Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Aktuelle Förderaufrufe

Einzelne Bekanntmachungen, Ausschreibungen und Aufrufe untersetzen die jeweiligen Förderschwerpunkte im Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“ sowie im Waldklimafonds. Die Bekanntmachungen und Aufrufe greifen konkreten Forschungsbedarf in streng umrissenen Themenfeldern auf und sind in der Regel zeitlich befristet. Für die Bewerbung auf die jeweiligen Bekanntmachungen und Aufrufe nutzen Sie bitte die im Kapitel „Antragsverfahren“ angebotenen Hilfestellungen.

Antragstellern steht es frei, Projektideen auch außerhalb dieser Bekanntmachungen und ohne besondere Fristen bei der FNR einzureichen.


Waldökophysiologie und Klimawandeleffekte

Veröffentlichungsdatum: 25.05.2020

Ihr Ansprechpartner bei der FNR:
Albrecht Freiherr von Lyncker, a.lyncker(bei)fnr.de, +49 3843 6930-346

Einreichungsfrist für Skizzen:

A) 30. September 2020
B) 30. November 2020
C) 28. Februar 2021

Gefördert aus: Waldklimafonds

Vitale Wälder und ihre vielschichtigen positiven Wirkungen sind für die Gesellschaft und den Erhalt unseres Lebensraumes essentiell. Ihre nachhaltige Entwicklung bedarf fundierten Wissens über den laufenden ökologischen Wandel in unseren Landschaften und die Anpassungsfähigkeit von Waldökosystemen.
Der Klimawandel und die mit ihm einhergehenden Extremwetterereignisse haben im Zusammenspiel mit Fremdstoffeinträgen und Veränderungen des Landschaftswasserhaushaltes weitreichende Auswirkungen auf unsere Wälder. Die aktuellen Waldschäden zeugen davon. Gültige Ursache-Wirkung-Beziehungen werden durch bislang unbekannte Prozesse abgelöst. Die vertrauten Waldvegetationsformen erscheinen zunehmend gefährdet, ihre multifunktionalen Leistungen für die Gesellschaft unsicher. 
Um das notwendige Basiswissen für die Gestaltung vitaler und leistungsstarker sowie resilienter Wälder unter dem Einfluss sich wandelnder Standortfaktoren bereitzustellen, werden transdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie großräumige Modellprojekte auf Landschaftsebene über den Waldklimafonds gefördert.

Im Rahmen des FNR-Fachgesprächs „Waldökophysiologie und Klimawandeleffekte“ am 20./21.11.2019 wurde der aktuelle Handlungsbedarf zum Themenkomplex durch zahlreiche Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutiert. Unter Beachtung der dabei erzielten Ergebnisse erfolgt dieser Förderaufruf. Der Förderaufruf ist in drei Teile untergliedert. Für die einzelnen Teile gelten unterschiedliche Einreichungsfristen.

A)    Modellhafte Projekte zur Demonstration von Waldbauverfahren zur Entwicklung klimatoleranter und anpassungsfähiger Mischwaldökosysteme und zur Verbesserung des Landschaftswasserhaushaltes

B)    Modellhafte Projekte zur Weiterentwicklung und Ergänzung bestehender Monitoringsysteme als Pilotflächen für die wissenschaftliche Analyse der Klimawandelwirkung auf Waldökosysteme

C)    Angewandte Forschung zur Identifikation der Waldvegetationspotenziale, zur Bewertung von Stressfaktoren, zur Identifikation klimatoleranter und anpassungsfähiger Baumarten bzw. Provenienzen, zur Feldphänotypisierung von Waldbaumarten als Züchtungsgrundlage inklusive Neubewertung forstlicher Saatgutbestände und zur Ursache-Wirkung-Analyse aktueller Waldschäden


Allgemeine Informationen:

Die Förderrichtlinie Waldklimafonds ist zuwendungs- und beihilferechtliche Grundlage der Förderung. Es sind nur Vorhaben förderfähig, die einen Beitrag zu den förderpolitischen Zielen dieses Programms leisten. Der Beitrag zu den förderpolitischen Zielen ist im vorzulegenden Projektvorschlag darzustellen.
Mit dem befristeten Aufruf „Waldökophysiologie WKF“ zur Einreichung von Projektskizzen sollen wissenschaftlich fundierte Grundlagen sowie zukunftsfähige Konzepte identifiziert werden, die die o. g. Thematik voranbringen.
Ein hoher Innovationsgehalt der Projektskizzen und eine angemessene Abgrenzung zu abgeschlossenen und laufenden Forschungsarbeiten sind Grundvoraussetzungen für eine Förderung.
Details zum Ablauf des Antragsverfahrens sowie weitere Informationen sind über den Leitfaden für das Einreichen von Skizzen und Anträgen sowie den Projektträger FNR (Bearbeiter: Albrecht Freiherr von Lyncker, a.lyncker(bei)fnr.de, +49 3843 6930-346) erhältlich.

Mit der Projektskizze ist die Zustimmung zur Begutachtung zu erklären und hierzu das entsprechende „Formblatt Begutachtung von Projektskizzen“ aus dem Formularschrank des BMEL (im Bereich „Allgemeine Vordrucke“) auszufüllen.

Eine erste Kontaktaufnahme mit der FNR vor Einreichung einer Projektskizze ist zu empfehlen.
Projektvorschläge können gestaffelt nach den oben genannten Themenbereichen 
A)    bis zum 30.09.2020
B)    bis zum 30.11.2020
C)    bis zum 28.02.2021

(Datum der Einreichung bei easy-Online) bei der FNR als Projektskizze eingereicht werden. Zur Erstellung von Projektskizzen steht die internetbasierte Plattform easy-online zur Verfügung.

Über folgende Links erreichen Sie das Modul zur Einreichung der Skizze direkt:
A)  
https://foerderportal.bund.de/easyonline/reflink.jsf?m=FNR-WKF&b=FNR047&t=SKI

B)  https://foerderportal.bund.de/easyonline/reflink.jsf?m=FNR-WKF&b=FNR048&t=SKI

C)   https://foerderportal.bund.de/easyonline/reflink.jsf?m=FNR-WKF&b=FNR049&t=SKI

Die Begutachtung und Bewertung erfolgt nach dem Einsendeschluss.
Mittel für eine Förderung im Rahmen dieses Aufrufes stehen nur begrenzt zur Verfügung, es gilt der Haushaltsvorbehalt.

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Energetische und emissionsmindernde Nutzung von Wirtschaftsdüngern

Veröffentlichungsdatum: 18. Mai 2020

Ihr Ansprechpartner bei der FNR:
Detlef Riesel, d.riesel(bei)fnr.de, +49 3843 6930-212

Einreichungsfrist für Skizzen: 30. November 2020

Gefördert aus: Sondervermögen „Energie- und Klimafonds“ der Bundesregierung

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beabsichtigt, Forschungs- und Entwicklungs(FuE)-Vorhaben im Rahmen eines Aufrufs zum Thema „Energetische und emissionsmindernde Nutzung von Wirtschaftsdüngern“ zu fördern. Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Sondervermögens „Energie- und Klimafonds“ der Bundesregierung. Der bis zum 30.11.2020 befristete Förderaufruf konzentriert sich insbesondere auf die Förderung von Forschung und Entwicklung praxisorientierter Technologien und Konzepte, die zur Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen aus Wirtschaftsdüngern durch Biogaserzeugung und andere energetische Nutzungspfade beitragen.

Zur Erfüllung des Pariser Klimaschutzabkommens hat sich die Bundes­regierung verpflichtet, die Treibhausgasemissionen in den Sektoren Gebäude, Verkehr, Kleinindustrie, Landwirtschaft und Abfall (sogenannter Non-ETS-Bereich) um 38 % gegenüber 2005 zu mindern.  Arbeitsgrundlage für diese Zielerreichung ist das Klimaschutzprogramm 2030.

Eine wichtige Maßnahme im Klimaschutzprogramm ist für den Sektor Land- und Forstwirtschaft die energetische Nutzung von Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft und landwirtschaftlicher Reststoffe in Biogasanlagen. Die Vergärung von Wirtschaftsdüngern reduziert Methan­emissionen aus der Tierhaltung in nicht unerheblichem Umfang und trägt durch die Erzeugung von erneuerbarer Energie zur Substitution von fossilen Energieträgern bei. Bislang wird allerdings nur etwa ein Drittel des technisch nutzbaren Potenzials an Wirtschaftsdüngern in Biogasanlagen verwertet. Mit der vorgenannten Klimaschutzmaßnahme verfolgt das BMEL das Ziel, diesen Anteil deutlich zu erhöhen.

In diesem Sinne fokussiert dieser befristete Förderaufruf auf die Erhöhung des Anteils an Wirtschaftsdüngern in Biogasanlagen und damit der Verringerung von Methanemissionen. Unterstützt werden sollen innovative und praxistaugliche Vorhaben zur Entwicklung und Weiterentwicklung von wirtschaftlichen Anlagenkonzepten und zur Aktivierung des nutzbaren Potenzials an Wirtschaftsdüngern. FuE-Vorhaben, die alternative Behandlungen und Verwertungen der entstehenden Lagergase vorsehen, sind in diesen Förderaufruf eingeschlossen, ebenso wie Vorhaben mit einem anteiligen Einsatz von Reststoffen.

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Umgang mit Kalamitätsflächen und Kalamitätsholz

Veröffentlichungsdatum: 01.04.2020

Ihre Ansprechpartner bei der FNR:
Max Schütze, m.schuetze(bei)fnr.de, +49 3843 6930-344

Einreichungsfrist für Skizzen: 30. September 2020

Gefördert aus: Waldklimafonds

In Folge der außergewöhnlichen Trockenheit in den Jahren 2018 und 2019 kam es zu einem vermehrten Auftreten schädlicher Forstinsekten, insbesondere des Borkenkäfers. Die Schäden in den deutschen Waldökosystemen sind aus forstlicher Sicht beträchtlich. Dabei stieg das Schadholzaufkommen und hier insbesondere beim Nadelholz drastisch an.

Im Rahmen des FNR-Fachgespräches „Kalamitätsholz“ am 15.10.2019 wurde der anstehende Handlungsbedarf zu dieser Thematik von den anwesenden Experten diskutiert. Im Ergebnis des Fachgespräches wurden FuE-Ansätze herausgearbeitet, die neben der stofflichen und energetischen Nutzung von Kalamitätsholz auch Themen wie Lagerung und Erarbeitung von Leitfäden beinhalten und die Basis des Förderaufrufes bilden. Darüber hinaus bilden auch der Waldnaturschutz sowie naturschutzfachliche ökologische Aspekte weitere Schwerpunkte im Umgang mit Kalamitätsflächen.

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Innovative holzbasierte Lösungen für den Möbel- und Innenausbau

Veröffentlichungsdatum: 18.03.2020

Ihre Ansprechpartnerin bei der FNR:
Dr. Melanie Blumentritt, m.blumentritt(bei)fnr.de, +49 3843 6930-327

Einreichungsfrist für Skizzen: 31. August 2020

Gefördert aus: Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe

Direktlink zur Skizzeneinreichung: foerderportal.bund.de/easyonline/reflink.jsf?m=FNR-FPNR&b=FNR040&t=SKI

In den letzten Jahren musste die Möbelbranche ihre Produkte an ein sich änderndes Konsumentenverhalten anpassen. Individualisierung, Digitalisierung, zunehmende Mobilität, Urbanisierung und Globalisierung führen dazu, dass Möbel multifunktionaler, flexibler und kleiner werden und weniger klassische Räume und Segmente eingerichtet werden. Wohngesundheit spielt insbesondere für Konsumenten im höheren Preissegment eine zunehmend wichtige Rolle. Diese Trends werden sich auch in Zukunft weiter fortsetzen.

Im Rahmen des Fachgesprächs „Innovative Holzverwendung im Möbel- und Innenausbau“, wurden am 27.11.2019 die aktuellen Herausforderungen der Branche und der bestehende Forschungs- und Entwicklungsbedarf (FuE-Bedarf) diskutiert, um die Verwendung von Holz und holzbasierten Materialien zu erhöhen und gleichzeitig an die zukünftigen Anforderungen anzupassen.

Der Förderaufruf zielt darauf ab, branchenübergreifende Lösungen zu entwickeln, die einen Mehrwert für die holzverarbeitende Industrie im Bereich des Möbel- und Innenausbaus generieren. Dabei ist die Innovationsfähigkeit ein Schlüsselfaktor für den späteren wirtschaftlichen Erfolg. Er ist unter Berücksichtigung der gesamten Wertschöpfungskette von der Materialverfügbarkeit (unter Beachtung des zukünftigen Holzartenangebots - insb. Laubholz - und der Gebrauchtholzpotenziale) über die Rohstoffverarbeitung bis hin zum End of Life abzubilden.

Die nachhaltige, umweltfreundliche und zukunftssichere Nutzung von Ressourcen aus heimischen Wäldern ist Maßstab der Forschungsagenda und der Nationalen Bioökonomiestrategie der Bundesregierung und findet sich als primäres Ziel der Charta für Holz 2.0 als Klimaschutzbeitrag der Forst- und Holzwirtschaft wieder.

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Kommunikation für Waldnaturschutz und nachhaltige Waldbewirtschaftung

Veröffentlichungsdatum: 16. Januar 2020

Ihre Ansprechpartner bei der FNR:
Mathias Sauritz, m.sauritz(bei)fnr.de, + 49 3843/6930-148

Einreichungsfrist für Skizzen: 18. August 2020

Gefördert aus: Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe

Direktlink zur Skizzeneinreichung: foerderportal.bund.de/easyonline/reflink.jsf?m=NR&b=FNR033&t=SKI

Der in der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie geforderte ganzheitliche und integrative Ansatz des Naturschutzes im Wald lässt sich in unserer dicht besiedelten Kulturlandschaft mitunter nur dann erfolgreich umsetzen, wenn für die vielfältigen Ansprüche an den Wald austarierte Kompromisse gefunden werden und in diesem Zusammenhang auch immer die nachhaltige Waldbewirtschaftung effektiv kommuniziert wird.

Um Lösungswege für teils vorliegende Konflikte zu finden, ist es daher erforderlich,

  • die Diskussionen über Nutzungsverzichte und Vorrangflächen für den Naturschutz zu versachlichen,
  • die Vielschichtigkeit und Komplexität der Materie aufzuzeigen (einschließlich der vielfältigen Zielkonflikte, die sich je nach kommunikativer Situation, Fragestellung, Akteur und Betrachtungsebene ergeben können) sowie
  • ziel- und situationsgerecht differenzierte Ansätze für eine Kommunikation zu entwickeln, die der Komplexität der forst- und naturschutzfachlichen Sachverhalte wie auch der kommunikativen Akteursgeflechte gerecht werden.

In Deutschland erleben wir derzeit insgesamt eine sehr große Nachfrage nach verschiedenen Ökosystemleistungen, die sich z. T. auch widersprechen können (z. B. Holzerzeugung versus Wildnis). Allerdings steht dabei nur eine begrenzte Waldfläche zur Verfügung. Trotz der Vorbehalte einzelner Skeptiker, dass die Holzentnahme in Konflikt mit dem Naturschutz steht, spricht vieles für ein integratives Handeln, bei dem sich mehrere Leistungen von Waldökosystemen gleichzeitig verbessern lassen.

Im Rahmen des Fachgesprächs „Naturschutz im Forst – Teil 2: Nachhaltige Waldbewirtschaftung effektiv kommunizieren!“, wurden daher am 28.11.2018 in Berlin die aktuellen Probleme hinsichtlich der Kommunikation einer nachhaltigen Forstwirtschaft im Spannungsfeld von Rohstoffbereitstellung und Biodiversität präsentiert und diskutiert. Hierbei wurde auch festgestellt, dass noch erheblicher Forschungs- und Entwicklungsbedarf (FuE-Bedarf) besteht, um Wissenslücken zu schließen oder an die waldwirtschaftlichen Erfordernisse angepasste Kommunikationslösungen zu entwickeln.

Download des vollständigen Förderaufrufs

Anwendungsorientierte Forschungen zu biobasierten Klebstoffen

Veröffentlichungsdatum: 15. Januar 2020

Ihre Ansprechpartner bei der FNR:
Dr. Dietmar Peters, d.peters@fnr.de, + 49 3843/6930-109
Birgit Herrmann, b.herrmann@fnr.de, +49 3843/6930-333

Einreichungsfrist für Skizzen: 31. Juli 2020

Gefördert aus: Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe

Direktlink zur Skizzeneinreichung: foerderportal.bund.de/easyonline/reflink.jsf?m=NR&b=FNR038&t=SKI

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beabsichtigt, Forschungs- und Entwicklungs(FuE)-Vorhaben im Rahmen eines Aufrufs zum Thema „Anwendugsorientierte Forschungen zu biobasierten Klebstoffen“ zu fördern. Die Förderung erfolgt über das Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“ (FPNR). Der bis zum 15. Juni 2020 befristete Förderaufruf konzentriert sich auf die Förderung von Forschung und Entwicklung zu Klebstoffen auf Basis biogener Rohstoffe für traditionelle und neue Anwendungsbereiche sowie funktionelle Klebstoffe.

Die Bundesregierung hat mit der „Politikstrategie Bioökonomie“ den Weg zu einer nachhaltigeren und stärker biobasierten Wirtschaft aufgezeigt. Ziel ist u.a. eine deutliche und anhaltende Steigerung des nachhaltig erzeugten Biomasseanteils und der Effizienz des Biomasseeinsatzes zu erreichen. Ein Handlungsfeld ist die Erschließung von Wachstumsmärkten und die Unterstützung von innovativen Technologien und Produkten auf der Basis nachwachsender Ressourcen. Der Bereich Klebstoffe ist ein solcher global wachsender Markt, in dem eine hohe Wertschöpfung möglich ist. Nachwachsende Rohstoffe (einschließlich biogene Reststoffe) stellen in diesem Bereich eine alternative und erneuerbare Rohstoffbasis für die Erzeugung chemischer und technischer Produkte dar.

Biobasierte Klebstoffsysteme sollten auf der Rohstoffseite nicht nur etablierte fossile durch biogene Rohstoffe ersetzen, sondern auch über den Status Quo hinaus gehen und neue oder verbesserte
Eigenschaften/Funktionen aufweisen bzw. multifunktionell sein. Hier
besteht in allen Anwendungsbereichen von Klebstoffen Handlungsbedarf.
Dabei sind sowohl die Klebstoffsysteme und ihre Komponenten als auch ggf. die Applikationsmethoden neu zu entwickeln oder anzupassen.

Die sich zunehmend ändernde Rohstoffsituation und gestiegene Anforderungen an Klebstoffprodukte sind bei der Klebstoffentwicklung zu berücksichtigen. Zielprodukte des Förderaufrufs sind konkurrenzfähige, innovative, leistungsfähige, umwelt- und gesundheitlich unbedenkliche, funktionelle, biobasierte Klebstoffe.

Download des vollständigen Aufrufs

Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe
Förderprogramm "Nachwachsende Rohstoffe"
Leitfaden Förderung
Leitfaden für das Einreichen von Skizzen und Anträgen im Rahmen des BMEL-Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe
Förderportal des Bundes
easy-Online
Formularschrank des BMEL
Broschüre Förderung und Entlastung für Waldbesitzer
Broschüre Förderung und Entlastung für Waldbesitzer

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Basisdaten Nachwachsende Rohstoffe

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Wissenschaftsjahr 2020 Bioökonomie

Die nachwachsende Produktwelt
 
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