei ausgeschlossen. Die verschiedenen Förderkriterien der deutschen Zuwendungsgeber sind den nationalen Anhängen des Calltextes zu entnehmen.

Bis zum 02. März 2017 13:00 Uhr MEZ können die transnationalen  Konsortien ihre Projektideen online zentral über die ERA CoBioTech Submission Platform einreichen.

Der Aufruf wird als zweistufiges Verfahren (1. Pre-Proposal, 2. Full Proposal) durchgeführt.

Konsortien müssen aus mindestens drei förderfähigen Partnern aus drei an dem Aufruf beteiligten Ländern bestehen. Dabei dürfen maximal zwei deutsche Partner (Universitäten, Forschungsinstitute, KMU oder Großunternehmen) beteiligt sein.

Aufgrund strenger Bewerbungsbestimmungen (ein nicht förderfähiger Projektpartner führt zur Ablehnung des gesamten Konsortiums) wird allen beteiligten Verbundteilnehmern empfohlen, ihren nationalen Projektträger im Vorfeld zu kontaktieren („National Contact Persons“).

Die eingereichten Projektideen werden auf ihre Übereinstimmung mit den in dem „ERA-NET CoBioTech Call Announcement“ festgelegten Kriterien geprüft und von einem internationalen Gutachtergremium fachlich bewertet. In der zweiten Verfahrensstufe werden dann nur Verbünde positiv bewerteter „Pre-Proposal“ vom ERA CoBioTech Call Office zur Erstellung eines „Full Proposals“ mit Einreichungsfrist zum 20. Juli 2017, 13.00 MESZ aufgefordert.

Der vollständige Bekanntmachungstext ("Call Announcement") sowie alle notwendigen Informationen zu Teilnahmebedingungen und Antragsverfahren (Guidelines for Applicants)  sind auf der ERA CoBioTech Submission Platform hinterlegt.

Ansprechpartner bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe sind:

Download des Aufrufs

Maßnahmen zur Minderung von Treibhausgasemissionen im Bereich der Rohstoffpflanzenproduktion für die stoffliche und energetische Nutzung

Befristeter Aufruf als Beitrag zum Klimaschutz gemäß Übereinkommen von Paris (COP 21) im Rahmen des Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe
vom 16.11.2016

Ihr Ansprechpartner bei der FNR:
Birthe Dehmel (b.dehmel(bei)fnr.de; 03843/6930-207)
Ablauf des Aufrufs: Montag, der 15. Mai 2017, 12.00 Uhr

Mit dem vorliegenden befristeten Aufruf sollen auf Grundlage des maßgeblichen Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe unter Beachtung der Ziele des „Sondervermögens Energie- und Klimafonds“ (EKF) innovative Vorhaben der Grundlagenforschung, der industriellen Forschung und der experimentellen Entwicklung im Bereich Treibhausgasminderung im Rahmen der landwirtschaftlichen Produktion nachwachsender Rohstoffe unterstützt werden. Hierzu sind verschiedene Forschungsansätze denkbar, die bspw. standortspezifische Klimaschutzaspekte, abgestimmte Standortversuche oder den Aufbau eines Testbetriebsnetzwerks umfassen können.

Fachspezifische Förderthemen sind dabei insbesondere:

  1. Erweiterung des Standes von Wissenschaft und Technik zum treibhausgaseffizienten Anbau von Rohstoffpflanzen in verschiedenen Boden-Klima-Räumen durch die Erarbeitung von Ansätzen für die Treibgashausminderungen im Hinblick auf:
    • die Kulturartenwahl
    • die Fruchtfolgegestaltung
    • den Einsatz mineralischer und organischer Düngemittel und sonstiger Betriebsmittel
    • die Nutzung von Koppelprodukten
    • mikrobielle Prozesse zur Entstehung von Feldemissionen und Speicherung von Kohlenstoff
    • Untersuchungen zu landtechnischen und logistischen Ansätzen sowie die Analyse der Bedeutung des Betriebsmanagements für die Treibhausgasminderung (z.B. über die Nutzung moderner Schlüsseltechnologien)
  2. Entwicklung produktionsintegrierter Maßnahmen mit nachwachsenden Rohstoffen als Beitrag zum Schutz von Nutzflächen mit hoher C-Speicherung (Dauergrünland, Paludikulturen auf wiedervernässten Moorflächen etc.)
  3. Ergebnisbewertung und Transfer relevanter Ergebnisse in die landwirtschaftliche Praxis:
    • Analyse und Optimierung der ökonomischen und ökologischen Gesamteffizienz von Treibhausgasminderungsmaßnahmen
    • standortbezogene Modelle und Berechnungsmethoden
    • Berücksichtigung der Wirkungen auf andere Schutzgüter (z.B. Gewässerschutz, Biodiversität)
    • Beitrag zum Klimaschutz, Handlungsempfehlungen und Ableitung von Maßnahmen für die landwirtschaftliche Beratung

Projektvors­chläge können bis zum 15. Mai 2017 bei der FNR eingereicht werden. Hierfür bitte diesen Link nutzen.  Die Begutachtung und Bewertung erfolgt nach dem Einsendeschluss. Die Mittelausstattung für den Aufruf ist begrenzt.

Das Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“ ist grundlegend bei der Antragstellung zu berücksichtigen. Dabei können nur Vorhaben gefördert werden, die einen Beitrag zu den förderpolitischen Zielen des Förderprogramms „Nachwachsende Rohstoffe“ des BMEL leisten.

Details zum Ablauf des Antragsverfahrens sowie weitere Informationen sind über den „Leitfaden für das Einreichen von Skizzen und Anträgen“ sowie den Projektträger FNR (Bearbeiterin: Birthe Dehmel; E-Mail: b.dehmel(bei)fnr.de) erhältlich.

Vollständiger Download des Aufrufes

Neue Materialkombinationen mit Holz

Ihr Ansprechpartner bei der FNR: Ronny Winkelmann (Tel: 03843/6930-242; E-Mail: r.winkelmann(bei)fnr.de)

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beabsichtigt im Rahmen des „Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe“ (FPNR) unter dem Förderschwerpunkt „Entwicklung nachhaltiger, umweltschonender und effizienter Wärmeversorgungskonzepte sowie von Bau- und Dämmstoffen für Gebäude unter Verwertung biogener Rohstoffe“ Forschungs- und Entwicklungs(FuE)-Vorhaben sowie eine Nachwuchsforschergruppe zum Thema „Neue Materialkombinationen mit Holz“ zu fördern.

Aufbauend auf der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie und der Forschungsstrategie Bioökonomie 2030 hat die Bundesregierung 2013 die Nationale Politikstrategie Bioökonomie beschlossen. Mit dieser Strategie wurden Maßnahmen u. a. zum Schutz des Klimas, der Biodiversität und der natürlichen Ressourcen beschrieben. Dabei spielt die Verwendung des Rohstoffes Holz eine herausgehobene Rolle. Der Bereich „Bauen und Wohnen“ stellt ein breites und zunehmend wichtiges Anwendungsspektrum für Holz und andere nachwachsende Rohstoffe dar. Mit der Bekanntmachung sollen verstärkt Projekte gefördert werden, die zur Entwicklung und Verbesserung umweltfreundlicher und nachhaltiger Dämm- und Baumaterialien für Gebäude auf Basis nachwachsender Rohstoffe führen und die im Sinne des Klimaschutzes zur Energie- und Emissionseinsparung beitragen.

Die Entwicklung innovativer Verbund- und Hybridwerkstoffe mit Holz und holzbasierten Fasern kann dazu beitragen, leistungsfähige Konstruktionen auf der Basis von Holz und anderen biobasierten Baustoffen in Kombination mit anderen Materialien (z.B. Beton, Stahl, Textilien, Glas) zu ermöglichen. Dabei ist nicht abschließend geklärt, ob material- und konstruktionsseitig neue Anforderungen sowohl an Verfahrenstechnik und Produktion der Werkstoffe als auch hinsichtlich der Vorfertigung zu treffen sind. Im Ergebnis eines Fachgesprächs zum Thema „Neue Materialkombinationen mit Holz“ wurde dazu der Forschungs- und Entwicklungsbedarf für den Bereich Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen festgestellt. Ziel ist es, neue hybride Werkstoffe und Systeme mit Holz einschließlich der erforderlichen Verbindungstechnologien und der dazugehörigen Herstellungsverfahren unter Berücksichtigung technischer, ökonomischer und ökologischer Aspekte zu entwickeln und umfassend zu charakterisieren.

Mit dem hier formulierten Aufruf wird dem Ergebnis eines Fachgespräches Rechnung getragen. Es sollen zu den nachfolgend genannten Themen FuE-Vorhaben und eine Nachwuchsforschergruppe unter dem Förderschwerpunkt „Entwicklung (…) von Bau- und Dämmstoffen für Gebäude unter Verwertung biogener Rohstoffe“ eruiert werden.

Jedes FuE-Vorhaben muss neben der Beschreibung eines Alleinstellungsmerkmales sicherstellen, dass die Forschung bereits Markterfordernisse im Blick hat. Dies kann durch eine Kompetenzbündelung von akademischer/nicht-akademischer Forschung und Anwendungsindustrie entlang der Wertschöpfungskette gewährleistet werden. Im Falle anwendungsorientierter FuE-Vorhaben ist eine angemessene Beteiligung der gewerblichen Wirtschaft an den Vorhaben zu gewährleisten.

Projektvorschläge können bis zum 30.04.2017 bei der FNR eingereicht werden. Die Begutachtung und Bewertung erfolgt nach dem Einsendeschluss. Die Mittelausstattung für den Aufruf ist begrenzt.

Die Etablierung einer Nachwuchsforschergruppe soll die weitere Entwicklung im Bereich der Holznutzung unterstützen. Kernstück dieser Fördermaßnahme wird die grundlagenorientierte Forschung sein, die mit max. 4 Wissenschaftlern/Wissenschaftlerinnen und einem/r technischen Mitarbeiter/in in ein entsprechendes wissenschaftliches Umfeld eingebettet werden. Hiermit sollen qualifizierte junge Wissenschaftler die Möglichkeit erhalten, in einer Arbeitsgruppe eigene Ideen zu verwirklichen.

Deadline für die Bewerbung um eine Nachwuchsforschergruppe ist der 31.05.2017.

Vollständiger Download des Aufrufes inklusive Förderkatalog

Link auf das Antragsportal easy-Online

 

 

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