Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Verbundvorhaben: Einfluß des low input-Anbaus auf die Applikationseigenschaften von Getreide im non food-Bereich: Teilvorhaben 3: Labortechnische Derivatisierung komplexer Getreidemahlprodukte aus dem low input-Anbau

Anschrift
Hochschule Anhalt - Standort Bernburg - Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung
Strenzfelder Allee 28
06406 Bernburg (Saale)
Kontakt
Prof. Dr. D. Gottstein
Tel: +49 3471 355-434
E-Mail:
FKZ
22008895
Anfang
01.10.1996
Ende
30.11.1999
Ergebnisdarstellung
Die Untersuchungen zum Einfluss der Mehlqualität ergaben, dass sich Mehle mit geringerem Schalenanteil, d. h. mit niedrigerem Protein- und höherem Stärkegehalt, signifikant besser für die kationische Derivatisierung eignen. Diese Tendenz wird sowohl bei Material aus dem low input- als auch aus dem herkömmlichen Anbau deutlich sichtbar. Nachgewiesen werden konnte ebenfalls der Einfluss der Anbauintensitäten auf das Modifizierungsergebnis, wobei mit Mehlen aus dem low input-Anbau größtenteils höhere kationische Ladungen erzielt wurden als mit Rohstoffen aus dem Intensivanbau. Im Vergleich zum Ausmahlungsgrad der Mehle sind die Auswirkungen der Anbauintensitätsstufen auf die Anwendungseigenschaften der Modifikate jedoch differenzierter einzuschätzen. Aufgrund der Festlegung von konkreten Parametern für die Mehlqualitäten der untersuchten Getreidearten Roggen, Triticale und Gerste wurden hinsichtlich des Kationisierungserfolgs der Mehle verhältnismäßig einheitliche Ergebnisse für die low input-Varianten erzielt. Es ist davon auszugehen, dass helle Roggen,- Triticale und Gerstenmehle aus dem low input-Anbau als Rohstoff für die trockenchemische Kationisierung geeignet sind und die Derivate Anwendungseigenschaften besitzen, die für einen erfolgreichen Einsatz in der Papierindustrie sprechen. Die Auswahl der optimalen Variante schließt eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus 3-jährigem Anbau, Vermahlung, Labormodifizierung und Versuchen zur Papierherstellung mit kationisierten low input-Mehlen ein.
Aufgabenbeschreibung
Ausgehend von Erfahrungen beim Einsatz trockenchemisch derivatisierter Weizenmehle für technische Anwendungen, insbesondere in der Papierindustrie als kationischer Zusatz in der Papiermasse, wurde die Möglichkeit abgeleitet, durch low input-Anbauverfahren Getreide mit speziellen Qualitäten für industrielle Applikationen zu erzeugen. Im Rahmen dieses Verbundvorhabens soll deshalb untersucht werden, wie sich bei den Getreidearten Roggen, Triticale und Gerste reduzierte Anbaubedingungen auf die Vermahlung, die kationische Derivatisierung sowie das Eigenschaftsprofil der Modifikate auswirken. Im vorliegenden Teilvorhaben erfolgt die Laborerprobung der Kationisierungsfähigkeit definierter Getreidemahlprodukte aus dem low input-Anbau sowie die Charakterisierung der Modifikate im Hinblick auf applikationsrelevante Einsatzbereiche.

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