Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Open-Bio

Stärkung eines bio-basierten Marktes durch Standards, Label und Beschaffung

Der Einsatz von Produktstandards, Zertifizierung und Labeln unterstützt auf lange Sicht die Entwicklung eines europäischen Marktes für bio-basierte Produkte. Um die öffentliche Akzeptanz zu fördern, muss der Nachhaltigkeitsnachweis für diese Produkte erbracht werden. Dies schließt Aussagen bezüglich des tatsächlichen biologischen Anteils im Gesamtprodukt, zu Lebenszykluskosten sowie klare und nachvollziehbare Angaben zur Funktionalität eines Produktes mit ein. Diese Botschaften müssen dann zielgruppengerecht für Firmen, Konsumenten oder öffentliche Beschaffungsbehörden in der Produktinformation präsentiert werden. Verständliche und einheitliche Label für Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen würden dabei für eine zusätzliche Akzeptanz sorgen.

Das Projekt Open-Bio befasste sich mit der Entwicklung von Standards, Labeln und harmonisierten Produktinformationen für bio-basierte Produkte. Es beinhaltete sowohl Forschungsaktivitäten als auch den Aufbau praktischer Anwendungstools. So ging es zum Beispiel um die Weiterentwicklung von Testmethoden für die indirekte und direkte Feststellung des Biomasseanteils in einem Produkt, um die biologische Abbaubarkeit oder Test zur eco-Toxizität. Forschungen im Bereich Isotope, zum biologischen Abbau im Meerwasser, zum Produktlebensende und Recycling waren weitere Projektaktivitäten.  

Forschungsergebnisse sollen in die europäische Standardentwicklung des CEN/TC 411 zu bio-basierten Produkten einfließen. Weiterhin werden sie für Produktinformationen im Rahmen einer Datenbank genutzt.

Open-Bio hat sich mit den Möglichkeiten ein einzigartiges Label für bio-basierte Produkte zu schaffen befasst. Es hat konkrete Empfehlungen für die Einbeziehung bio-basierter Produkte in das EU Ecolabel erstellt.  Des Weiteren wurden umfangreiche Stakeholderbefragungen zur Akzeptanz bio-basierter Produkte durchgeführt.  

Projektergebnisse

  • Empfehlungen zur Kommunikation und Labeln
  • Datenbank für bio-basierte Produkte (www.open-bio.eu/database)
  • Forschungsberichte zu zahlreichen Aspekten der Funktionalität, Testmethoden und Nachhaltigkeit bio-basierter Produkte (www.biobasedeconomy.eu)
  • Erstellung von 8 Standardentwürfen mit Relevanz für die CEN/TC’s 

Projektpartner

Netherlands Standardization Institute (NEN), Stichting Energy Research Centre Netherlands (ECN), nova-Institut (NOVA), Organic Waste Systems (OWS), Wageningen UR Food & Biobased Research (DLO), Agricultural University of Athens (AYA), Biomass Technology Group BV (BTG), Centre National de la Recherche Scientifique (ISA), Technische Universität Berlin (TUB), Hydra, Novamont SPA, Sticting Lettinga Associates (LeAF), University of York (UoY)

 

Open-Bio Logo

Dieses Projekt wurde durch das Siebte Rahmenprogramm der Europäischen Gemeinschaft für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration mit der Fördernummer 613677 finanziert.

 

 

 

 

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