Fachagentur Nachwachsende RohstoffeEin Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Aktuelle Nachricht

Effizienter Arzneipflanzentrockner für Einsteiger

Kapazität flexibel anpassbar

Die Firma Innotech und die Universität Hohenheim haben einen modularen Trockner entwickelt, der sich für kleinere Mengen, einen dezentralen Betrieb und damit auch für Einsteiger eignet. Haupt- und Erweiterungsmodul des Trockners bieten zusammen eine Stellfläche von gut 13 m2 für stapelfähige Trocknungsboxen. Mit diesen lässt sich die Kapazität sehr flexibel anpassen; insgesamt fasst der Trockner Erntegut von bis zu 3 Hektar. Als Energiequelle eignen sich sowohl konventionelle als auch erneuerbare Energieträger.

Tests mit Luzerne zeigten gleichmäßige Trocknungsergebnisse unabhängig von der Position im Trockner, bei einem Gesamtenergieverbrauch von 1,2 bis 1,9 kWh pro kg verdunstetem Wasser, dabei lag der Verbrauch im Umluftbetrieb am niedrigsten. Damit ist der Trockner deutlich energieeffizienter als herkömmliche Flachbetttrockner (4 bis 5 kWh/kg H2O) oder Bandtrockner (ca. 2 kWh/kg H2O). Innotech will die Neuentwicklung voraussichtlich ab Juli 2022 auf den Markt bringen.

Die Entwicklung des Trockners wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft über den Projektträger Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) gefördert. Informationen zu den Projekten stehen auf https://www.fnr.de/projektfoerderung/projektdatenbank-der-fnr unter den Förderkennzeichen 22021317 und 22009418 zur Verfügung:

https://www.fnr.de/index.php?id=11150&fkz=22021317

https://www.fnr.de/index.php?id=11150&fkz=22009418

Pressekontakt:
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.
Nicole Paul
Tel.: +49 3843 6930-142
Mail: n.paul(bei)fnr.de

News 2022-16

 

Arzneipflanzen müssen unmittelbar nach der Ernte getrocknet werden. Die Trocknungskosten können bis zu 50 Prozent der Produktionskosten betragen. Foto: FNR/Andreas Müller

Arzneipflanzen müssen unmittelbar nach der Ernte getrocknet werden. Die Trocknungskosten können bis zu 50 Prozent der Produktionskosten betragen. Foto: FNR/Andreas Müller

Prototyp des Trockners an der Universität Hohenheim. Foto: Uni Hohenheim / Ziba Barati

Prototyp des Trockners an der Universität Hohenheim. Foto: Uni Hohenheim / Ziba Barati

Trocknungsboxen im Inneren des Trockners. Foto: Uni Hohenheim / Ziba Barati

Trocknungsboxen im Inneren des Trockners. Foto: Uni Hohenheim / Ziba Barati