Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

 

Verbundvorhaben: Zukunftsorientiertes Risikomanagement für biotische Schadereignisse in Wäldern zur Gewährleistung einer nachhaltigen Waldwirtschaft; Teilvorhaben 1: Effekte von Insektizidmaßnahmen und natürlichen Störungen auf die Antagonistenfauna in Kiefernwäldern

Anschrift
Julius Kühn-Institut Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) - Institut für Pflanzenschutz in Gartenbau und Forst
38104 Braunschweig
Messeweg 11/12
Kontakt
Dr. Nadine Bräsicke
Tel: +49 531 299-4602
E-Mail: nadine.braesicke@julius-kuehn.de
FKZ
22019814
Anfang
01.10.2015
Ende
31.12.2019
Aufgabenbeschreibung
Das beantragte Verbundvorhaben beinhaltet sowohl die Umweltbeobachtung (Effekte von Insektizidmaßnahmen und natürlichen Störungen) von Waldökosystemen, als auch die Erarbeitung von Strategiemaßnahmen für den integrierten Pflanzenschutz im Forst. Mit dem Teilvorhaben 1 werden gezielt Kiefernwälder untersucht, die aktuell häufig durch Massenvermehrungen forstschädlicher Lepidopteren gefährdet sind. Hierbei werden sowohl die Effekte von Bekämpfungsmaßnahmen mit verschiedenen Insektiziden (biologisches Präparat, Häutungshemmer oder -beschleuniger, Pyrethroid), als auch von Licht- bzw. Kahlfraßereignissen in Waldbeständen auf die Nützlingsfauna (Arthropodenzönose, Avifauna) untersucht. Mittels Rückstandsanalysen werden die Wirkstoffkonzentrationen im Boden und in Ziel- und Nichtzielorganismen bestimmt. Zusätzlich geben Abdrift- und Expositionsmessungen Aufschluss über die Belastung von angrenzenden Arealen bzw. über die verbleibende Menge an Luftfahrzeugsprühnebel am Waldboden. Die zeitverzögerten Effekte werden durch existierende Datenerhebungen der letzten fünf Jahre vervollständigt. Im ersten Halbjahr erfolgen die umfangreichen Vorarbeiten, die in den jeweiligen Jahren fortgesetzt werden. Die freilandökologischen Untersuchungen, Rückstandsanalysen sowie Abdrift- und Expositionsmessungen werden zwei bis zweieinhalb Jahre beanspruchen. Diese erfolgen jeweils während der Vegetationsperiode. Die Determination der Antagonistenzönose auf Artbasis bzw. die Aus- und Bewertung der Daten erfolgt parallel. Die Ergebnisse dienen der Erarbeitung einer realistischen Nutzen-Risiko-Analyse im Pflanzenschutz und zur Formulierung praktikabler Risikominderungsmaßnahmen für ein nachhaltiges Schädlingsmanagement, die mit den Bewertungsbehörden im Zulassungsverfahren von PSM abgestimmt werden. Abschließend erfolgt der Ergebnistransfer und die Umsetzung in die Praxis bzw. ins Zulassungsverfahren.

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