Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Nutzung von Leguminosenuntersaaten zur Senkung des N-Düngereinsatzes im Winterraps

Anschrift
Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern - Institut für Pflanzenproduktion und Betriebswirtschaft
18276 Gülzow-Prüzen
Dorfplatz 1
Kontakt
Dr. Andreas Gurgel
Tel: +49 3843 789-240
E-Mail: a.gurgel@lfa.mvnet.de
FKZ
22401015
Anfang
01.08.2017
Ende
31.07.2020
Aufgabenbeschreibung
Die mit Abstand größte Quelle für die THG-Emissionen im landwirtschaftlichen Produktionsverfahren ist die mineralische Düngung. Hier addieren sich die Emissionen aus der Herstellung und die Feldemissionen. Darum ist die Agrarforschung gefordert, hier mögliche Ansatzpunkte zur Minimierung besonders des Stickstoffdüngeraufwandes herauszuarbeiten und praxistaugliche, THG-reduzierte Anbaumaßnahmen zu entwickeln. Mit dem geplanten Vorhaben soll das Hauptziel weiter verfolgt werden, die THG-Emissionen in den Produktionsketten zu senken, ohne dabei die Wirtschaftlichkeit zu stark zu beeinträchtigen. Ohne eine entsprechende Nachhaltigkeit wäre die Versorgungssicherheit mit den Biokraftstoffen nicht mehr gewährleistet, was wiederum zu einer Verfehlung der Vorgaben der Klimaschutzquote führen würde. Darum soll im Rapsanbauverfahren mit der Stickstofffixierung durch Leguminosen die Möglichkeit genutzt werden, dem Raps zur optimalen Ertragsbildung genügend Stickstoff bereit zu stellen, und dabei Mineraldünger einzusparen. Es wird vermutet, dass der von den Leguminosen im Herbst fixierte Stickstoff im Frühjahr vom Raps genutzt werden kann. Diese Stickstoffquelle könnte der derzeit (noch immer) in der Praxis üblichen Herbstdüngung vergleichbar oder sogar signifikant höher sein. Der Vorteil der Nutzung des Leguminosenstickstoffs liegt jedoch darin, dass für ihn keine Herstellungsemissionen von THG veranschlagt werden müssen. Das Problem des Stickstoffdüngereinsatzes entwickelt sich derzeit zu einer existenziellen Frage für den Rapsanbau. Die wesentliche Datengrundlage sind mehrjährige Feldversuche. Zentrales Element ist die Ermittlung optimaler Stickstoffdüngeraufwendungen in Anlehnung an den klassischen N-Steigerungsversuch. Der zweite Faktor wird die Beisaat von Leguminosen im Vergleich zur Reinsaat von Raps sein.

neue Suche

Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe
Förderprogramm "Nachwachsende Rohstoffe"
Leitfaden Förderung
Leitfaden für das Einreichen von Skizzen und Anträgen im Rahmen des BMEL-Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe
Förderportal des Bundes
easy-Online
Formularschrank des BMEL
Anbieter und Produkte
Bauer Hubert