Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

 

Verbundvorhaben: Dynamik des Intermediat-Stoffwechsels in Biogasprozessen (MODISTO); Teilvorhaben 2: Biologie der Hydrolyse pflanzlicher Rohstoffe

Anschrift
Technische Universität München - Wissenschaftszentrum Weihenstephan - Forschungsdepartment Biowissenschaftliche Grundlagen - Lehrstuhl für Mikrobiologie
85354 Freising
Emil-Ramann-Str. 4
Kontakt
Prof. Dr. Wolfgang Liebl
Tel: +49 8161 715450
E-Mail: wliebl@wzw.tum.de
FKZ
22021715
Anfang
01.08.2016
Ende
31.07.2019
Aufgabenbeschreibung
Der Biogasprozess basiert auf der Aktivität von Mikroorganismen und ihrem ineinandergreifenden Stoffwechsel. Ziel ist die Maximierung der Methanausbeute und das Verständnis der zugrunde liegenden Umsetzung des Substrats (hier Maissilage) durch die Analyse der Bakterien und der Stoffwechselvorgänge. Hierdurch kann der Prozess stabilisiert werden. Hierfür werden die Stoffwechselwege zusammen mit den für die Einzelschritte verantwortlichen Mikroorganismen analysiert. Aus den gewonnenen Daten wird ein thermodynamisches Prozessmodell entwickelt, das die intermediären Stoffumsetzungen implementiert. Die Aufgabe des Teilvorhabens 2 ist die molekulare Mikrobiologie für den effizienten und raschen Biomasseabbau. Im TV2 läuft die Auswertung der molekularbiologisch erhobenen Datenströme zusammen. TUM identifiziert, isoliert und charakterisiert die beteiligten Bakterien, untersucht und definiert die für die Prozessschritte entscheidenden Bakterien mit mikro- und molekularbiologischen Methoden (Schwerpunkt Hydrolyse-Bottleneck); sie liefert die Genomsequenzdaten, inklusive der zusammengeführten und ausgewerteten Daten für die beteiligten hydrolytischen Gene und Abbausysteme, und kreiert ggf. IP für Inokula und hydrolytische Enzyme und Bakterien. Die TUM arbeitet eng zusammen mit den Partnern. Sie erhält Fermenterproben, analysiert die darin enthaltenen Bakterien mit mikrobiologischen und molekularbiologischen Methoden. Isolierte Bakterien werden charakterisiert. Die DNA und RNA der Proben wird präpariert, sequenziert und bioinformatisch analysiert. Die TUM ist bei der Auswertung und mikrobiologischen Wertung der Daten, sowie an der Entwicklung des Modells aktiv beteiligt.

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