Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

 

Verbundvorhaben (FSP-Klebstoffe): Entwicklung von biogenen Schmelzklebesystemen für medizinische Anwendungen (DextriPlast); Teilvorhaben 3: Anwendungsuntersuchungen

Anschrift
Emerell GmbH
21614 Buxtehude
Alter Postweg 19-21
Kontakt
Dr. Adrian Schulthess
Tel: +41 264 978-156
E-Mail: adrian.schulthess@emerell.com
FKZ
22022515
Anfang
01.07.2016
Ende
30.06.2019
Aufgabenbeschreibung
Ziel des Projektes ist es, durch Modifizierung von Stärke biokompatible thermoplastische Materialien mit steuerbaren Eigenschaften zu synthetisieren, die durch zusätzliche Formulierung Klebstoffe für Spezialanwendungen im Bereich Medizinprodukte liefern sollen. Die neu entwickelten Materialien sollen auch so eingestellt und formuliert werden, dass Filme daraus hergestellt werden können, die als Deckschicht für Pflasteraufbauten verwendet werden können. Es werden weiterhin Synthesen entwickelt für eine kovalente Anbindung von Additiva und Vernetzungsstellen, um Produkte für Wundverbundmaterialien zu erhalten, die durch spezielle Behandlungen vernetzen bzw. einfach gelöst werden können. Um die gestellten Ziele zu erreichen, werden umfangreiche Untersuchungen zur Synthese langkettiger Fettsäureester der Stärke in geschmolzenem Imidazol als Reagenz durchgeführt. Neben gesättigten Resten, die die grundlegenden Eigenschaften wie Schmelztemperatur und Viskosität bestimmen, werden auch vernetzbare Säurereste und Seitengruppen, welche sonst als Additiva zugemischt werden, kovalent fixiert. So sind Schmelzkleber mit maßgeschneidertem anwendungstechnischem Profil zugänglich. Dabei steht einerseits die Fragestellung im Fokus, ob das Konzept für die Anwendung im Bereich Wundverschluss nutzbar ist und andererseits ob durch ein solches Vorgehen Verschlussmaterialien generiert werden können, die sich durch einen Trigger einfach wieder entfernen lassen. Um die Stärkeester zu geeigneten Klebstoffen weiterzuentwickeln, sind umfangreiche Formulierungen notwendig, insbesondere um die Klebrigkeit/ und innere Festigkeit, sowie Haftung/ Enthaftungsmöglichkeiten einzustellen. Gleiches gilt für die Extrusion von Filmen als Deckmaterial: Hier wird man mit anders eingestellten Stärkepolymeren arbeiten, da ganz andere Schmelzbereiche und nichtklebrige Polymere gefordert sind.

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Der Waldbeauftragte des BMEL Cajus Caesar; Bild: Thomas Imo/ photothek.net
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