Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Fördermöglichkeiten Nachwachsende Rohstoffe

Förderübersicht

Mit der Förderübersicht möchte die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) einen Überblick über die Fördermöglichkeiten des Bundes im Bereich Nachwachsende Rohstoffe geben. Zu jedem Programm haben wir Kurzfassungen zusammengestellt, die Informationen zu Förderschwerpunkten, Förderberechtigten sowie zuständigen Ansprechpartnern enthalten. Die ausführliche Beschreibung sowie Richtlinien und Antragsformulare können Sie auf den Programmseiten herunter laden.

Weitere Informationen zu Förderprogrammen der EU, des Bundes und der Länder bieten die Förderberatung des Bundes "Forschung und Innovation" und die Förderdatenbank des Bundes. Während sich die Förderberatung, mit der der Projektträger Jülich beauftragt ist, auf Programme in den Bereichen Forschung und Innovation konzentriert, bietet die Förderdatenbank detaillierte Informationen zu Programmen in den Bereichen Technologie/Innovation, Umwelt, Landwirtschaft und Erneuerbare Energien u.v.m.

Die Angaben erfolgen ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Rechtsansprüche sind daraus nicht ableitbar.

Förderprogramme des Bundes

Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe

Link zum Programm

Förderschwerpunkte:

Förderung von Forschung, Entwicklung, Pilot- u. Demonstrationsprojekten in den Bereichen stoffliche und energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe:

  • Nachhaltige Erzeugung und Bereitstellung nachwachsender Ressourcen
  • Rohstoff- und Reststoffaufbereitung und –verarbeitung
  • Biobasierte Produkte und Bioenergieträger
  • Übergreifende Themen
  • Gesellschaftlicher Dialog

Weiterhin werden Maßnahmen im Bereich Verbraucherinformation und Öffentlichkeitsarbeit gefördert.

Förderberechtigte:

  • Forschungseinrichtungen, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (KMU, Großunternehmen), Vereine etc.

Laufzeit:

  • keine Angabe

Fördervolumen 2017:

  • keine Angabe

Kontakt:

Energie- und Klimafonds (EKF)

Link zum Förderprogramm/FNR-Schwerpunkte EKF-Projekte

Förderschwerpunkte allgemein:

  • Energieeffizienz
  • Erneuerbare Energien
  • Energiespeicher- und Netztechnologien
  • Energetische Gebäudesanierung
  • Nationaler Klimaschutz
  • Internationaler Klima- und Umweltschutz
  • Entwicklung der Elektromobilität

Förderberechtigte:

  • Forschungseinrichtungen, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (KMU, Großunternehmen), Vereine etc.

Laufzeit:

  • keine Angaben

Kontakt:

  • FNR

Waldklimafonds (WKF)

Link zum Programm

Förderschwerpunkte:

  • Anpassung der Wälder an den Klimawandel
  • Sicherung der Kohlenstoffspeicherung und Erhöhung der CO2-Bindung von Wäldern
  • Erhöhung des Holzproduktspeichers sowie der CO2-Minderung und Substitution durch Holzprodukte
  • Forschung und Monitoring zur Unterstützung der vorgenannten Schwerpunkte
  • Information und Kommunikation zur Unterstützung der vorgenannten Schwerpunkte

Förderberechtigte:

  • natürliche oder juristische Person des Privat- oder öffentlichen Rechts, ein nach Bundeswaldgesetz anerkannter forstwirtschaftlicher Zusammenschluss oder eine Personenvereinigung sein, die ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland hat

Laufzeit:

  • 30.06.2021

Kontakt:

Diversifizierung

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Förderschwerpunkte:

  • Investitionen zur Schaffung zusätzlicher Einkommensquellen im ländlichen Raum wie Kurzumtriebsplantagen (KUP)
  • KUP-Förderung unter folgenden Voraussetzungen:
    • Flächenobergrenze/Antragsteller: 10 ha
    • Mindestbaumzahl: 3.000 Bäume /ha
    • Mindestlaufzeit: 12 Jahre
  • Förderung mit Zuschuss: 1.200 Euro/ha; Gesamtförderung minimal: 7.500 Euro und max. 40 % der zuwendungsfähigen Kosten

Förderberechtigte:

  • Unternehmen der Landwirtschaft

Laufzeit:

  • Förderung KUP bis 31.12.2018

Kontakt:

  • Informationen:
    Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft  (BMEL)
    Referat 415
    Rochusstraße 1
    53123 Bonn
    Telefon: 0228 99 529-0
    Fax: 0228 99 529-3375
    415(bei)bmel.bund.de
    http://www.bmel.de
  • Antragstellung:
    Ämter für Landwirtschaft bzw. Landwirtschaftskammern der einzelnen Bundesländer

Beratung

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Förderschwerpunkte:

  • Beratung zu:
    • Verbesserung der Verarbeitungs- u. Vermarktungsstrukturen landwirtschaftl. Erzeugnisse
    • Ressourceneffizienz und Unterstützung des Agrar-, Ernährungssektors beim Übergang zu kohlenstoffarmen u. klimaresistenten Wirtschaft
      • Schwerpunktbereiche: Verbesserung der Effizienz der Energienutzung in Lawi, Erleichterung d. Lieferung und Verwendung von erneuerbaren Energiequellen, Nebenerzeugnissen, Abfällen, Rückständen u. anderen NON-Food-Ausgangserzeugnissen für Biowirtschaft, Förderung der CO2-Bindung in Landwirtschaft
    • Markt- und standortangepasste Landwirtschaft
  • Zuwendung:
    • max. 80 % der förderfähigen Beratungsausgaben für ein jährliches Beratungspaket, höchstens jedoch 1.500 Euro
    • Ausnahme: Förderung mit 100 %, Beratungsmaßnahmen besondere Bedeutung für Natur-, Umwelt- o. Klimaschutz haben, max. 2.000 Euro mgl.

Förderberechtigte:

  • Unternehmen der Landwirtschaft

Laufzeit:

  • 31.12.2018

Kontakt:

  • Ämter für Landwirtschaft bzw. Landwirtschaftskammern der einzelnen Bundesländer

Förderung besonders nachhaltiger Verfahren im Ackerbau oder bei einjährigen Sonderkulturen

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Förderschwerpunkte:

  • Vielfältige Kulturen im Ackerbau (Anbau von 5 verschiedenen Hauptfruchtarten auf AF, auf mind. 10% der AF Anbau von Leguminosen))
  • Beibehaltung von Untersaaten und Zwischenfrüchten über den Winter (Anbau auf mind. 5% der AF, Zeitpkt. im Folgejahr legen Länder fest)
  • Anbauverfahren auf erosionsgefährdeten Standorten (Anwendung von Direktsaat- o. Direktpflanzverfahren)
  • Integration naturbetonter Strukturelemente der Feldflur (Blühstreifen - ein- u. mehrjährig, Schutzstreifen, Schonstreifen, Hecken, Knicks, Baumreihen o. Feldgehölze, Ackerrandstreifen)
  • Klima, Wasser und Boden schonende Nutzung oder Umwandlung von Ackerland (Nutzung von Ackerland als Grünland, dauerhafte Umwandlung von AF in Dauergrünland)
  • Verpflichtungszeitraum für alle Maßnahmen: 5 Jahre
  • Länder können die Zahlungen um bis zu 30% anheben oder absenken

Förderberechtigte:

  • Unternehmen der Landwirtschaft

Laufzeit:

  • 31.12.2020

Kontakt:

  • Ämter für Landwirtschaft bzw. Landwirtschaftskammern der einzelnen Bundesländer

Förderung besonders nachhaltiger Verfahren auf dem Dauergrünland

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Förderschwerpunkte:

  • Extensive Nutzung des Dauergrünlandes
  • Extensive Bewirtschaftung von Dauergrünlandflächen (z.B. Verzicht auf mineralische Stickstoffdüngung o. Einhaltung anderer Nutzungsbeschränkungen wie Verzicht auf Pflegemaßnahmen bzw. zusätzl. Förderverpflichtung der Länder zur Erhaltung natürl. Lebensräume)
  • Extensive Bewirtschaftung zur Erhaltung pflanzengenetisch wertvoller Grünlandvegetationen (extensive Bewirtschaftung best. Dauergrünlandfl. zur Erhaltung pflanzengenetisch wertvoller Grünlandvegetation - Nachweis von 4 bzw. 6 o. 8 Kennarten)

Förderberechtigte:

  • Unternehmen der Landwirtschaft

Laufzeit:

  • 31.12.2020

Kontakt:

  • Ämter für Landwirtschaft bzw. Landwirtschaftskammern der einzelnen Bundesländern

Naturnahe Waldbewirtschaftung

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Förderschwerpunkte:

  • Ziel: Förderung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung zur Sicherung der Waldfunktionen
  • Förderfähige Maßnahmen:
    • Vorarbeiten, Gutachten, Periodische Betriebspläne, Standortgutachten
    • Waldumbau, Weiterentwicklung, Wiederherstellung standortgerechter Laubbaum- u. Mischbestände durch Saat u. Pflanzung; Nachbesserungen, wenn bei geförderten Kulturen Ausfälle > 30% der Pflanzenzahl o. 1 ha zusammenhängende Fläche aufgetreten sind
    • Jungbestandspflege - Mischungs- und Standraumregulierung in jungen Beständen (Durchschnittsalter bis zu 15 Jahre)
    • Bodenschutzkalkung zur strukturellen Verbesserung der Bodenstreu, des Bodens oder des Nährstoffhaushalts

Förderberechtigte:

  • Besitzer forstwirtschaftlicher Flächen sowie anerkannte forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse u. denen gleichgestellte Zusammenschlüsse im Sinne des Bundeswaldgesetzes (BWaldG)

Laufzeit:

  • 31.12.2020

Kontakt:

  •  Forstverwaltungen der Bundesländer

Erstaufforstung

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Förderschwerpunkte:

  • Ziel: Förderung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung zur Sicherung der Waldfunktionen
  • Neuanlage von Wald auf bisher landwirtschaftlich genutzter Flächen
  • Erstaufforstung sonstiger Flächen

Förderberechtigte:

  • Besitzer forstwirtschaftlicher Flächen sowie anerkannte forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse u. denen gleichgestellte Zusammenschlüsse im Sinne des Bundeswaldgesetzes (BWaldG)

Laufzeit:

  • 31.12.2020

Kontakt:

  • Forstverwaltungen der Bundesländer

Marktanreizprogramm

Heizen mit Erneuerbaren Energien: Biomasse

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Förderschwerpunkte:

  • Basisförderung
    Errichtung von Biomasseanlagen von 5 bis 100 Kilowatt Nennwärmeleistung
    • Hackschnitzelkessel mit Pufferspeicher
    • Pelletkessel
    • Pelletkessel mit neuem Pufferspeicher
    • Pelletofen mit Wassertasche
    • Scheitholzvergaserkessel mit Pufferspeicher
  • Zusatzförderung (Voraussetzung: Basisförderung)
    • Kombinationsbonus
      Vor.: Kombination Biomasseanlage u. thermische Solaranlage sowie Anschluss an ein Wärmenetz): 500 €
    • Gebäudeeffizienzbonus wird gewährt für Biomasseanlagen in Wohngebäuden mit hohem Dämmstandard (Anforderungen an KfW-Effizienzhaus 55 sind erfüllt, Nachweis durch Energiebedarfsausweis nach EnEV)
      Bonus-Förderung beträgt: 0,5 x Basisförderung
    • Einzelmaßnahmen zur Optimierung Heizungsanlage (Maßnahmen in Anhang I der Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt erläutert)
    • Innovationsförderung (im Gebäudebestand & im Neubau)
      • Brennwertnutzung
        Errichtung oder die Nachrüstung von Biomasseanlagen mit einer Einrichtung zur Brennwertnutzung (Abgaswärmetauscher)
      • Partikelabscheidung
        Errichtung oder die Nachrüstung von Biomasseanlagen mit einer Einrichtung zur Staubminderung (Partikelabscheider)
      • Bereitstellung von Prozesswärme
        Förderung der Erstinstallation von Biomasseanlagen mit 30% der Nettoinvestitionskosten, max. 12.000 €
  • Förderübersicht Biomasse (Basis-, Innovations- und Zusatzförderung)

Förderberechtigte:

  • Privatpersonen, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände und gemeinnützige Organisationen
    • Antragstellung innerhalb von 9 Monaten nach Inbetriebnahme der Anlage
  • Unternehmen, Betriebe, freiberuflich Tätige oder Genossenschaften
    • Antragstellung vor Vorhabensbeginn
  • Contractoren
    • Antragstellung vor Vorhabensbeginn

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

  • Heizen mit Erneuerbaren Energien
    Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
    Referat 513 – Grundsatz Marktanreizprogramm
    Frankfurter Straße 29 – 35
    65760 Eschborn

    Telefon: 06196 908-1625
    Fax: 06196 908-1800

    Erreichbarkeit
    Montag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
    Freitag: 08:30 Uhr – 15:00 Uhr

    www.bafa.de

Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE)

Link zum Programm

Förderschwerpunkte:

  • Austausch besonders ineffizienter Heizungs-Altanlage gg. moderne Biomasseanlage oder effiziente Wärmepumpe in Kombination mit Optimierung des gesamten Heizungssystems, d. h. inklusive Heizkörper und Rohrleitungen
  • Übersicht Anreizprogramm Energieeffizienz

Förderberechtigte:

  • Alle, die im Rahmen des Marktanreizprogramms über eine Antragsberechtigung verfügen und einen Förderantrag nach den Richtlinien stellen

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

  • Heizen mit Erneuerbaren Energien
    Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
    Referat 513 – Grundsatz Marktanreizprogramm
    Frankfurter Straße 29 – 35
    65760 Eschborn

    Telefon: 06196 908-1625
    Fax: 06196 908-1800

    Erreichbarkeit
    Montag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
    Freitag: 08:30 Uhr – 15:00 Uhr

    www.bafa.de

Erneuerbare Energien, Programmteil Standard

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Förderschwerpunkte:

  • Errichtung, Erweiterung, Erwerb von Anlagen und Netzen zur Stromerzeugung bzw. von KWK-Anlagen/Anlagen zur Wärmeerzeugung unter Nutzung erneuerbarer Energien wie z.B.:
    • Photovoltaikanlagen, Windkraftanlagen an Land (on-shore) u. repowering-Maßnahmen, Anlagen zur Erzeugung und Nutzung von Biogas, auch wenn sie nicht Stromerzeugung dienen
    • KWK-Anlagen und Anlagen zur Wärmeerzeugung, die Anforderungen des KfW-Programms Erneuerbare Energien "Premium" nicht erfüllen
    • Wärme-/Kältenetze u. Wärme-/Kältespeicher, die aus erneuerbare Energien gespeist werden
  • Förderung mit langfristigen, zinsgünstigen Darlehen mit Festzinssätzen u. tilgungsfreien Anlaufjahren, Kredithöchstbetrag: 50 Mio. Euro/Vorhaben
    Finanzierungsanteil: bis zu 100 % d. förderfähigen Nettoinvestitionskosten
  • Voraussetzung für Förderung von natürlichen Personen und gemeinnützigen Antragstellern: teilweise Stromeinspeisung in das öffentliche Stromnetz und Wärmeverkauf

Förderberechtigte:

  • Natürliche Personen u. gemeinnützige Antragsteller, die erzeugten Strom/Wärme einspeisen; freiberuflich Tätige; in- u. ausländische private und öffentl. Unternehmen; Unternehmen, an denen Kommunen, Kirchen o. karitative Organisationen beteiligt sind; Landwirte; Vereine; Genossenschaften

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

Erneuerbare Energien, Programmteil Premium

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Förderschwerpunkte:

  • Investitionen zur Nutzung von Wärme aus regenerativen Energien, Voraussetzung: Investitionsort ist in Deutschland und Anlage muss 7 Jahre zweckentsprechend betrieben werden
  • Gefördert werden:
    • Biomasseanlagen zur Verbrennung fester Biomasse für die thermische Nutzung (Leistung > 100 kW Nennwärmeleistung)
    • streng wärmegeführte Kraft-Wärme-Kopplungs-Biomasseanlagen (KWK)
    • Errichtung o. Erweiterung von Wärmenetzen inkl. Hausübergabestation, die aus erneuerbare Energien gespeist werden
    • große Wärmespeicher > 10 m³, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden
      - Tilgungszuschuss: 30 % d. Nettoinvestitionskosten
    • Biogasleitungen für unaubereitetes Biogas, dass KWK-Nutzung, Kraftstoffnutzung o. Aufbereitung in Erdgasqualität zugeführt wird
    • Solarkollektoranlagen > 40 m³ Bruttokollekttorfläche, Nutzung: Warmwasserbereitung u./o. Raumheizung von Wohngebäuden mit 3 u. mehr Wohneinheiten oder Nichtwohngebäuden mit mind. 500 m³ Nutzfläche zur überwiegenden Bereitstellung von Prozesswärme o. zur solaren Kälteerzeugung
    • große effiziente Wärmepumpen, installierte Nennwärmeleistung > 100 kW
  • Kreditbetrag: max. 10 Mio. Euro/Vorhaben

Förderberechtigte:

  • Natürliche Personen, die erzeugten Strom/Wärme ausschließlich für Eigenbedarf nutzen; gemeinnützige Antragsteller und Genossenschaften; freiberuflich Tätige; Landwirte, außer Biomasseanlagen zur Verbrennung fester Biomasse für thermische Nutzung sowie Solarkollektoranlagen; Unternehmen; Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und Gemeindeverbände (zum Beispiel kommunale Zweckverbände), die wie kommunale Gebietskörperschaften behandelt werden können

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

Energieeffizient Sanieren - Investionszuschuss

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Förderschwerpunkte:

  • energetische Sanierung von bestehenden Wohngebäuden (wohnwirtschaftlich genutzte Flächen), für die vor dem 01.02.2002 der Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet wurde
  • Förderung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Minderung des CO2-Ausstoßes, die dazu beitragen, das energetische Niveau eines KfW-Effizienzhauses zu erreichen
  • folgende Maßnahmen zählen dazu:
    • Einzelmaßnahmen (Wärmedämmung Wände, Dachflächen u. Geschossdecken, Erneuerung d. Fenster u. Außentüren)
    • Heizungs- und Lüftungspaket (Einbau einer Umwälzpumpe, Energieeffizienzklasse A u. hocheffizienter Zirkulationspumpe sowie Durchführung des hydraulischen Abgleichs etc.)
    • KfW-Effizienzhaus
  • Förderung mit Investionszuschuss:
    • Einzelmaßnahmen: 10,0% der förderfähigen Kosten, max. 5.000 €/Wohneinheit
    • Heizungs- und Lüftungspaket: 15,0% der förderfähigen Kosten, max. 7.500 €/Wohneinheit
    • KfW-Effizienzhaus 115: 15,0% der förderfähigen Kosten, max. 15.000 €/Wohneinheit
    • KfW-Effizienzhaus 100: 17,5% der förderfähigen Kosten, max. 17.500 €/Wohneinheit
    • KfW-Effizienzhaus 85: 20,0% der förderfähigen Kosten, max. 20.000 €/Wohneinheit
    • KfW-Effizienhaus 70: 25,0% der förderfähigen Kosten, max. 25.000 €/Wohneinheit
    • KfW-Effizienzhaus 55: 30,0% der förderfähigen Kosten, max. 30.000 €/Wohneinheit

Förderberechtigte:

  • Natürliche Personen als Eigentümer oder Ersterwerber von Ein- und Zweifamilienhäusern (maximal 2 Wohneinheiten) oder von Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften
  • In die Antragstellung Energieeffizienzexperte einbeziehen, der Sanierungsmaßnahmen prüft und bestätigt
  • Antragstellung vor Vorhabensbeginn bzw. Kauf bei der KfW

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

Energieffizient Sanieren - Kredit

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Förderschwerpunkte:

  • Sanierung von Wohngebäuden einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen, die zum KfW-Effizienzhaus-Standard führen (Bauantrag/Bauanzeige vor dem 01.02.2002 gestellt)
  • Vor.: Energieberater, der in der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme eingetragen sein muss, plant Sanierungsmaßnahmen u. bestätigt Einhaltung techn. Mindeststandards
  • Max. Kredithöhe: bis zu 100% der förderfähigen Kosten einschl. Nebenkosten können finanziert werden
    • Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 55, 70, 85, 100 und 115: 100.000 EUR/Wohneinheit
    • Einzelmaßnahmen: 50.000 EUR/Wohneinheit
    • Bemessungsgrundlage für Kreditbetrag ist Anzahl der Wohneinheiten nach Sanierung
  • Förderfähige energetische Maßnahmen sind:
    • Wärmedämmung Wände, Dach und Geschossdecken
    • Heizungserneuerung oder -optimierung
    • Erneuerung der Fenster / Außentüren
    • Erneuerung/Einbau Lüftungsanlage
    • Erneuerung Heizungsanlage
    • Optimierung bestehender Heizungsanlage (Vor.: Heizung älter als 2 Jahre)

Förderberechtigte:

  • Träger von Investitionsmaßnahmen an selbstgenutzten o. vermieteten Wohngebäuden sowie Eigentumswohnungen
  • Ersterwerber von neu sanierten Wohngebäuden und Eigentumswohnungen
  • Antragstellung vor Vorhabensbeginn bei der Hausbank

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit

Programmnummer 167

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Förderschwerpunkte:

  • Energetische Sanierung von Wohngebäuden durch Errichtung u. Erweiterung von kleinen Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien nach Förderbedingungen der BAFA für Investitionszuschüsse aus dem Marktanreizprogramm
  • Voraussetzung: Heizungsanlage vor dem 01.01.2009 installiert und hydraulischer Abgleich durchgeführt
    • Biomasseanlagen mit Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW
    • Thermische Solarkollektoranlagen bis 40 m² Bruttokollektorfläche
    • Wärmepumpen mit einer Nennwärmeleistung bis 100 kW
    • kombinierte Heizungsanlage auf Basis erneuerbarer Energien und fossiler Energieträger
  • Max. Kreditbetrag: 50.000 €/Wohneinheit

Förderberechtigte:

  • Träger von Investitionsmaßnahmen an selbst genutzten o. vermieteten Wohngebäuden sowie Eigentumswohnungen
  • Ersterwerber von neu sanierten Wohngebäuden o. Eigentumswohnungen
  • Contracting-Geber

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

Energieberatung Mittelstand

Link zum Programm

Förderschwerpunkte:

  • Förderung der Energieeffizienz im gesamten Unternehmen
  • einmalige Förderung von Initial- und Detailberatung je Antragsteller dazu möglich
  • jährliche Energiekosten über 10.000 Euro: Zuwendung 80 % der förderfähigen Beratungskosten bzw. max. 8.000 € einschließlich einer eventuell in Anspruch genommenen Umsetzungsberatung
  • jährliche Energiekosten von maximal 10.000 Euro: Zuwendung 80 % der förderfähigen Beratungskosten bzw. max. 1.200 € einschließlich einer eventuell in Anspruch genommenen Umsetzungsberatung

Förderberechtigte:

  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
  • Freiberufler

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

  • Energieberatung im Mittelstand
    Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
    Referat 512 – Vor-Ort-Beratung, Energieberatung Mittelstand
    Frankfurter Straße 29 – 35
    65760 Eschborn
    Telefon: 06196 908-1240

    Erreichbarkeit
    Montag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
    Freitag: 08:30 Uhr – 15:00 Uhr

    www.kfw.de

BMUB-Umweltinnovationsprogramm

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Förderschwerpunkte:

  • Innovative, großtechnische Vorhaben mit Demonstrationscharakter
  • Förderung wird gewährt für Maßnahmen in folgenden Bereichen:
    • Klimaschutzmaßnahmen (Energieeinsparung, Energieffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien sowie umweltfreundliche Energieversorgung und -verteilung
    • Ressourceneffizienz/Materialeinsparung
    • Minderung von Lärm u. Erschütterungen
    • Luftreinhaltung, Bodenschutz, Abwasserbehandlung/Wasserbau u.a.
  • Fördervarianten:
    • Förderung mit KfW-Kredit in Höhe von 70 % der förderfähigen Kosten/Ausgaben 
    • Investitionszuschuss bis zu 30 % der förderfähigen Kosten/Ausgaben möglich

Förderberechtigte:

  • In- u. ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft; KMU; natürliche u. juristische Unternehmen d. privaten Rechts u. Unternehmen mit kommunalen Gesellschaftshintergrund; Körperschaften o. Zweckverbände d. öffentl. Rechts (Gemeinden, Kreise etc.); Gebietskörperschaften

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

  • Antragstellung über Hausbank bzw. direkt bei der KfW, wenn Antragsteller der Kommunalaufsicht unterliegt
  • Infocenter der KfW
    Tel.: 0800 / 539 9001
    Fax: 069 / 74 31 95 00
    www.kfw.de
    info(bei)kfw.de

Förderprogramm "Energetische Biomassenutzung"

Link zum Programm

Förderschwerpunkte:

  • Im Fokus steht die praxistaugliche Erprobung und Validierung von zukunftsweisenden, effizienten und kostengünstigen Technologien zur (gekoppelten) Strom- und Wärmeerzeugung sowie Verfahrens- und Prozessoptimierungen mit Demonstrations- und Pilotcharakter:
    • Erzeugung von Wärme aus Biomasse
    • Erzeugung von Strom aus Biomasse u. Integration ins Stromsystem
    • Erschließung kostengünstiger Biomasserest- u. Abfallstoffe außerhalb der LuF für energetische Nutzung im Wärme- u. Strombereich
    • Entwicklung u. Demonstration neuer u. fortschrittlicher Technologien zur effizienten Nutzung von Biomasse in KWK-Anlagen
    • Validierung des Marktpotenzials von Forschungsergebnissen
    • Entwicklung von Studien und Konzepten für die Energieerzeugung aus Biomasse
  • Projektförderung, Gewährung von nicht rückzahlbaren Zuschuss
  • Förderverfahren zweistufig: 1. Einreichung von Projektskizze; 2. Einreichung von Förderantrag

Förderberechtigte:

  • Forschungseinrichtungen; Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft; KMU

Laufzeit:

  • Vorlage von Projektskizzen bis zu folgenden Stichtagen:
    • 27.09.2017
    • 27.09.2018

Kontakt:

Energiesparberatung "Vor-Ort-Beratung"

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Förderschwerpunkte:

  • Vor-Ort-Beratung durch unabhängigen, qualifizierten Energieberater, in deren Ergebnis energetisches Sanierungskonzept erstellt wird
  • Förderung von 2 Beratungsvarianten:
    • Beratung zur energetischen Sanierung eines alten Wohngebäudes in einem Schritt zu modernen KfW-Effizienzhaus
    • Beratung zur schrittweisen energetischen Sanierung eines alten Wohngebäudes zu modernen KfW-Effizienzhaus, Berater erstellt "Sanierungsfahrplan"
  • Ergebnisse der Vor-Ort-Beratung können für die Beantragung einer Förderung genutzt werden oder für anschließende energetische Fachplanung u. Baubegleitung
  • Voraussetzung für finanzielle Beratungsförderung:
    • Es handelt sich um ein Wohngebäude bzw. um eine Nutzungsänderung von beheizten Nichtwohngebäude zu Wohngebäude
    • Förderung von Gebäuden, deren Bauantrag vor dem 01.02.2002 gestellt o. die Bauanzeige erstattet wurde
  • Förderung mit Zuschuss, der 60 % der Beratungskosten nicht überschreiten darf:
    • Ein- u. Zwei-Familienhäuser: 800 EUR
    • Wohnhäuser ab 3 Wohneinheiten: 1.100 EUR
    • Wohnungseigentümergemeinschaften erhalten zusätzlich einmaligen Zuschuss von 500 Euro für Erläuterung des Energieberatungsbericht in Wohnungseigentümerversammlung o. Beiratssitzung
  • Antragstellung auf Zuschuss zur "Vor-Ort-Beratung" und Abwicklung übernimmt Energieberater 

Förderberechtigte:

  • Eigentümerinnen/Eigentümer von Wohngebäuden und Wohnungen
  • Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG)
  • Mieterinnen/Mieter sowie Pächterinnen/Pächter
  • rechtl. selbsständige Unternehmen der gewerbl. Wirtschaft (einschl. der Wohnungswirtschaft und der Landwirtschaft)
  • Einrichtungen,die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

Energie vom Land

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Förderschwerpunkte:

  • Investitionen zur Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Bioenergie wie:
    • Biogasanlagen
    • Biomasseheizkraftwerke
    • Anlagen zur Erzeugung biogener Kraftstoffe o. Nahwärmenetze
  • Investitionen zur Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Erneuerbaren Energien
  • Investitionen im Bereich Fotovoltaik und Wasserkraftanlagen
  • Investitionen in Windenergieanlagen von Landwirten, Bürgerenergiegesellschaften o. ländlicher Kommunen
  • Investitionen in Speicherung und Verteilung des Stroms
  • Vorraussetzung: keine Förderung nach EEG
  • Förderung mit Darlehen; ggf. auch zusätzlich Gewährung von Förderzuschuss

Förderberechtigte:

  • Unternehmen der Energieproduktion, die kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der Definition der EU-Kommission sind

Laufzeit:

  • 30.06.2021

Kontakt:

Nachhaltigkeit

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Förderschwerpunkte:

  • Investitionen in Maßnahmen, die folgenden Zwecken dienen:
    • Steigerung der Energieeffizienz z. B. energiesparende Heizungssysteme, Gebäudedämmung
    • Minderung von Emissionen in der Landwirtschaft und weitere
    • Förderung mit Darlehen, ggf. auch zusätzlich Gewährung von Förderzuschuss

Förderberechtigte:

  • Unternehmen d. Landwirtschaft, des Garten- und Weinbaus, die kleine und mittlere Unternehmen im Sinne der Definition der EU-Kommission sind

Laufzeit:

  • 30.06.2021

Kontakt:

Umwelt und Verbraucherschutz

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Förderschwerpunkte:

  • Investitionen zur Minderung von Emissionen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft
    • Erstmaliges Anlegen von mehrjährig nutzbaren Energiepflanzenplantagen (KUP, Durchwachsene Silphie)
    • Investitionen, die Nutzungspotentiale für Nebenprodukte eröffnen
  • Investitionen zur Verbesserung des Verbraucherschutzes
  • Investitionen zur Senkung des Energieverbrauchs in der Ernährungswirtschaft
  • Förderung mit zinsgünstigem Darlehen, mit dem 100 % der förderfähigen Investitionskosten finanzierbar sind

Förderberechtigte:

  • Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Laufzeit:

  • 30.06.2021

Kontakt:

Förderung Mini-KWK-Anlagen

Link zum Programm

Förderschwerpunkte:

  • Neuerrichtung von KWK-Anlagen bis 20 kWel in Bestandsbauten (Beantragung Bauantrag/Bauanzeige vor 01.01.2009)
  • Fördervoraussetzuungen:
    • Anlagen liegen nicht in Gebieten mit Anschluss- u. Benutzungsgebot für Fernwärme
    • Betreuung über Wartungsvertrag
    • Gesamtjahresnutzungsgrad mind. 85% u. Einhaltung TA-Luft
    • Wärmespeicher von mind. 60 l/kWth
    • Steuerung u. Regelung für wärme- u. stromgeführte Betriebsweise inkl. intelligenten Wärmespeichermanagements
    • Anlagen > 10 kWel: Ausstattung mit Informations- u. Kommunikationstechnik
  • Förderung als Basisförderung mit einmaligen Zuschuss, der nach elektrischer Leistung der Anlage gestaffelt ist
  • besonders energieeffiziente KWK-Anlagen erhalten Bonusförderung als prozentualen Aufschlag auf Basisförderung
  • Basis- und Bonusförderung müssen zusammen beantragt werden
  • Basisförderung in Euro je installierter kWel:
    • 1 kWel >= Leistung > 0 kWel: 1.900 €
    • 4 kWel >= Leistung > 1 kWel: 300 €
    • 10 kWel >= Leistung > 4 kWel: 100 €
    • 20 kWel >= Leistung > 10 kWel: 10 €
  • Bonusförderung Wärmeeffizienz wird unter folgenden Voraussetzungen gewährt:
    • Abgaswärmetauscher zur Brennwertnutzung
    • Hydraulischer Abgleich
    • Förderhöhe: Basisförderung + 25 % der Basisförderung
  • Bonusförderung Stromeffizienz wird unter folgenden Voraussetzungen gewährt:
    • Anlagen weisen hohen elektrischen Wirkungsgrad auf, der von zertifizierten techn. Leistungsdaten der KWK-Anlage abhängig ist
    • Förderhöhe: Basisförderung + 60 % der Basisförderung

Förderberechtigte

  • Privatpersonen; Freiberufler; kleine u. mittlere private gewerbliche Unternehmen sowie Energiedienstleistungsunternehmen; KMU; Kommunen, kommunale Zweckverbände; gemeinnützige Investoren

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

  • Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
    Referat 424 – KWK, Mini-KWK
    Frankfurter Straße 29 – 35
    65760 Eschborn
    Telefon: 06196 908-1798
    Fax: 06196 908 - 1800

    Erreichbarkeit
    Montag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
    Freitag: 08:30 Uhr – 15:00 Uhr

    mini-kwk(bei)bafa.bund.de
    www.bafa.de

Förderung Kraft-Wärme-Kopplung (KWK): Wärme- und Kältenetze

Link zum Programm

Förderschwerpunkte:

  • Neu- oder Ausbau eines Wärme- und Kältenetzes
  • Förderung mit KWK-Zuschuss: Zuschlag richtet sich nach dem mittleren Nenndurchmesser (DN-Wert) der neu verlegten Vorlaufleitung des Projektes
    • mittlerer Nenndurchmesser =< DN 100: 100 Euro je Meter Trassenlänge (nur Vorlaufleitung), höchstens 40 Prozent der Investitionskosten
    • mittlerer Nenndurchmesser > DN 100: Zuschlag 30 % der Investitionskosten
  • max. Zuschlagshöhe je Projekt: 20 Mio. Euro
  • Auszahlung des KWK-Zuschusses durch Übertragungsnetzbetreiber
  • Voraussetzung für Zuschuss: Antragstellung auf Zulassung des Wärme- bzw. Kältenetzes zeitnah nach Inbetriebnahme des Netzes bzw. spätestens bis zum 1. Juli des Folgejahres beim BAFA

Förderberechtigte:

  • Wärme- bzw. Kältenetzbetreiber, der anteilige Förderung für Hausanschlusskosten an Abnehmer weiter geben muss

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

  • Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
    Referat 424 - KWK, Mini-KWK
    Frankfurter Str. 29 - 35
    65760 Eschborn
    Telefon: 06196 908-2007
    Telefon: 06196 908-2451
    Telefon: 06196 908-2941
  • Erreichbarkeit
    Montag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
    Freitag: 08:30 Uhr – 15:00 Uhr

    www.bafa.de

Förderung Kraft-Wärme-Kopplung (KWK): Wärme- und Kältespeicher

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Förderschwerpunkte:

  • Neubau von Wärme- und Kältenspeichern bzw. Umrüstung bestehender Behälter mit fabrikneuen Komponenten in einen Wärmespeicher, die folgende Voraussetzungen erfüllen:
    • Inbetriebnahme des Speichers bis 31.12.2022
    • Speicher-Wärme bzw. Speicher-Kälte muss zu mehr als 50% aus KW(K)K-Anlagen stammen, die an allgemeines Stromnetz angeschlossen sind u. einspeisen
    • mittlere Wärmeverluste unter 15 Quadratmeter pro Behälteroberfläche
  • Förderung mit KWK-Zuschuss, der sich nach dem Volumen des Speichers richtet:
    • bis 50 m³: 250 Euro/m³ Wasseräquivalent d. Speichervolumens
    • über 50 m³: 250 Euro/m³ Wasseräquivalent d. Speichervolumens bzw. max. 30 % der ansatzfähigen Investitionskosten
    • umgerüstete Speicher: 250 Euro/m³ Wasseräquivalent d. Speichervolumens bzw. max. 30 % der ansatzfähigen Investitionskosten
  • Voraussetzung für Zuschuss: Antragstellung auf Zulassung des Wärme- bzw. Kältespeichers zeitnah nach Inbetriebnahme bzw. spätestens bis zum 1. Juli des Folgejahres beim BAFA
  • mit Antrag muss eine aussagekräftige, detaillierte Auflistung zu den ansatzfähigen Investitionskosten geliefert werden

Förderberechtigte:

  • Wärme- bzw. Kältespeicherbetreiber

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

  • Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
    Referat 424 - KWK, Mini-KWK
    Frankfurter Str. 29 - 35
    65760 Eschborn
    Tel.: 0 6196 2941
    kwk-verfahren@bafa.bund.de

  • Erreichbarkeit
    Montag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
    Freitag: 08:30 Uhr – 15:00 Uhr

    www.bafa.de