Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Neue Hydrogelstrukturen für Wet-End-Stärken

Anschrift
Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (IAP)
14476 Potsdam
Geiselbergstr. 69
Kontakt
Dr. rer. nat. Sylvia Radosta
Tel: +49 049 331 568-1608
E-Mail: sylvia.radosta@iap.fraunhofer.de
FKZ
22029511
Anfang
01.07.2013
Ende
30.06.2016
Aufgabenbeschreibung
Projektziel ist die Entwicklung einer neuen Generation von Wet-End-Stärken für belastete Wasserkreisläufe durch die Synthese von Stärkederivatstrukturen mit Hydrogelcharakter. Bei den Produkten wird die Wirkung von Lösungsstrukturen unter Einbeziehung von Ladungen mit den Vorteilen von partikulären Strukturen kombiniert, so dass in der Wechselwirkung mit dem Faservlies ein synergistischer Effekt erwartet werden kann. Innovativ sind die neuen Wirkstrukturen der Derivate und in ihre technologische Umsetzung. Durch zielgerichtete physikalische, chemische und enzymatische Modifizierung der Polysaccharide werden Produkte mit hoher Retention und gutem Entwässerungsverhalten der Faserstoffsuspension angestrebt. Die Arbeitsplanung erfolgt anhand von Arbeitspaketen (AP). Marktübliche Wet-End-Produkte werden als Referenz untersucht (AP1). Die Rohstoffauswahl für neue Derivate (AP2) orientiert auf Maisstärke (Preis). Neue Wet-End-Produkte mit Hydrogelcharakter und oberflächlicher Ladung werden erzeugt und charakterisiert (AP3). Der Test der neuen Produkte anhand von Laborblattbildung mit Bestimmung der Wet-End-Parameter und Festigkeit ist Inhalt von AP4. Bei AP3 und AP4 erfolgt eine iterative Vorgehensweise bezüglich Derivatisierung und Eignungstestung. AP5 beinhaltet die Entwicklung einer Aufschluss- und Einmischtechnologie für neue Produkte. Erfolgversprechende Produkte werden auf der Technikumspapiermaschine getestet (AP6) und basierend hierauf erfolgen Praxisversuche (AP7).
Ergebnisdarstellung
Die Verwendung von Massestärken oder Wet-End-Stärken bei der Papierherstellung soll den Festigkeitsverlust durch den Einsatz von immer schlechteren Faserqualitäten kompensieren und in Verbindung mit weiteren Additiven die Retention von Füll- und Feinstoffen verbessern. Die Zielstellung dieses Projektes war die Entwicklung einer neuen Generation von Wet-End Stärken mit Hydrogelcharakter, die unter den Bedingungen eines hochbelasteten Wasserkreislaufs eine hohe Retention im Faservlies garantieren, ohne die Entwässerung der Faserstoffsuspension auf der Papiermaschine negativ zu beeinflussen. Gleichzeitig sollten durch Applikation der Produkte Papiere mit hoher Festigkeit erzeugt werden.

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