Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Verbundvorhaben: Bioraffinerie auf Basis kohlenhydratreicher Algenbiomasse, Nutzung von Stärke und Protein; Teilvorhaben 2: Planung, Auslegung, Bau und Inbetriebnahme der FPA-Pilotanlage zur direkten Aufbereitung und Nutzung von Gärungs-CO2

Anschrift
Subitec GmbH
70597 Stuttgart
Julius-Hölder-Str. 36
Kontakt
Dr. Peter Ripplinger
Tel: +49 711-365 4029 0
E-Mail: p.ripplinger@subitec.com
FKZ
22404612
Anfang
01.12.2012
Ende
30.11.2015
Aufgabenbeschreibung
Ziel des Vorhabens war die Erzeugung von stärkehaltiger Algenbiomasse in geschlossenen Photobioreaktoren, die Nutzung der Hauptkomponente Stärke für die Produktion von Ethanol und die Bestimmung der Wertigkeit des Algenproteins u.a. als Nährmedienkomponente bei der Ethanolproduktion auf Basis von Getreidestärke. Das Teilprojekt der Subitec GmbH umfasste den Aufbau und Betrieb von indoor und outdoor Anlagen zur photoautotrophen Kultivierung kohlenhydratreicher Mikroalgen. Hierfür sollte das CO2 im Abgas einer benachbarten Ethanolproduktion als C-Quelle genutzt werden und das Etablieren diverser online-Monitoring Systeme sollte eine automatisierte Prozesssteuerung ermöglichen, sowie den Zustand (die „Vitalität") der verwendeten Kulturen überwachen. Auch umfasste das Teilprojekt die Nachstellung der durch das Fraunhofer IGB evaluierten und optimierten Bedingungen für Wachstum und Stärkeproduktion auf eine outdoor Produktionsanlage. Es wurde sowohl eine Technikumsanlage (Kunstlicht, ca. 100 L) als auch eine Pilotanlage (natürliches Licht, ca. 4,3 m³) zur Kultivierung etabliert. Die Kultivierungsanlagen basierten auf Subitecs patentierter Photobioreaktortechnologie. Die Kultivierung erfolgte mit der Grünalge Chlorella sorokiniana. Kultivierungen unter Verwendung von sowohl technischem CO2 als auch Gärgas zeigten keine Beeinträchtigungen des Wachstums der Kulturen. Die Implementation des online-Monitorings konnte teilweise realisiert werden. So erlaubte eine Trübungssonde die Detektion der Zellkonzentration zwischen 2,5 und 15 g L-1. Sowohl ingenieurwissenschaftliche als auch verfahrenstechnische Aspekte konnten erfolgreich auf die technische Anlage im Freiland übertragen und skaliert werden. Hierbei konnte eine Kultivierung über einem Zeitraum von einem Jahr dargestellt werden.

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