Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

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Projektbeschreibung

FÖRDERKENNZEICHEN: 22008110 01.09.2010 bis 30.06.2015
Verbundvorhaben: Potenziale zur Minderung der Freisetzung von klimarelevanten Spurengasen beim Anbau von Energiepflanzen zur Gewinnung von Biogas; Teilvorhaben 5: Ökobilanzen
Johann Heinrich von Thünen-Institut Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei - Institut für Agrartechnologie und Biosystemtechnik - Abt. Agrartechnologie
Bundesallee 50
38116 Braunschweig
Dr. Heinz Stichnothe
Tel: +49 531 5964-163
E-Mail: heinz.stichnothe@thuenen.de

Aufgabenbeschreibung:
Ziel des Vorhabens ist es, präzise und verallgemeinerungsfähige Aussagen zur NH3-Verflüchtigung, Veränderung im OBS-Vorrat sowie über Klima- und Ökobilanzen beimn Energiepflanzenanbau zur Biogaserzeugung, speziell den Einsatz von Gärrückständen, zu gewinnen und Maßnahem und Maßnahmen zur Minderung der Klmawirkung abzuleiten. Schwerpunkt der Arbeitsgruppe vTI-Stichnothe ist die Ableitung standortspezifischer Emissionsfaktoren für NH3, N2O und CH4 sowie deren Einbindung in die Berechnung von Ökobilanzen am Beispiel des Energiepflanzenanbaus. Dafür werden ausgehend vom Stickstoff- und Kohlenstoffgehalts der in den Boden eingebrachten Gärrückständ und den Spurengas-Emissionsmessungen zeitintegrierte, ortsspezifische Emissionsfaktoren für NH3, N2O und Methan abgeleitet. Weiterhin wird aus den zeitaufgelösten SOC-Werten des Bodens das potentielle temporäre Kohlenstoffspeicherungsvermögen an den jeweiligen Standorten abgeschätzt. Die Resultate des Verbundvorhabens tragen massgeblich zu einer präzisen Einschätzung der Auswirkungen des Energiepflanzenanbaus zur Biogasgewinnung auf die Bodenfruchtbarkeit und ihrer Relevanz als Quelle und Senke von klimarelevanten Spurengasen und von Ammoniak bei. Das Vorhaben stellt daher einen wichtigen Baustein zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms der Bundesrepublik dar, welche eine Verringerung des deutschen Treibhausgasemissionen von 1990 auf 2020 um 40% vorsieht. Gleichzeitig liefert das Projekt nicht nur Ansatzpunkte zu einer effektiveren und nachhaltigen Gestaltung des Energiepflanzenanbaus, sondern auch für viele andere Verfahren zum Anbau von nachwachsneden Rohstoffen.

Ergebnisdarstellung:

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