Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Aktuelle Bekanntmachungen, Ausschreibungen und Aufrufe

Mit einzelnen Bekanntmachungen, Ausschreibungen und Aufrufen untersetzt das BMEL seine im Rahmen des Förderprogramms „Nachwachsende Rohstoffe“ veröffentlichten Förderschwerpunkte. Die Bekanntmachungen und Aufrufe greifen konkreten Forschungsbedarf in streng umrissenen Themenfeldern auf und sind in der Regel zeitlich befristet. Für die Bewerbung auf die jeweiligen Bekanntmachungen und Aufrufe nutzen Sie bitte die im Kapitel „Antragsverfahren“ angebotenen Hilfestellungen.

Biomass as an important pillar within energy systems and the circular economy

12. Aufruf des ERA-NET Bioenergy zur Einreichung von Projektvorschlägen internationaler Konsortien im Rahmen der Förderschwerpunkte aus dem Sondervermögen „Energie- und Klimafonds“ (EKF).

Ihr Ansprechpartner bei der FNR:

Einreichungsfrist für Pre-proposals: Dienstag, der 16. Januar 2017, 13:00 Uhr

ERA-NET Bioenergy und ERA-NET COFUND Bioenergy Sustaining the Future (BESTF3) laden Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich Bioenergie ein, länderübergreifend Projektvorschläge für FuE-Vorhaben einzureichen. Durch die aktuelle Bekanntmachung „Biomass as an important pillar within energy systems and the circular economy“ sollen Forschungsvorhaben gefördert werden, die durch Entwicklung von Konzepten zur Verwertung von Biomasse zu einer sicheren, umweltfreundlichen und wirtschaftlichen Energieversorgung beitragen. Gefördert werden transnationale F&E-Projekte mit innovativen Bioenergiekonzepten von der anwendungsorientierten Entwicklung von Lösungen bis hin zur Vorbereitung der Demonstration.

Projektträger und Ministerien aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Polen stellen für diesen Aufruf insgesamt über 4 Mio. € zur Verfügung. In Deutschland fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Beteiligung an Konsortien über den Projektträger Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR).

Im Fokus der aktuellen Bekanntmachung stehen marktrelevante Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die durch die internationale Zusammenarbeit einen klaren Mehrwert aufweisen. Eine positive Bewertung kommt für Vorhaben infrage, die deutlich über den Stand der Technik im jeweiligen Gebiet hinausgehen und eine kurzfristige Marktwirkung ermöglichen.

Die Details des Aufrufs enthält der Bekanntmachungstext, der unter http://www.eranetbioenergy.net/ verfügbar ist und spezielle Hinweise für Antragsteller aus Deutschland beinhaltet.
Bis zum 16. Januar 2018 13:00 Uhr können die internationalen Konsortien, bestehend aus mindestens zwei Partnern aus den teilnehmenden Ländern, ihre Projektideen zentral über das „Call Secretariat“ (René Wismeijer, rene.wismeijer(bei)rvo.nl) einreichen.
Deutsche Antragsteller sind verpflichtet, parallel zur zentralen Einreichung des pre-proposals ein deutschsprachiges Zusatzformular (auch unter http://www.eranetbioenergy.net/ verfügbar) auszufüllen und an t.gottschau(bei)fnr.de sowie c.lemke(bei)fnr.de zu senden. Auch hier gilt der Termin 16. Januar 2018 13:00 Uhr. 
Für deutsche Zuwendungsempfänger in den transnationalen Konsortien gelten die zuwendungs- und beihilferechtlichen Grundlagen des Förderprogramms „Nachwachsende Rohstoffe“ (FPNR) des BMEL. Eine Förderung erfolgt im Rahmen der aus Mitteln des Sondervermögens „Energie- und Klimafonds (EKF)“ finanzierten Förderschwerpunkte:

  • Bestimmung und Entwicklung von Technologien und Systemen zur Bioenergiegewinnung und -nutzung mit dem Ziel der weiteren Reduzierung von Treibhausgas- und Schadstoffemissionen in den Haupteinsatzgebieten Strom, Wärme und Kraftstoffe
  • Optimierung der Integration der Bioenergie in regionale und überregionale Energie-(infrastruktur) systeme (Wärme, Strom, Mobilität) mit dem Ziel der Verbesserung der Systemstabilität und der Energieeffizienz

Ansprechpartner für deutsche Interessenten sind:
o Dr. Thorsten Gottschau, t.gottschau(bei)fnr.de, 03843-6930-110 (fachliche Fragen)
o Carina Lemke, c.lemke(bei)fnr.de, 03843-6930-169 (Fragen zur internationalen Zusammenarbeit)
Ziel der ERA-Nets ist die Stärkung des europäischen Forschungsraums (European Research Area, ERA). Durch Zusammenarbeit von grundlagenorientierter sowie angewandter Forschung mit industrieller Entwicklung wird die Nutzung nachwachsender Rohstoffe entlang der gesamten Wertschöpfungskette gefördert und die Entwicklung einer biobasierten Wirtschaft unterstützt.

 

 

Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen zur Entwicklung und Erprobung innovativer biobasierter Schmierstoffe

Ihr Ansprechpartner bei der FNR: Dr. Norbert Holst (Tel: 03843/6930-118, E-Mail: n.holst(at)fnr.de)

Ablauf des Aufrufs: Montag, der 30. April 2018

Die Nationale Politikstrategie Bioökonomie der Bundesregierung setzt Prioritäten für ein Fortschreiten in Richtung einer wissensbasierten Bioökonomie. Ein Handlungsfeld ist die Erschließung von Wachstums­märkten und die Unterstützung von innovativen Technologien und Produkten auf der Basis nachwachsender Ressourcen.

Das Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“ des Bundesministeri­ums für Ernährung und Landwirtschaft greift dieses Handlungsfeld im Förderbereich „Biobasierte Produkte und Bioenergieträger“ auf.

Ziel der Förderung von Forschungsvorhaben zur Entwicklung innovativer biobasierter Schmierstoffe ist es, den insgesamt noch wenig entwickelten Markt der Bioschmierstoffe durch neue Produkte und Verfahren zu unterstützen. Entsprechende Lösungen müssen – über den Aspekt der Biobasiertheit hinaus – Vorteile gegenüber bereits am Markt etablierten Schmierstoffen bezüglich des Eigenschaftsprofils und/oder des Preises bieten. Zudem sind Lösungsansätze zur Herstellung/Verarbeitung und Anwendung von biobasierten Schmierstoffen im High-Performance-Bereich und zu Produkten mit einer hohen Wertschöpfung gewünscht.

Durch die Förderung von Forschung und Entwicklung sollen solche Bioschmierstoffe unterstützt werden, die Innovationen im jeweiligen Einsatzbereich darstellen, eine besondere Produktperformance aufweisen und als Endprodukte am Markt sichtbar werden. Darüber hinaus sind Aspekte der Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit und Ressourcensicherheit zu berücksichtigen.

Mit dem hier formulierten Aufruf wird zur Einreichung von Projektvorschlä­gen zur Entwicklung und Erprobung innovativer biobasierter Schmierstoffe aufgefordert. Jedes Vorhaben sollte zudem sicherstellen, dass die Forschungs- und Entwicklungsvorhaben bereits Markterfordernisse im Blick haben. Dies kann durch eine Kompetenz­bündelung von akademischer/nicht-akademischer Forschung und Anwendungsindustrie gewährleistet werden. Eine angemessene Beteiligung der gewerblichen Wirtschaft an den Vorhaben wird voraus­gesetzt.

Projektvorschläge können vom 01.11.2017 bis spätestens zum 30.04.2018 beim Projektträger des BMEL, der Fachagentur Nachwach­sende Rohstoffe e.V.,  eingereicht werden. Die Begutachtung und Bewertung erfolgt nach Einsendeschluss. Die Mittelausstattung für den Förderschwerpunkt ist begrenzt.

Download des vollständigen Aufrufs

Aufruf: THG- und Schadstoffemissionsminderung bei kleinen und mittelgroßen Biomassefeuerungsanlagen

Aufruf auf Anregung des Lenkungsausschusses „Feste Bioenergieträger“ (FB)“ im Rahmen der Förderschwerpunkte des Förderprogramms „Nachwachsende Rohstoffe“ (FPNR) und des Energie- und Klimafonds (EKF)

Ihr Ansprechpartner bei der FNR: Dr. Andrej Stanev (Tel: 03843/6930-134, E-Mail: a.stanev(bei)fnr.de)

Ablauf des Aufrufs: Montag, der 30. April 2018

Ab 01.01.2015 gilt, dass bei neu errichteten, automatisch beschickten Biomassefeuerungen ab einer Nennwärmeleistung von 4 kW nach der Inbetriebnahme im Rahmen von wiederkehrenden Schornsteinfegermessungen in jedem zweiten Kalenderjahr der Nachweis erbracht werden, dass die Anforderungen an Partikelemissionen gemäß Stufe 2 der 1. BImSchV in Höhe von 0,02 g/Nm³ (bei 13% Rest-O2)  eingehalten werden müssen.

Kurz- und mittelfristig werden neue EU-Emissionsrichtlinien für Biomassefeuerungsanlagen wie z.B. die Ökodesign RL für Kleinfeuerungen bis 500 kW (RL der EU 2015/1189 vom 28. April 2015, gültig ab 2020 für Kesselanlagen) und die sog. EU-MCP Direktive für Anlagen mit einer Leitung zwischen 1 MW und 50 MW (gültig ab Dezember 2017) eingeführt. Es werden insbesondere verschärfte Regelungen zu den Themen Feinstaub, Stickoxide (z.Z. im Rahmen der 1. BImSchV nicht limitiert), Energieeffizienz, aber auch andere Schadstoffkomponenten im Abgas eingeführt. Diese stellen z.T. eine erhebliche Herausforderung für die Biomasseverbrennungstechnik dar, da auch Bestandsanlagen betroffen sind.

Trotz technischer Fortschritte bei automatisch beschickten Biomasseheizkesseln besteht ein erhebliches Risiko, dass nach der Einführung der o.g. EU-Regelungen nicht bei allen neu in Betrieb genommenen Anlagen die Emissionsanforderungen sicher und dauerhaft eingehalten werden können. Umgehende, effektive Maßnahmen zur umfassenden Emissionsminderung im Bereich Biomassefeuerungsanlagen und ein koordiniertes Vorgehen zur Umsetzung sind notwendig, um eine künftige, effiziente und emissionsarme Nutzung von Biomasse im Wärmesektor abzusichern. Um dieses Ziel möglichst kurzfristig zu erreichen, wird nach Empfehlungen des Lenkungsausschusses „Feste Bioenergieträger“ unter der Leitung der FNR dieser Aufruf veröffentlicht.

Mit dem Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen sollen wissenschaftlich fundierte Grundlagen sowie zukunftsfähige Konzepte für die genehmigungsfähige Bereitstellung und Nutzung von Wärme aus Biomasse entwickelt werden. Ein hoher Innovationsgehalt der Projektideen und eine angemessene Abgrenzung zu abgeschlossenen und laufenden Forschungsarbeiten sind Grundvoraussetzungen für eine Förderung.

Mit diesem Aufruf, der zeitlich begrenzt ist, soll das Themenfeld „Wärme aus Biomasse in künftigen Energiesystemen“ untersetzt und spezifiziert werden. Dabei sollen ausschließlich Projekte initiiert werden, die die Markterfordernisse im Blick haben und entsprechend ausgerichtet sind. Vorhaben zur Grundlagenforschung ohne direkten Anwendungsbezug sind folglich nicht förderfähig.

Projektvorschläge können bis zum 30. April 2018 bei der FNR eingereicht werden. Die Begutachtung und Bewertung erfolgt nach dem Einsendeschluss. Die Mittelausstattung für den Förderschwerpunkt ist begrenzt.

Das Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“ ist grundlegend bei der Antragstellung zu berücksichtigen. Dabei können nur Vorhaben gefördert werden, die einen Beitrag zu den förderpolitischen Zielen des Förderprogramms „Nachwachsende Rohstoffe“ des BMEL leisten.

Details zum Ablauf des Antragsverfahrens sowie weitere Informationen sind über den „Leitfaden für das Einreichen von Skizzen und Anträgen“ sowie den Projektträger FNR (Bearbeiter: Dr.-Ing. Andrej Stanev; E-Mail: a.stanev(bei)fnr.de) erhältlich.

Download des gesamten Aufrufs

Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe
Förderprogramm "Nachwachsende Rohstoffe"
Leitfaden Förderung
Leitfaden für das Einreichen von Skizzen und Anträgen im Rahmen des BMEL-Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe
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