Fachagentur Nachwachsende RohstoffeEin Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Ausgewählte Projekte

Hier stellen wir Ihnen eine Auswahl aktueller Forschungsprojekte vor, die die FNR im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums unterstützt:

Neueste Projekte

Wandelbarer Holzhybrid-Bau

Wandelbare Strukturen mit nutzungsneutralen Grundrissen im urbanen Raum sind erforderlich, um flexibel auf die Nachfrage nach Wohnungen, Büroflächen…

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Buchen-Furnierschichtholz mit Treppenversatz als Bauteilverbindung. Foto: Sina Glattacker

WIKI-Web 2.0

Etablierung und Unterstützung einer Risikovorsorge und eines Risikomanagements zum Erhalt und Schutz der Wälder für Privatwaldbesitzer

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AQUAREL – Herkunft und Anpassung der Eichen auf Reliktstandorten

Standortbedingungen von Eichenwäldern, Zusammenhänge zwischen der genetischen und standörtlichen Variation

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Projekte nach Themen

Pflanzen

Reduzierung von Ammoniakemissionen

Handlungsempfehlungen zur Ansäuerung von Gärprodukten

Ziel

Das Ziel des Vorhabens ist die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zur Anwendung angesäuerter Gärprodukte während der Ausbringung, um die positiven Wirkungen der Ansäuerung auf die Nährstoffeffizienz, das Düngemanagement und den Umwelt- und Klimaschutz sinnvoll zu nutzen.

Aufgaben

Feldversuche mit angesäuerten Gärrückständen

  • Zur Bewertung der resultierenden Ammoniak-Emissionen und der Stickstoffeffizienz
  • Zur Bilanzierung der Nährstoffverfügbarkeit von Schwefel und Phosphor im Boden
  • Zum Vergleich mit Mineraldünger auch hinsichtlich Ertrag

Aussagen zur Erhaltung und Verbesserung der Bodengesundheit 

  • Ergänzende Untersuchungen zum Bodenmikrobiom und zu Veränderungen in der mikrobiellen Aktivität durch die Nutzung angesäuerter Wirtschaftsdünger

Biogaslaborversuche

  • Zur Applikation von Essig- und Schwefelsäure und zum Einfluss auf die Prozessstabilität und den Biogasertrag

Status Quo

Die Reduzierung von Ammoniakemissionen durch Ansäuerung von Gülle wurde in der Praxis bereits erprobt. Untersuchungsergebnisse zur Ansäuerung von Gärprodukten existieren bislang noch nicht. Das Emissionsrisiko bei Gärprodukten ist aufgrund des hohen Anteils an Ammoniumstickstoff und des höheren pH-Wertes jedoch weitaus größer als bei Gülle.Die Ansäuerung von Gülle erfolgt zudem bislang überwiegend während der Ausbringung. Aussagen zur Ansäuerung der Gülle, z. B. bereits im Stall oder im Güllelager, und zu den Auswirkungen bei Zuführung in eine Biogasanlage liegen noch nicht vor.

Vorteile

  • Senkung der Ammoniakemissionen von Güllen und Gärprodukten während der Ausbringung
  • Aufschluss über die Auswirkungen von angesäuerten Substraten im Biogasprozess
  • Kenntnisse zu den Auswirkungen der Düngung mit angesäuerten Gärprodukten auf die Ammoniakemissionen, die Nährstoffverfügbarkeit, den Ertrag und die Bodengesundheit
  • Handlungsempfehlungen zum Umgang mit angesäuerten Güllen und Gärprodukten für einen schnellen Praxistransfer

Projektdaten und -partner

Das Projekt „Angesäuerte Wirtschaftsdünger in Biogasanlagen und in der Gärrestedüngung“ (Förderkennzeichen 2220NR053A; 2220NR053B) wird von folgenden Partnern realisiert:

  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel - Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Landwirtschaftliche Verfahrenstechnik
  • Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern

Projekt-Laufzeit:

November 2020 –Oktober 2023

Ausbringung von angesäuertem Gärrest (Bild: Blunk-Gruppe)

Ausbringung von angesäuertem Gärrest (Bild: Blunk-Gruppe)

Gärrestausbringung im Versuchsfeld (LFA MV/A. Gurgel)

Gärrestausbringung im Versuchsfeld (LFA MV/A. Gurgel)

Bioenergie

Reduzierung von Ammoniakemissionen

Handlungsempfehlungen zur Ansäuerung von Gärprodukten

Ziel

Das Ziel des Vorhabens ist die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zur Anwendung angesäuerter Gärprodukte während der Ausbringung, um die positiven Wirkungen der Ansäuerung auf die Nährstoffeffizienz, das Düngemanagement und den Umwelt- und Klimaschutz sinnvoll zu nutzen.

Aufgaben

Feldversuche mit angesäuerten Gärrückständen

  • Zur Bewertung der resultierenden Ammoniak-Emissionen und der Stickstoffeffizienz
  • Zur Bilanzierung der Nährstoffverfügbarkeit von Schwefel und Phosphor im Boden
  • Zum Vergleich mit Mineraldünger auch hinsichtlich Ertrag

Aussagen zur Erhaltung und Verbesserung der Bodengesundheit 

  • Ergänzende Untersuchungen zum Bodenmikrobiom und zu Veränderungen in der mikrobiellen Aktivität durch die Nutzung angesäuerter Wirtschaftsdünger

Biogaslaborversuche

  • Zur Applikation von Essig- und Schwefelsäure und zum Einfluss auf die Prozessstabilität und den Biogasertrag

Status Quo

Die Reduzierung von Ammoniakemissionen durch Ansäuerung von Gülle wurde in der Praxis bereits erprobt. Untersuchungsergebnisse zur Ansäuerung von Gärprodukten existieren bislang noch nicht. Das Emissionsrisiko bei Gärprodukten ist aufgrund des hohen Anteils an Ammoniumstickstoff und des höheren pH-Wertes jedoch weitaus größer als bei Gülle.Die Ansäuerung von Gülle erfolgt zudem bislang überwiegend während der Ausbringung. Aussagen zur Ansäuerung der Gülle, z. B. bereits im Stall oder im Güllelager, und zu den Auswirkungen bei Zuführung in eine Biogasanlage liegen noch nicht vor.

Vorteile

  • Senkung der Ammoniakemissionen von Güllen und Gärprodukten während der Ausbringung
  • Aufschluss über die Auswirkungen von angesäuerten Substraten im Biogasprozess
  • Kenntnisse zu den Auswirkungen der Düngung mit angesäuerten Gärprodukten auf die Ammoniakemissionen, die Nährstoffverfügbarkeit, den Ertrag und die Bodengesundheit
  • Handlungsempfehlungen zum Umgang mit angesäuerten Güllen und Gärprodukten für einen schnellen Praxistransfer

Projektdaten und -partner

Das Projekt „Angesäuerte Wirtschaftsdünger in Biogasanlagen und in der Gärrestedüngung“ (Förderkennzeichen 2220NR053A; 2220NR053B) wird von folgenden Partnern realisiert:

  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel - Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Landwirtschaftliche Verfahrenstechnik
  • Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern

Projekt-Laufzeit:

November 2020 –Oktober 2023

Ausbringung von angesäuertem Gärrest (Bild: Blunk-Gruppe)

Ausbringung von angesäuertem Gärrest (Bild: Blunk-Gruppe)

Gärrestausbringung im Versuchsfeld (LFA MV/A. Gurgel)

Gärrestausbringung im Versuchsfeld (LFA MV/A. Gurgel)

Forst

Reduzierung von Ammoniakemissionen

Handlungsempfehlungen zur Ansäuerung von Gärprodukten

Ziel

Das Ziel des Vorhabens ist die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zur Anwendung angesäuerter Gärprodukte während der Ausbringung, um die positiven Wirkungen der Ansäuerung auf die Nährstoffeffizienz, das Düngemanagement und den Umwelt- und Klimaschutz sinnvoll zu nutzen.

Aufgaben

Feldversuche mit angesäuerten Gärrückständen

  • Zur Bewertung der resultierenden Ammoniak-Emissionen und der Stickstoffeffizienz
  • Zur Bilanzierung der Nährstoffverfügbarkeit von Schwefel und Phosphor im Boden
  • Zum Vergleich mit Mineraldünger auch hinsichtlich Ertrag

Aussagen zur Erhaltung und Verbesserung der Bodengesundheit 

  • Ergänzende Untersuchungen zum Bodenmikrobiom und zu Veränderungen in der mikrobiellen Aktivität durch die Nutzung angesäuerter Wirtschaftsdünger

Biogaslaborversuche

  • Zur Applikation von Essig- und Schwefelsäure und zum Einfluss auf die Prozessstabilität und den Biogasertrag

Status Quo

Die Reduzierung von Ammoniakemissionen durch Ansäuerung von Gülle wurde in der Praxis bereits erprobt. Untersuchungsergebnisse zur Ansäuerung von Gärprodukten existieren bislang noch nicht. Das Emissionsrisiko bei Gärprodukten ist aufgrund des hohen Anteils an Ammoniumstickstoff und des höheren pH-Wertes jedoch weitaus größer als bei Gülle.Die Ansäuerung von Gülle erfolgt zudem bislang überwiegend während der Ausbringung. Aussagen zur Ansäuerung der Gülle, z. B. bereits im Stall oder im Güllelager, und zu den Auswirkungen bei Zuführung in eine Biogasanlage liegen noch nicht vor.

Vorteile

  • Senkung der Ammoniakemissionen von Güllen und Gärprodukten während der Ausbringung
  • Aufschluss über die Auswirkungen von angesäuerten Substraten im Biogasprozess
  • Kenntnisse zu den Auswirkungen der Düngung mit angesäuerten Gärprodukten auf die Ammoniakemissionen, die Nährstoffverfügbarkeit, den Ertrag und die Bodengesundheit
  • Handlungsempfehlungen zum Umgang mit angesäuerten Güllen und Gärprodukten für einen schnellen Praxistransfer

Projektdaten und -partner

Das Projekt „Angesäuerte Wirtschaftsdünger in Biogasanlagen und in der Gärrestedüngung“ (Förderkennzeichen 2220NR053A; 2220NR053B) wird von folgenden Partnern realisiert:

  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel - Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Landwirtschaftliche Verfahrenstechnik
  • Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern

Projekt-Laufzeit:

November 2020 –Oktober 2023

Ausbringung von angesäuertem Gärrest (Bild: Blunk-Gruppe)

Ausbringung von angesäuertem Gärrest (Bild: Blunk-Gruppe)

Gärrestausbringung im Versuchsfeld (LFA MV/A. Gurgel)

Gärrestausbringung im Versuchsfeld (LFA MV/A. Gurgel)

Bauen

Reduzierung von Ammoniakemissionen

Handlungsempfehlungen zur Ansäuerung von Gärprodukten

Ziel

Das Ziel des Vorhabens ist die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zur Anwendung angesäuerter Gärprodukte während der Ausbringung, um die positiven Wirkungen der Ansäuerung auf die Nährstoffeffizienz, das Düngemanagement und den Umwelt- und Klimaschutz sinnvoll zu nutzen.

Aufgaben

Feldversuche mit angesäuerten Gärrückständen

  • Zur Bewertung der resultierenden Ammoniak-Emissionen und der Stickstoffeffizienz
  • Zur Bilanzierung der Nährstoffverfügbarkeit von Schwefel und Phosphor im Boden
  • Zum Vergleich mit Mineraldünger auch hinsichtlich Ertrag

Aussagen zur Erhaltung und Verbesserung der Bodengesundheit 

  • Ergänzende Untersuchungen zum Bodenmikrobiom und zu Veränderungen in der mikrobiellen Aktivität durch die Nutzung angesäuerter Wirtschaftsdünger

Biogaslaborversuche

  • Zur Applikation von Essig- und Schwefelsäure und zum Einfluss auf die Prozessstabilität und den Biogasertrag

Status Quo

Die Reduzierung von Ammoniakemissionen durch Ansäuerung von Gülle wurde in der Praxis bereits erprobt. Untersuchungsergebnisse zur Ansäuerung von Gärprodukten existieren bislang noch nicht. Das Emissionsrisiko bei Gärprodukten ist aufgrund des hohen Anteils an Ammoniumstickstoff und des höheren pH-Wertes jedoch weitaus größer als bei Gülle.Die Ansäuerung von Gülle erfolgt zudem bislang überwiegend während der Ausbringung. Aussagen zur Ansäuerung der Gülle, z. B. bereits im Stall oder im Güllelager, und zu den Auswirkungen bei Zuführung in eine Biogasanlage liegen noch nicht vor.

Vorteile

  • Senkung der Ammoniakemissionen von Güllen und Gärprodukten während der Ausbringung
  • Aufschluss über die Auswirkungen von angesäuerten Substraten im Biogasprozess
  • Kenntnisse zu den Auswirkungen der Düngung mit angesäuerten Gärprodukten auf die Ammoniakemissionen, die Nährstoffverfügbarkeit, den Ertrag und die Bodengesundheit
  • Handlungsempfehlungen zum Umgang mit angesäuerten Güllen und Gärprodukten für einen schnellen Praxistransfer

Projektdaten und -partner

Das Projekt „Angesäuerte Wirtschaftsdünger in Biogasanlagen und in der Gärrestedüngung“ (Förderkennzeichen 2220NR053A; 2220NR053B) wird von folgenden Partnern realisiert:

  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel - Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Landwirtschaftliche Verfahrenstechnik
  • Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern

Projekt-Laufzeit:

November 2020 –Oktober 2023

Ausbringung von angesäuertem Gärrest (Bild: Blunk-Gruppe)

Ausbringung von angesäuertem Gärrest (Bild: Blunk-Gruppe)

Gärrestausbringung im Versuchsfeld (LFA MV/A. Gurgel)

Gärrestausbringung im Versuchsfeld (LFA MV/A. Gurgel)

Werkstoffe

Reduzierung von Ammoniakemissionen

Handlungsempfehlungen zur Ansäuerung von Gärprodukten

Ziel

Das Ziel des Vorhabens ist die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zur Anwendung angesäuerter Gärprodukte während der Ausbringung, um die positiven Wirkungen der Ansäuerung auf die Nährstoffeffizienz, das Düngemanagement und den Umwelt- und Klimaschutz sinnvoll zu nutzen.

Aufgaben

Feldversuche mit angesäuerten Gärrückständen

  • Zur Bewertung der resultierenden Ammoniak-Emissionen und der Stickstoffeffizienz
  • Zur Bilanzierung der Nährstoffverfügbarkeit von Schwefel und Phosphor im Boden
  • Zum Vergleich mit Mineraldünger auch hinsichtlich Ertrag

Aussagen zur Erhaltung und Verbesserung der Bodengesundheit 

  • Ergänzende Untersuchungen zum Bodenmikrobiom und zu Veränderungen in der mikrobiellen Aktivität durch die Nutzung angesäuerter Wirtschaftsdünger

Biogaslaborversuche

  • Zur Applikation von Essig- und Schwefelsäure und zum Einfluss auf die Prozessstabilität und den Biogasertrag

Status Quo

Die Reduzierung von Ammoniakemissionen durch Ansäuerung von Gülle wurde in der Praxis bereits erprobt. Untersuchungsergebnisse zur Ansäuerung von Gärprodukten existieren bislang noch nicht. Das Emissionsrisiko bei Gärprodukten ist aufgrund des hohen Anteils an Ammoniumstickstoff und des höheren pH-Wertes jedoch weitaus größer als bei Gülle.Die Ansäuerung von Gülle erfolgt zudem bislang überwiegend während der Ausbringung. Aussagen zur Ansäuerung der Gülle, z. B. bereits im Stall oder im Güllelager, und zu den Auswirkungen bei Zuführung in eine Biogasanlage liegen noch nicht vor.

Vorteile

  • Senkung der Ammoniakemissionen von Güllen und Gärprodukten während der Ausbringung
  • Aufschluss über die Auswirkungen von angesäuerten Substraten im Biogasprozess
  • Kenntnisse zu den Auswirkungen der Düngung mit angesäuerten Gärprodukten auf die Ammoniakemissionen, die Nährstoffverfügbarkeit, den Ertrag und die Bodengesundheit
  • Handlungsempfehlungen zum Umgang mit angesäuerten Güllen und Gärprodukten für einen schnellen Praxistransfer

Projektdaten und -partner

Das Projekt „Angesäuerte Wirtschaftsdünger in Biogasanlagen und in der Gärrestedüngung“ (Förderkennzeichen 2220NR053A; 2220NR053B) wird von folgenden Partnern realisiert:

  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel - Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Landwirtschaftliche Verfahrenstechnik
  • Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern

Projekt-Laufzeit:

November 2020 –Oktober 2023

Ausbringung von angesäuertem Gärrest (Bild: Blunk-Gruppe)

Ausbringung von angesäuertem Gärrest (Bild: Blunk-Gruppe)

Gärrestausbringung im Versuchsfeld (LFA MV/A. Gurgel)

Gärrestausbringung im Versuchsfeld (LFA MV/A. Gurgel)

Bioschmierstoffe

Reduzierung von Ammoniakemissionen

Handlungsempfehlungen zur Ansäuerung von Gärprodukten

Ziel

Das Ziel des Vorhabens ist die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zur Anwendung angesäuerter Gärprodukte während der Ausbringung, um die positiven Wirkungen der Ansäuerung auf die Nährstoffeffizienz, das Düngemanagement und den Umwelt- und Klimaschutz sinnvoll zu nutzen.

Aufgaben

Feldversuche mit angesäuerten Gärrückständen

  • Zur Bewertung der resultierenden Ammoniak-Emissionen und der Stickstoffeffizienz
  • Zur Bilanzierung der Nährstoffverfügbarkeit von Schwefel und Phosphor im Boden
  • Zum Vergleich mit Mineraldünger auch hinsichtlich Ertrag

Aussagen zur Erhaltung und Verbesserung der Bodengesundheit 

  • Ergänzende Untersuchungen zum Bodenmikrobiom und zu Veränderungen in der mikrobiellen Aktivität durch die Nutzung angesäuerter Wirtschaftsdünger

Biogaslaborversuche

  • Zur Applikation von Essig- und Schwefelsäure und zum Einfluss auf die Prozessstabilität und den Biogasertrag

Status Quo

Die Reduzierung von Ammoniakemissionen durch Ansäuerung von Gülle wurde in der Praxis bereits erprobt. Untersuchungsergebnisse zur Ansäuerung von Gärprodukten existieren bislang noch nicht. Das Emissionsrisiko bei Gärprodukten ist aufgrund des hohen Anteils an Ammoniumstickstoff und des höheren pH-Wertes jedoch weitaus größer als bei Gülle.Die Ansäuerung von Gülle erfolgt zudem bislang überwiegend während der Ausbringung. Aussagen zur Ansäuerung der Gülle, z. B. bereits im Stall oder im Güllelager, und zu den Auswirkungen bei Zuführung in eine Biogasanlage liegen noch nicht vor.

Vorteile

  • Senkung der Ammoniakemissionen von Güllen und Gärprodukten während der Ausbringung
  • Aufschluss über die Auswirkungen von angesäuerten Substraten im Biogasprozess
  • Kenntnisse zu den Auswirkungen der Düngung mit angesäuerten Gärprodukten auf die Ammoniakemissionen, die Nährstoffverfügbarkeit, den Ertrag und die Bodengesundheit
  • Handlungsempfehlungen zum Umgang mit angesäuerten Güllen und Gärprodukten für einen schnellen Praxistransfer

Projektdaten und -partner

Das Projekt „Angesäuerte Wirtschaftsdünger in Biogasanlagen und in der Gärrestedüngung“ (Förderkennzeichen 2220NR053A; 2220NR053B) wird von folgenden Partnern realisiert:

  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel - Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Landwirtschaftliche Verfahrenstechnik
  • Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern

Projekt-Laufzeit:

November 2020 –Oktober 2023

Ausbringung von angesäuertem Gärrest (Bild: Blunk-Gruppe)

Ausbringung von angesäuertem Gärrest (Bild: Blunk-Gruppe)

Gärrestausbringung im Versuchsfeld (LFA MV/A. Gurgel)

Gärrestausbringung im Versuchsfeld (LFA MV/A. Gurgel)