Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projekte

 

Sequentiell biologisch abbaubare Geotextilien

Neue Wege in der Uferbefestigung

Ziel

Entwicklung neuartiger Geotextilfilter aus nachwachsenden Rohstoffen für eine naturnahe technisch-biologische Ufersicherung

Aufgaben

  • Die bisherigen Schüttsteindeckwerke sollen ersetzt werden.
  • Hierfür werden Pflanzen, die durch ihre Wurzeln und oberirdischen Sprosse das Ufer schützen, eingesetzt.
  • In der dreijährigen Anwuchsphase müssen die Stabilität der Pflanzen und des Uferbereichs durch temporäre Geotextilien geschützt werden.
  • Diese Geotextilien müssen den Boden zurückhalten, eine ausreichende Durchlässigkeit und Festigkeit besitzen und dabei gut durchwurzelbar sowie langfristig biologisch abbaubar sein.
  • Für diese Aufgabe werden neuartige, biobasierte Geotextilfilter entwickelt, die sich, wenn ihre Funktion erfüllt ist, nach und nach vollständig biolo-gisch abbauen.

Vorteile

Die neuartigen biobasierten Geotextilfilter werden aus einer Mischung von Naturfasern und biobasierten, biologisch abbaubaren synthetischen Fasern bestehen.

  • In den verschiedenen Stufen des Anwachsens der Pflanzen ist immer eine ausreichende Filterstabilität im Uferbereich gegeben.
  • Die Geotextilfilter bauen sich im Laufe der Nutzungphase vollständig biologisch ab.

Status Quo

Bisher eingesetzte Kunststoffgeotextilfilter:

  • bilden eine Barriere im Uferbereich für Kleinstlebewesen,
  • überdauern Jahrzehnte, obwohl sie langfristig nicht mehr erforderlich sind,
  • müssen beim Rückbau aufwändig entfernt werden.

Bisher zur Verfügung stehende biobasier-te Materialien:

  • erfüllen die technischen Anforderungen nicht ausreichend,
  • zersetzen sich zu schnell.

Projektdaten

Das Verbundprojekt „Sequentiell biologisch abbaubare Geotextilien (Bioshoreline)“ wird von fünf Partnern (Förderkennzeichen in Klammern)

  • Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) (22000815),
  • Trevira GmbH (22020815) und
  • FKuR Kunststoff GmbH (22020915)
  • Bundesanstalt für Wasserbau BAW (assoziierter Partner)
  • BNP Brinkmann GmbH (Geotextilherstellung)

realisiert.

Projekt-Laufzeit:

Juli 2016 – Juni 2019

Geotextil; Foto: Fraunhofer UMSICHT
Geotextil; Foto: Fraunhofer UMSICHT
Foto:BAW
Foto:BAW
 
Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe
Förderprogramm "Nachwachsende Rohstoffe"
Leitfaden Förderung
Leitfaden für das Einreichen von Skizzen und Anträgen im Rahmen des BMEL-Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe
 
Förderportal des Bundes
easy-Online
Formularschrank des BMEL
 
Waldklimafonds

Ab 1.1.2019 übernimmt die FNR die Projektträgerschaft für den Waldklimafonds.

Gern stehen wir Ihnen unter wkf(bei)kiwuh.fnr.de für Fragen zur Verfügung.

 
Girls Day am 28. März 2019
 
Basisdaten Nachwachsende Rohstoffe
 
 
Der Waldbeauftragte des BMEL Cajus Caesar; Bild: Thomas Imo/ photothek.net
Der Waldbeauftragte des BMEL; Bild: Thomas Imo/ photothek.net
 
Charta für Holz
 

NawaRo für Kinder

Bauer Hubert
 
Die nachwachsende Produktwelt
 
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