Fachagentur Nachwachsende RohstoffeEin Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Verbundvorhaben: Holzbasierte Werkstoffe im Maschinenbau (HoMaba) - Berechnungskonzepte, Kennwertanforderungen, Kennwertermittlung; Teilvorhaben 5: Verzerrungsbasierter Berechnungs-/Simulationsansatz für WVC - Akronym: HoMaba-FKZ22009417

Anschrift
Technische Universität Chemnitz - Fakultät für Maschinenbau - Institut für Fördertechnik und Kunststoffe - Professur Fördertechnik
Reichenhainer Str. 70
09126 Chemnitz
Kontakt
Dr.-Ing. Jens Sumpf
Tel: +49 371 531-32853
E-Mail schreiben
FKZ
22004418
Anfang
01.11.2018
Ende
30.04.2022
Aufgabenbeschreibung
Das geplante Vorhaben fokussiert die Entwicklung eines verzerrungsbasierten Berechnungs-/ Simulationsansatzes als Leitfaden der Berechnung für Leichtbaustrukturen aus Holz- und Holzwerkstoffen zur Anwendung im Maschinenbau. Die Arbeiten an der TUC bauen dabei auf den Erfahrungen mit WVC (Wood Veneer Composite - Holzfurnierlagenverbundwerkstoffe) auf. Die Bemessung von Holzkonstruktionen für das Bauwesen (konstruktiver Ingenieurholzbau) ist nicht Teil des geplanten Vorhabens. Es werden lediglich bestehende Berechnungsvorschriften für Holzkonstruktionen (u.a. Eurocodesystem mit Teilsicherheitsbeiwerten) analysiert und einzelne Bemessungsansätze auf technisch sinnvolle Übertragbarkeit in den Maschinenbau überprüft. Mit dem Leitfaden sollen Maschinenelemente umsetzbar sein, die der Prämisse folgen: "so leicht wie möglich, so sicher wie nötig". Sicherheiten sollen dabei so klein wie technisch vertretbar ausfallen, um den Konstruktionswerkstoff Holz besonders effizient auszunutzen. Hier ergeben sich die Hauptunterschiede zur Bemessung von Holzkonstruktionen im Bauwesen. Um den Werkstoff Holz als Konstruktionswerkstoff für Maschinenelemente aufzuwerten, müssen die für die Berechnung von Holzbauteilen erforderlichen Kennwerte und deren Zusammenhänge mit äußeren Einflussfaktoren so exakt wie nötig bestimmt und in die Berechnungsvorschrift integriert werden. Darüber hinaus sind einheitliche Methoden bzgl. der Prüfung und Auswertung der Daten zur Kennwertermittlung zu entwickeln, um technisch verwertbare Kennwerte zu erhalten.

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