GewinnspielFachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

Na, Bioöko...NOMIE!!!

Für enorm viele der Produkte, die wir in unserem Alltag verwenden, dienen Kohle und Erdgas, aber vor allem auch Erdöl als Rohstoff. Es ist die Basis zur Herstellung von Spielzeug, Kleidung, Verpackungen, Handys und sogar Sonnencreme. Auch zum Heizen und für Benzin brauchen wir oft jede Menge Erdöl und Co. Der Bedarf ist riesig. Allein in Deutschland werden jeden Tag etwa 430 Millionen Liter Rohöl verbraucht. Das sind über 3 Millionen volle Badewannen. Doch es gibt nicht unendlich viel davon. Der Vorrat an Erdöl wird mit der Zeit immer knapper.

Aber Erdöl ist nicht nur begrenzt. Es trägt auch ganz erheblich zum Treibhauseffekt bei, verändert also unser Klima. Außerdem kann es für Mensch und Natur große Schäden anrichten, wenn es zum Beispiel beim Transport zu Unfällen kommt, bei denen Öl in die Meere gelangt. Dabei werden Fische, Seevögel und andere Tiere geschädigt, Ufer und Strände stark verschmutzt.

Deshalb haben Politiker, Forscher, Landwirte, Umweltschützer und viele weitere Menschen gemeinsam überlegt, wie man ohne Erdöl und andere fossile Rohstoffe alle Produkte herstellen, heizen und Auto fahren kann und dabei die Natur schützt.

Die Lösung, die sie gefunden haben, heißt Bioökonomie.

Was Bioökonomie genau bedeutet:

Bioökonomie meint, dass nachwachsende Rohstoffe anstelle von Erdöl verwendet werden, um Alltagsprodukte herzustellen, zu heizen und Auto zu fahren. Damit wird die Umwelt geschont und für die Menschen in Zukunft erhalten.

Um unsere alltäglichen Produkte herzustellen, muss man nicht unbedingt Erdöl verwenden. Sie können auch aus biologischen Rohstoffen hergestellt werden. Biologische Rohstoffe sind zum größten Teil Pflanzen. Man nennt sie auch nachwachsende Rohstoffe, denn im Gegensatz zu Erdöl wachsen Pflanzen immer wieder nach. Nachwachsende Rohstoffe sind zum Beispiel Holz aus dem Wald oder Sonnenblumen, Raps und Mais vom Feld.

Fast alles, wofür man bisher Erdöl brauchte, kann heute auch aus nachwachsenden Rohstoffen entstehen. Dazu zählen auch Kraftstoffe für Autos und Flugzeuge. Wichtig dabei ist aber, die Ernährung der Menschen nicht zu vergessen. Viele Pflanzen werden deshalb "doppelt" genutzt: So wird aus dem Raps das Öl für Biodiesel oder Bioschmierstoffe (z. B. für Fahrradketten) gewonnen, aber auch eiweißreiches Futter für die Tierzucht. Das gilt auch für Getreide: Die Körner werden zu Brot, Brötchen und Kuchen, aber auch zu Biokunststoff für Spielzeug und Verpackungen. Das Stroh hingegen dient Pferden in ihren Boxen als Einstreu, aber auch für das Beheizen von Ställen und ganzen Dörfern.

Ganz wesentlich ist es, die Pflanzen so anzubauen, dass die Umwelt nicht darunter leidet und die Menschen, die sie ernten und weiterverarbeiten, genug Geld für ihre Arbeit bekommen. Das nennt man "nachhaltigen Anbau".

Mach mit und teste dein Wissen zum Thema Bioökonomie!

Mit etwas Glück gewinnst du für dich und deine Familie ein Wochenende auf einem Bauernhof!

Teilnahme am Gewinnspiel ist bis zum 29.10.2017 möglich.

Hier findest du die Teilnahmebedingungen.