Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Verbundvorhaben: Entwicklung eines auf Basis von Poly-L-Milchsäure hergestellten Haftklebstoffes; Teilvorhaben 5: Modellierung und Optimierung der Klebstoffe

Anschrift
Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen - Standort Recklinghausen - Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften
45665 Recklinghausen
August-Schmidt-Ring 10
Kontakt
Prof. Dr. Klaus-Uwe Koch
Tel: +49 2361 915-456
E-Mail: klaus-uwe.koch@w-hs.de
FKZ
22000409
Anfang
01.07.2010
Ende
31.03.2013
Aufgabenbeschreibung
Ziel dieses Verbundprojekts der Industriepartner Jowat AG, Logo tape Gesellschaft für Selbstklebebänder mbH & Co. KG, und Novamelt GmbH in Zusammenarbeit mit den For-schungsstellen Fachhochschule Gelsenkirchen, Fachbereich Angewandte Naturwissen-schaften in Recklinghausen, Prof. Dr. Koch, und dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Si-cherheits- und Energietechnik UMSICHT ist es, Haftklebstoffe auf Basis von nachwachsen-den Rohstoffen zu entwickeln, die aus der Schmelze appliziert werden können und die kom-plexen industriellen Eigenschaftsanforderungen genügen. Haftklebstoffe sind viskoelastische Klebstoffe, die in lösemittelfreier Form bei Raumtempera-tur permanent klebrig sind und klebfähig bleiben sowie unter leichtem Anpressdruck sofort auf fast allen Substraten haften. Die Herstellung von Haftklebstoffen mit maßgeschneiderten Komponenten (Polymerrückgrat, Tackifier, Weichmacher) aus überwiegend nachwachsen-den Rohstoffen mit industriell nutzbarem Eigenschaftsprofil ist zurzeit noch nicht Stand der Technik. Als Rückgratpolymer, welches mengenmäßig den größten Anteil der Haftklebstoff-formulierung besitzt, soll Poly-L-Milchsäure verwendet werden. Da sich PLA deutlich von den üblicherweise im Haftklebstoffbereich eingesetzten Polyacrylaten und styrolbasierten Block-copolymeren unterscheidet, und weil auch die weiteren Inhaltsstoffe der Klebstoffformulie-rung weitgehend auf nachwachsenden Rohstoffen basiert sein sollen, ist im Rahmen des Projekts eine komplette Modellrezepturentwicklung durchzuführen. Ein wichtiges Element der Ergebnisverwertung ist die vorgesehene schnelle Markteinführung der neuen Klebstoffprodukte. Die wissenschaftlichen Ergebnisse des Projekts dienen der weiteren Erforschung von Bio-Haftklebstoffen und der Erschließung weiterer Anwendungs-gebiete von PLA-Copolymeren. Die Projektergebnisse werden in Fachartikeln, Vorträgen auf Fachveranstaltungen, dem Internet und auf Fachmessen präsentiert.

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