Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

ENERGY BARGE

 

Erschließung von Biomasse-Potenzialen in den Anrainerstaaten der Donau unter Einbeziehung von Akteuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Der Donauraum bietet ein hohes Potenzial für nachhaltige Energie in Form von Biomasse. Ziel von ENERGY BARGE ist es, dieses Potenzial unter Berücksichtigung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie 2009/28 / EG nachhaltig zu erschließen, um so die Energiesicherheit und -effizienz in den Anrainerstaaten der Donau zu erhöhen. Das Projekt richtet sich insbesondere an Schlüsselakteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette, wie Biomasse-Unternehmen und Donauhäfen, relevante Behörden und politische Akteure.

Ein herausragendes Merkmal des ENERGY BARGE-Projekts ist sein sektorübergreifender Ansatz: pro teilnehmendem Land wurde nach Möglichkeit mindestens ein Partner aus der Bioenergie-Branche und ein Partner aus dem Donau-Logistik-Sektor eingebunden. Das Projekt bildet Wertschöpfungsketten ab und leistet einen Beitrag zu Erhöhung der Marktakzeptanz von Biomasse im Donauraum. Des Weiteren werden eine Verbesserung der logistischen Voraussetzungen für den Transport von Biomasse sowie die Ausarbeitung praktischer Lösungsansätze und politischer Leitlinien angestrebt.

Eine schrittweise Entwicklung der ENERGY BARGE-Strategie in Zusammenarbeit mit nationalen/regionalen Entscheidungsträgern und lokalen Stakeholdern soll den Übergang von der nationalen zur transnationalen Ebene unterstützen. Hierdurch soll ebenfalls der technische sowie wissenschaftliche Wissenstransfer von weiter entwickelten Regionen zu Regionen mit höherem Ausbaupotenzial gesichert werden.

Die primären Ziele des Projektes umfassen die Entwicklung eines transnationalen Learning-Tools sowie Veranstaltungen zur Verfügbarkeit von Biomasse und Wertschöpfungsketten entlang der Donau (Biomasse- und Bioenergieatlas sowie ein IST-Instrument zur Optimierung der Wertschöpfungsketten), Business Workshops und eine innovative Informationsplattform für die Biomasse-Logistik entlang der Donau. Darüber hinaus zählen Machbarkeitsstudien und Pilotprojekte in Binnenhäfen zu den Kernzielen des Projekts. Transnationale Empfehlungen für die Politik zur Verbesserung der Energiesicherheit sollen die Nachhaltigkeit der Projektergebnisse gewährleisten.

Das Projekt trägt insbesondere zur Umsetzung der Aktionspläne, welche im Rahmen der Priority Area (PA) 2 „Energie“ und PA 1a „Binnenwasserstraßen“ innerhalb der EU-Strategie für den Donauraum (EUSDR) erarbeitet wurden, bei.

Die FNR koordiniert das Projekt in enger Zusammenarbeit mit allen Partnern.

Europäische Projektpartner: BioCampus Straubing GmbH (BCG, Germany), Deggendorf Institute of Technology (DIT, Germany), Austrian Waterway Company (VIA, Austria), Port of Vienna (PoVi, Austria), Bioenergy2020+ GmbH (BE2020, Austria), International Centre of Applied Research and Sustainable Technology (ICARST, Slovakia), Slovak Shipping and Ports JSC (SPaP, Slovakia), National Agricultural Research and Innovation Center (NARIC, Hungary), MAHART-Freeport Co. Ltd. (MAHART, Hungary), International Centre for Sustainable Development of Energy, Water and Environment Systems (SDEWES Centre, Croatia), Public institution Port Authority Vukovar (PoVu, Croatia), Technology Center Sofia Ltd. (TCS, Bulgaria), Romanian Association of Biomass and Biogas (ARBIO, Romania), Federation of owners of forests and grasslands in Romania (Nostra Silva, Romania)

Projektlaufzeit: 01.01.2017 – 30.06.2019

ENERGY BARGE wird durch das Interreg Danube Transnational Programme (DTP) gefördert (das DTP wird durch Fördermittel der Europäischen Union co-finanziert (ERDF, IPA, ENI)).


Ansprechpartner bei der FNR: Thies Fellenberg

 

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