Fachagentur Nachwachsende RohstoffeEin Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Aktuelle Förderaufrufe

Einzelne Bekanntmachungen, Ausschreibungen und Aufrufe untersetzen die jeweiligen Förderschwerpunkte im Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“, im Waldklimafonds sowie in der Förderrichtlinie zur Entwicklung regenerativer Kraftstoffe . Die Bekanntmachungen und Aufrufe greifen konkreten Forschungsbedarf in streng umrissenen Themenfeldern auf und sind in der Regel zeitlich befristet. Für die Bewerbung auf die jeweiligen Bekanntmachungen und Aufrufe nutzen Sie bitte die im Kapitel „Antragsverfahren“ angebotenen Hilfestellungen.

Antragstellern steht es frei, Projektideen auch außerhalb dieser Bekanntmachungen und ohne besondere Fristen bei der FNR einzureichen.

Aktuelle Förderaufrufe:

Emissionsvermeidung durch die Vergärung von Wirtschaftsdüngern und hofeigenen Reststoffen

Veröffentlichungsdatum: 8. Dezember 2022
Ihr Ansprechpartner bei der FNR: Detlef Riesel, d.riesel(bei)fnr.de, +49 3843 6930-212
Einreichungsfrist für Skizzen: Mittwoch, 19. April 2023
Direktlink Skizzenformular

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beabsichtigt, Forschungs- und Entwicklungs(FuE)-Vorhaben im Rahmen eines Aufrufs zum Thema „Emissionsvermeidung durch die Vergärung von Wirtschaftsdüngern und hofeigenen Reststoffen“ zu fördern. Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Sondervermögens „Klima- und Transformationsfonds“ der Bundesregierung. Dieser Förderaufruf unterstützt die Umsetzung der Klimaschutzmaßnahme „Stärkung der Vergärung von Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft und landwirtschaftlicher Reststoffe“. Dementsprechend ist die Zielstellung des Förderaufrufes, FuE-Maßnahmen zu initiieren, die zur Stärkung der Biogasnutzung aus Wirtschaftsdüngern und landwirtschaftlichen Reststoffen sowie zur Emissionsvermeidung beim Wirtschaftsdüngermanagement beitragen.

Durch die Vergärung von Wirtschaftsdüngern können erhebliche Mengen an Treibhausgas-Emissionen aus der Tierhaltung vermieden werden. Bislang wird allerdings erst etwa ein Drittel des technischen Potenzials an Wirtschaftsdüngern in Biogasanlagen genutzt. Hiermit werden jedoch bereits Treibhausgasemissionen in Höhe von etwa 1,5 Mio. t CO2-Äq. pro Jahr vermieden, die ansonsten bei der konventionellen Lagerung entstanden wären.

Um den Anteil der energetischen Wirtschaftsdüngernutzung zu steigern, gilt es, neben der Beseitigung von regulatorischen und praktischen Hemmnissen, die Prozesse effizienter zu gestalten und neue technologische Entwicklungen bei der Wirtschaftsdüngervergärung auf den Weg zu bringen. Hofeigene biogene Reststoffe bergen ein nicht unerhebliches zusätzliches Potenzial für die Biogaserzeugung ohne dass wertvolle Anbauflächen gebunden werden. Durch eine Kombination mit Wirtschaftsdüngern können Synergien gehoben und die Wirtschaftlichkeit verbessert werden. Neben der großen Bedeutung für die Emissionsminderung wird durch die Vergärung von Wirtschaftsdüngern und hofeigenen Reststoffen auch den Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft Rechnung getragen, erneuerbare Energie erzeugt und ein wichtiges Zusatzeinkommen für die Landwirtschaft ermöglicht.

Schwerpunkte dieses befristeten Förderaufrufes sind die Entwicklung von innovativen Technologien und Konzepten zur Effizienzsteigerung und Optimierung der Wirtschaftsdüngervergärung. Untersuchungen zum Einsatz von landwirtschaftlichen Reststoffen als Co-Substrat und betriebswirtschaftliche Fragestellungen sollen ebenfalls in den Fokus von Projektvorschlägen gerückt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, offene Forschungsfragen zu bearbeiten, deren Lösungen im Ergebnis zur Stärkung der Wirtschaftsdünger-Vergärung und/ oder zur Emissionsvermeidung beim Wirtschaftsdüngermanagement beitragen.

Download des Vollständigen Förderaufrufes


Emissionsvermeidung durch die Vergärung von Wirtschaftsdüngern und hofeigenen Reststoffen

Veröffentlichungsdatum: 8. Dezember 2022
Ihr Ansprechpartner bei der FNR: Detlef Riesel, d.riesel(bei)fnr.de, +49 3843 6930-212
Einreichungsfrist für Skizzen: Mittwoch, 19. April 2023
Direktlink Skizzenformular

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beabsichtigt, Forschungs- und Entwicklungs(FuE)-Vorhaben im Rahmen eines Aufrufs zum Thema „Emissionsvermeidung durch die Vergärung von Wirtschaftsdüngern und hofeigenen Reststoffen“ zu fördern. Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Sondervermögens „Klima- und Transformationsfonds“ der Bundesregierung. Dieser Förderaufruf unterstützt die Umsetzung der Klimaschutzmaßnahme „Stärkung der Vergärung von Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft und landwirtschaftlicher Reststoffe“. Dementsprechend ist die Zielstellung des Förderaufrufes, FuE-Maßnahmen zu initiieren, die zur Stärkung der Biogasnutzung aus Wirtschaftsdüngern und landwirtschaftlichen Reststoffen sowie zur Emissionsvermeidung beim Wirtschaftsdüngermanagement beitragen.

Durch die Vergärung von Wirtschaftsdüngern können erhebliche Mengen an Treibhausgas-Emissionen aus der Tierhaltung vermieden werden. Bislang wird allerdings erst etwa ein Drittel des technischen Potenzials an Wirtschaftsdüngern in Biogasanlagen genutzt. Hiermit werden jedoch bereits Treibhausgasemissionen in Höhe von etwa 1,5 Mio. t CO2-Äq. pro Jahr vermieden, die ansonsten bei der konventionellen Lagerung entstanden wären.

Um den Anteil der energetischen Wirtschaftsdüngernutzung zu steigern, gilt es, neben der Beseitigung von regulatorischen und praktischen Hemmnissen, die Prozesse effizienter zu gestalten und neue technologische Entwicklungen bei der Wirtschaftsdüngervergärung auf den Weg zu bringen. Hofeigene biogene Reststoffe bergen ein nicht unerhebliches zusätzliches Potenzial für die Biogaserzeugung ohne dass wertvolle Anbauflächen gebunden werden. Durch eine Kombination mit Wirtschaftsdüngern können Synergien gehoben und die Wirtschaftlichkeit verbessert werden. Neben der großen Bedeutung für die Emissionsminderung wird durch die Vergärung von Wirtschaftsdüngern und hofeigenen Reststoffen auch den Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft Rechnung getragen, erneuerbare Energie erzeugt und ein wichtiges Zusatzeinkommen für die Landwirtschaft ermöglicht.

Schwerpunkte dieses befristeten Förderaufrufes sind die Entwicklung von innovativen Technologien und Konzepten zur Effizienzsteigerung und Optimierung der Wirtschaftsdüngervergärung. Untersuchungen zum Einsatz von landwirtschaftlichen Reststoffen als Co-Substrat und betriebswirtschaftliche Fragestellungen sollen ebenfalls in den Fokus von Projektvorschlägen gerückt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, offene Forschungsfragen zu bearbeiten, deren Lösungen im Ergebnis zur Stärkung der Wirtschaftsdünger-Vergärung und/ oder zur Emissionsvermeidung beim Wirtschaftsdüngermanagement beitragen.

Download des Vollständigen Förderaufrufes