Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

 

Verbundvorhaben: Integration von ökologischen Kennwerten biobasierter Werkstoffe in den industriellen Planungs- und Konstruktionsprozess - Methodologie und Werkzeuge; Teilvorhaben 2: Beispielhafte Umsetzung der Methoden an einem neu zu konzipierenden Bauteil

Anschrift
Beoplast Besgen GmbH
40764 Langenfeld
Industriestr. 64
Kontakt
Theo Besgen
Tel: +49 2173 84840-10
E-Mail: theo.besgen@beoplast.de
FKZ
22017017
Anfang
01.09.2017
Ende
31.01.2020
Aufgabenbeschreibung
Ziel des Projektes ist es ökologische Kennwerte für Biowerkstoffe in den herkömmlichen Konstruktionsprozess zu integrieren. Darüber hinaus konzentriert sich das Projekt darauf, aus bekannten Methoden der Nachhaltigkeitsbewertung verwertbare Elemente zu identifizieren und so zu kombinieren, dass sie als anwendungsorientierte, aber dennoch transparente Methode für die Erhebung von Daten für biobasierte Werkstoffe zu verwenden sind. Als Ergebnis sollen Konstrukteure Unterstützung bekommen, die umweltbeeinflussenden Faktoren bei der Werkstoffauswahl so früh und einfach wie möglich zu berücksichtigen. Die Aufgabe von Beoplast wird es sein, gemeinsam mit den Partnern die Konstruktionsabläufe zu analysieren um zu entscheiden, welche Informationen und Hilfsmittel benötigt werden, um die Relevanz von Biokunststoffen im Vergleich zu konventionellen Materialien genau zu bewerten. Weiterhin sollen die Verarbeitungsprozesse von Biokunststoffen auf Ihre ökologische Relevanz untersucht werden.
Ergebnisdarstellung
Das Ziel des Teilvorhabens 2 bestand in der beispielhaften Umsetzung der im Verbundvorhaben entwickelten Methoden an einem neu zu konzipierenden Bauteil. Im Rahmen mehrerer Webkonferenzen und persönlicher Treffen unter den Projektpartnern des Verbundvorhabens wurden Konstruktionsabläufe daraufhin untersucht, wo im herkömmlichen Konstruktionsprozess ökologische Daten und Kennwerte für biobasierte Werkstoffe notwendig sind, um diese Kennwerte für Biowerkstoffe in den Konstruktionsprozess zu integrieren. Die Stoffströme und Prozesse wurden umfangreich analysiert. Es stellt sich heraus, dass beim Partner Beoplast umfangreiche Kenntnisse bei der Verarbeitung vorliegen, bei automobilen Kunden aber nur geringer Einfluss auf Konstruktion und Werkstoffauswahl besteht. Nach umfangreicher Besichtigung der Fertigungsanlagen wurde festgestellt, dass neben dem Werkstoffeinsatz im Energieverbrauch bei der Verarbeitung die wesentlichen ökologischen Probleme bestehen. Es wurden umfangreiche Messungen zum Energiebedarf in der Spritzgießverarbeitung unter Berücksichtigung des Trocknungsprozesses durchgeführt, mit dem Ziel die sehr dürftigen Daten in öffentlichen Datenbanken zu überprüfen und insbesondere um festzustellen, ob es zwischen Biokunststoffen und konventionellen Kunststoffen zu beachtende Unterschiede gibt. Hierzu wurden über Beoplast auch Daten von Maschinenlieferanten erhoben. Die Ergebnisse liegen dem Partner IfBB zur weiteren Auswertung und Berichterstattung vor. Es wurde weiterhin festgestellt, dass die Entscheidungsketten in der Industrie komplexer sind, als zunächst angenommen. Obwohl Beoplast aktive Werbung für den Einsatz von Biokunststoffen macht, ist es schwierig die richtigen Entscheider zu erreichen. In Workshops wurde dieses Thema gezielt erörtert. Für die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit wurden Rohstoffpreise, insbesondere von marktgängigen Biopolymeren, erhoben und den Partnern mitgeteilt.

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