Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Verbundvorhaben: Generierung von Spinnvliesstoffen aus neuartigen, biologisch abbaubaren PLA-Homo- und Copolymeren sowie aus PLA-Blends; Teilvorhaben 1: Weiterentwicklung der reaktiven Extrusion von PLA-Homo- und -Copolymeren

Anschrift
Universität Stuttgart - Fakultät 4 Energie-, Verfahrens- und Biotechnik - Institut für Kunststofftechnik (IKT)
Böblinger Str. 70
70199 Stuttgart
Kontakt
Prof. Dr.-Ing. Hans-Gerhard Fritz
Tel: +49 711 685-85318
E-Mail: hans-gerhard.fritz@ikt.uni-stuttgart.de
FKZ
22006802
Anfang
01.05.2004
Ende
30.04.2006
Ergebnisdarstellung
Der reaktive Extrusionsprozess für die Herstellung von Polylactid konnte im Rahmen des Projektes weiterentwickelt werden. Für Spinversuche zur Herstellung von Spinnvliesen reicht die Qualität jedoch nicht aus. Die Ergebnisse haben zu einem wesentlich verbesserten Verständnis der Herstellung von Polylactiden durch reaktive Extrusion geführt, wodurch eine reproduzierbare Prozessführung in kleinem und insbesondere auch in großem Maßstab möglich wird. Eine Einschränkung der wirtschaftlichen Nutzung der Ergebnisse wird durch den sehr hohen Preis des Lactids für die reaktive Extrusion (43 €/kg) verursacht, der alle weiteren Entwicklungen und der Herstellung großer Polylactidmengen im Wege steht. Erst wenn Lactid zu einem wirtschaftlich interessanten Preis von einigen Euro pro Kilogramm verfügbar wird, ist eine Kommerzialisierung des Extrusionsprozesses möglich.
Aufgabenbeschreibung
Ziel des Vorhabens ist die Generierung von Spinnvliesstoffen aus Polylactid(PLA)-Homo- und Copolymeren sowie die gezielte Beeinflussung der auf die Anwendung bezogenen Eigenschaften. Die im vorhergehenden Projekt gewonnen Erkenntnisse und aufgeworfenen Fragestellungen bilden die Grundlage der Arbeiten. Es ist Aufgabe des IKT, spinnfähige PLA-Polymere für die Projektpartner herzustellen. Dazu soll zunächst die Maßstabsvergrößerung der PLA-Produktion abgeschlossen werden, der sich eine eingehende Untersuchung der Prozessparameter anschließt. Die zweite Zielsetzung umfasst die Monomerentfernung aus dem per Reaktivextrusion synthetisierten Material. Die Untersuchung der Zusammenhänge zwischen den Edukteigenschaften und dem Verlauf der Reaktivextrusion sowie die Synthese von PLA-Copolymeren bilden zwei weitere Arbeitsschwerpunkte. Im Hinblick auf das hohe Zukunftspotential der innovativen PLA-Werkstoffe ist die preisgünstige Generierung größerer Mengen unterschiedlichster, monomerfreier PLA-Polymere ein wichtiger Schritt, da er die Untersuchung dieser Materialien hinsichtlich ihrer Verarbeitbarkeit und Eigenschaften durch deutsche Industrieunternehmen ermöglicht.

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