Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Nachwuchsgruppe: Identifizierung und praktische Umsetzung von Synergien im Bereich der Biopolymere, Biopolymerfasern und Verbundwerkstoffe inklusive Optimierung zugehöriger Prozesstechnik und Verarbeitung zur anwendungsorientierten Weiterentwicklung

Anschrift
Hochschule Hannover - Fakultät II - Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik - Abt. Bioverfahrenstechnik
30453 Hannover
Heisterbergallee 12
Kontakt
Prof. Dr.-Ing. Andrea Siebert-Raths
Tel: +49 511 9296-2230
E-Mail: andrea.siebert-raths@hs-hannover.de
FKZ
22024711
Anfang
01.07.2012
Ende
31.10.2017
Aufgabenbeschreibung
Ziel ist die systematische Identifizierung und praktische Umsetzung von Synergien im Bereich der Biopolymere, Biopolymerfasern und Naturfaserverbundwerkstoffe inklusive der Optimierung der zugehörigen Prozesstechnik und Verarbeitung zur anwendungsorientierten Weiterentwicklung und Marktetablierung neuartiger Bioverbundwerkstoffe. Des Weiteren steht die Grundlagenforschung im Rahmen der Additivierung und Rezepturentwicklung solcher Biopolymer/Biopolymerfaser-Compounds sowie Biopolymer/Naturfaser-Compounds im Vordergrund des Projektes. Diese Ansätze sollen in der Forschungsarbeit grundlegend und systematisch aufgegriffen werden. Nach Abschluss des Projektes sollen die entwickelten Bioverbundwerkstoffe für technische Anwendungen insbesondere in folgenden Bereichen eingesetzt werden: Automobil, Sportartikel, Haushaltsartikel und Büroartikel. Konventionelle Kunststoffe wie z.B. ABS, PA, PBT, PS sowie Glasfasern oder konventionelle Kunststofffasern als Verstärkungskomponente sollen dabei in den verschiedenen Bereichen durch biobasierte Fasern bzw. Biokunststoffe oder Bioverbundwerkstoffe substituiert werden.
Ergebnisdarstellung
Dem Einsatz von Biowerkstoffen für langlebige Anwendungen stehen noch viele spezifische technische Fragestellungen sowohl auf der verarbeitungstechnischen als auch auf der gebrauchstechnischen Seite entgegen. Diese Fragestellungen wurden in der Forschungsarbeit aufgegriffen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Substituierung mit Biokunststoffen umsetzbar ist. Ein wesentliches Ergebnis ist, dass die Qualitätssicherung biobasierter Kunststoffe gegeben ist. Dieses Ergebnis ist hinsichtlich der Reproduzierbarkeit elementar und führt zu einer besseren Akzeptanz bei der verarbeitenden Industrie. Da Biokunststoffe oftmals durch einen höheren Preis nicht in die Anwendung gelangen, wurden zur Kostenreduzierung der Blendformulierungen verschiedene Reststoffe in Bio-Matrices eingearbeitet und Additive gezielt eingesetzt. Matrixabhängigkeiten wurden ermittelt, um so Übertragbarkeiten grundlegender Aussagen machen zu können. Das übergeordnete Ziel des Projekts war es, die entwickelten Materialien in der zweiten Projektphase gezielt in verschiedenste Anwendungen zu bringen. Es wurden branchenübergreifende Aussagen zum Einsatz der neu entwickelten Biowerkstoffe getroffen und Engpässe für die industrielle Verwertung erfasst. Dabei standen die wirtschaftliche Abschätzung der Umsetzbarkeit, die technische Realisierbarkeit sowie die ökologische Bewertung im Fokus. Eine Betrachtung der Produktkommunikation diente zusätzlich als unterstützendes Element des Marketings bei der Einführung der neuen Produkte aus Biowerkstoffen. Im Rahmen des Vorhabens wurden neue Rezepturen entwickelt und auch zertifiziert, aus denen bereits Produkte hergestellt werden. Die wichtigsten Produkte, die an dieser Stelle zu nennen sind, ist die Computermaus, die Swak-Zahnbürste und der Schneider-Stift: www.fng.ifbb-hannover.de.

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