Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Spinneinrichtung für Spinnvliese aus Zellstoff

Anschrift
NANOVAL GmbH & Co. KG
Kienhorststr. 61-65
13403 Berlin
Kontakt
Dr.-Ing. Lüder Gerking
Tel: +49 30 43567-611
E-Mail: gerking@nanoval.de
FKZ
22000203
Anfang
15.12.2004
Ende
31.07.2005
Ergebnisdarstellung
Für das Nanoval-Verfahren (Aufspleißen eines Monofils in viele einzelne feinere Fäden) zum Spinnen von Fäden aus cellulosischen Lösungen, vornehmlich Zellstoff in NMMO als Lösungsmittel, zur Ablage zu Spinnvliesen, später auch zu aufgespulten Fäden, wurde im TITK Rudolstadt eine Pilotanlage zur Weiterentwicklung des Verfahrens mit 30 cm Vliesbreite geschaffen. Anschließend an die Ablage wird das Vlies durch Fällbäder geführt, getrocknet und in endlosen Bahnen aufgewickelt. Der Verfestigungsgrad der Vliese (weiche oder fester gebundene Vliese) kann durch Steuerung der Koagulation geschehen, die schon vor der Ablage der Fäden auf dem Siebband eingeleitet werden kann. Die Spinneinrichtung des Nanoval-Verfahrens ist relativ einfach im Aufbau und der Energieverbrauch ist relativ gering, da mit kalter Luft ersponnen und abgelegt wird. In der Laboranlage wurden jedoch noch nicht alle Prozessschritte der Vliesherstellung realisiert, sondern es wurde sich auf die Bereitstellung von ausreichend großen Vliesproben zur Bemusterung und auf den Aufbau einer Demonstrationsanlage fokussiert.
Aufgabenbeschreibung
Es soll eine Spinneinrichtung nach dem Nanovalverfahren gebaut werden zum Verspinnen von Cellulose aus Lösungen (NMMO) zu Lyocellfäden und deren Ablage zu Vliesen, beziehungsweise Auffangen als Fäden. Sie soll im TITK Rudolstadt an eine vorhandene Lösungsaufbereitung zur Erzeugung der Lyocellmasse angeschlossen werden. Dort vorhanden sind auch Koagulationseinrichtungen zum Ausfällen der Cellulose und eine Lösungsmittelrückgewinnung. Die zu erstellende Spinneinrichtung besteht aus Spinnpumpe mit Antrieb, Spinndüsenverschraubung, 2 Spinndüsen mit Heizungen, Luftzufuhr und Lavaldüsenplenum, Auffangband mit Absaugung zur Vlieslegung, vollständiger Mess- und Regeltechnik sowie Steuerung. Die Anlage wird eine Vliesbreite von 30 cm haben und der Weiterentwicklung des Nanovalverfahrens für Lyocell (EP 1358 369 B1) dienen und der Vorführung in mehrstündigem kontinuierlichen Betrieb für Endanwender und Lizenznehmer des Anlagenbaus. Endprodukte sind Vliese in Hygiene-, Medizin- und Reinigungsanwendungen, aber auch Garne auf Basis nachwachsender Rohstoffe in Konkurrenz zu synthetischen Polymeren aus fossilen Rohstoffen.

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