Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Verbundvorhaben: Untersuchungen zur Verwertung von sekundären Inhaltsstoffen aus Sanddornblättern als Grundlage für innovative kosmetische Produkte für dermatologische Applikationen; Teilvorhaben 2: Blattgewinnung

Anschrift
Sanddorn Storchennest GmbH
19288 Ludwigslust
Friedrich-Naumann-Allee 26
Kontakt
Silvia Hinrichs
Tel: +49 3874 5704078
E-Mail: info@sanddorn-storchennest.de
FKZ
22019011
Anfang
24.10.2011
Ende
31.03.2014
Aufgabenbeschreibung
Extrakte aus den Blättern des Sanddorns (Hippophae rhamnoides L. ) zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an bioaktiven Inhaltsstoffen, vor allem Gerbstoffe und Flavonoide, aus. Viele ln-vitro-Untersuchungen und Experimente an Nagetieren haben antioxidative und antiinflammatorische Eigenschaften der Flavonoide Quercetin und Isorhamnetin gezeigt. Ziel dieses Teilvorhabens (Teilprojekt II) im Rahmen des Gesamtvorhabens war die für die Extraktherstellung notwendige Blattgewinnung. Hierfür wurden die großtechnische Abtrennung und Aufbereitung der Blätter untersucht und geeignete verfahrenstechnische und technische Lösungen erprobt. Dazu wurden an der vorhandenen Erntetechnik Möglichkeiten der Separierung der Blätter mittels saugender und blasender Luftströme, zur Gewinnung ganzer und sauberer Blattware, untersucht. Der Einsatz von Klassierungssystemen (z.B. Siebketten) wurde erprobt. Ein weiterer Schwerpunkt war die Ermittlung des optimalen Zeitpunktes der Blatternte und der geeigneten Sorte.
Ergebnisdarstellung
Während der Laufzeit des Verbundvorhabens wurden einige Umbauarbeiten an der vorhandenen Erntetechnik vorgenommen. Im ersten Schritt wurden unterschiedliche Siebketten erprobt und Gebläseeinstellungen vorgenommen sowie ein zusätzliches Gebläse eingebaut. Dazu wurden Ernten 2012 und 2013 genutzt. Ganze und saubere Blätter während des Erntevorganges zu gewinnen ist dahingehend problematisch, dass die Sanddornzweige schockgefrostet werden. In diesem Fall mit Flüssigstickstoff. Dadurch wird das Erntegut sehr feucht und ein entsprechender Trocknungsaufwand ist notwendig. Es ist aber technisch möglich, große Mengen an ganzen und weitestgehend sauberen Blättern zu gewinnen. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes werden letztendlich dazu führen, den Anbau von Sanddorn In Deutschland weiter auszubauen sowie die Wirtschaftlichkeit bereits bestehender Anlagen zu ver-bessern. Dies führt zu einer Belebung der Kulturlandschaft und bietet eine Einkommensalternative für die Landwirte mit leichten Standorten.

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