Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Holzgasanlage Senden, Projektvorhaben: Hocheffiziente Holzvergasungskraftanlage mit motorischer Gasverwertung auf Basis nachwachsender Rohstoffe

Anschrift
SWU Energie GmbH
89073 Ulm
Karlstr. 1
Kontakt
Dipl.-Ing. Frank Maierhans
Tel: +49 731-166-1670
E-Mail: frank.maierhans@swu.de
FKZ
22023706
Anfang
01.10.2008
Ende
31.12.2012
Aufgabenbeschreibung
"Grün ist im Trend. Und wir gehen weiter". Dieser Slogan der Stadtwerke Ulm / Neu Ulm (SWU) steht für die nachhaltig orientierte Energiepolitik der SWU. Die SWU produziert immer mehr Wärme und Strom aus erneuerbaren Energiequellen in der Region. Ein wesentliches Standbein der künftigen erneuerbaren Energieproduktion ist die Holzgasanlage in einer Nachbarstadt von Ulm. Die SWU bauen zur Zeit ein Biomasseheizkraftwerk auf der Basis eines Wirbelschichtverga-sungsprozesses. Die Anlage dient der Erzeugung von elektrischem Strom und Fernwärme, indem durch Verga-sung von Biomasse (Holzhackschnitzel) ein Produktgas erzeugt wird, das in Gas-Otto-Motoren verbrannt und in Strom und Wärme umgewandelt wird. Des Weiteren wird die entstehende Ab-wärme des Prozesses auch noch in einem ORC-Prozess (Organic-Rankine-Cycle) in elektrische Energie umgewandelt. Der hier realisierte Prozess stellt unter anderem aufgrund seiner Brennstoffleistung von ca. 15 MW und einer elektrischen Leistung von knapp 5 MW die erste Holzvergasungs-Demonstrationsanlage Deutschlands in diesem Maßstab dar. Das Projekt wird nach Aussage der SWU rund 20 Mio. Euro teuerer sein als ein vergleichbares Erdgas-BHKW. Zur Unterstützung dieses Demonstrationsvorhabens stellt das Bundesministeri-um für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), über dessen Projektträger die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe in Gülzow, knapp 6,6 Mio. Euro zur Verfügung und unterstreicht somit den hohen Stellenwert, den die Holzvergasungstechnologie auf den Weg zu einer immer effizienteren Bioenergienutzung hat. Der offizielle Projektstart war der 1. Oktober 2008. Die immissionsschutzrechtliche Genehmi-gung wird für das 1. Quartal 2009 erwartet. Die Inbetriebnahme der Anlage soll im 4. Quartal 2010 erfolgen.

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