Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

 

Verbundprojekt: Prozessinhibierungen bei der Vergärung von Getreidekorn - Ursachen und Vermeidung - Teilvorhaben 1

Anschrift
Hochschule Anhalt - Standort Köthen - Fachbereich Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik
06366 Köthen (Anhalt)
Bernburger Str. 55
Kontakt
Prof. Dr. Carola Griehl
Tel: +49 3496 67-2526
E-Mail: carola.griehl@hs-anhalt.de
FKZ
22022706
Anfang
01.06.2007
Ende
30.05.2010
Aufgabenbeschreibung
Vorhabensziel ist, die bei der Monovergärung von Getreidekorn zu Biogas auftretenden Prozessstörungen zu untersuchen und Möglichkeiten zum Ausschluss inhibierender Effekte aufzuzeigen. Da bei Kofermentationsanlagen mit hohem Getreideanteil ebenfalls mit inhibierenden Effekten zu rechnen ist, sind vergleichende Untersuchungen sowohl mit Schweinegülle als auch Mais als Kosubstrat vorgesehen. Die Arbeitsplanung der Verbundpartner ist so konzipiert, dass die verfahrenstechnischen Versuche mit Betrieb der Laborfermenter durch BTN realisiert werden. Die biochemischen, mikrobiologischen bzw. molekularbiologischen Untersuchungen erfolgen an der Hochschule Anhalt. Durch Belastungssteigerungsversuche in der Getreidemonovergärung wird die Prozessinhibierung studiert. Zur Überwindung werden verschiedene verfahrenstechnische Varianten geprüft. Parallel werden Untersuchungen mit Kosubstraten durchgeführt. Auf der Basis der gewonnenen wissenschaftl. Erkenntnisse werden landwirtschaftlichen Biogasanlagenbetreibern Möglichkeiten zur störungsfreien Getreidevergärung aufgezeigt. Die Kenntnisse führen zu beratungsfähigem Wissen und sind Planungsgrundlage für Biogasanlagen mit Getreide als Einsatzstoff.
Ergebnisdarstellung
Ziel des Vorhabens war, die bei der Monofermentation von Getreidekorn zu Biogas auftretenden Hemmungen zu untersuchen und inhibierende Inhaltsstoffe im Fermenter zu analysieren. Dabei wurde Phenylessigsäure als Indikatorsubstanz ermittelt. Praktikable Möglichkeiten der Überwindung der Hemmungen sind eine zweistufige Verfahrensführung oder die Kofermentation mit Gülle. Somit werden der Biogaspraxis praktikable Handlungsoptionen zur Getreidefermentation eröffnet.

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