Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Studie zur Nutzung pflanzlicher Rohstoffe in der kosmetischen Industrie

Anschrift
Forschungsvereinigung der Arzneimittel-Hersteller e.V. (FAH)
Kranzweiherweg 10
53489 Sinzig
Kontakt
Dr. Birgit Grohs
Tel: +49 2642 9837-13
E-Mail: birgit.grohs@fah-sinzig.de
FKZ
22001003
Anfang
01.05.2003
Ende
31.10.2004
Ergebnisdarstellung
Pflanzliche Rohstoffe stellen für die kosmetische Industrie wichtige Ausgangsmaterialien dar. Recherchen haben jedoch ergeben, dass trotz der Bedeutung pflanzlicher Rohstoffe sowohl in der kosmetischen Industrie als auch beim heimischen Pflanzenanbau derzeit keine aktuellen Übersichten bezüglich der Nutzung unter heimischen Bedingungen anbaubarer pflanzlicher Rohstoffe in Kosmetika bzw. bezüglich des Anbauspflanzlicher Rohstoffe für die kosmetische Industrie zur Verfügung stehen. Dieser Situation trägt die Studie Rechnung. So werden auf Seiten der kosmetischen Industrie folgende Aspekte beschrieben: Wirtschaftsschwerpunkte der Unternehmen der kosmetischen Industrie, Spektrum der genutzten pflanzlichen Rohstoffe und Öle, Kriterien und Engpässe bezüglich der Beschaffung des Pflanzenmaterials sowie der Forschungsbedarf. Auf Seiten des Anbaus werden die Struktur der Anbauverbände, das Spektrum der produzierten pflanzlichen Rohstoffe und Öle, Informationen bezüglich des Anbaus, die Industriebranchen als Abnehmer des produzierten pflanzlichen Materials, die Engpässe bei der Versorgung der Industrie und der Forschungsbedarf dargestellt. Hieraus wird ersichtlich, dass eine Vielzahl pflanzlicher Rohstoffe von der Industrie genutzt und seitens des einheimischen Anbaus produziert wird. Doch bei näherer Betrachtung zeigen sich beim Vergleich der von der kosmetischen Industrie häufiggenutzten Pflanzenarten mit den seitens der Anbauorganisationen und -unternehmen schwerpunktmäßig produzierten Pflanzen deutliche Divergenzen. Weiterhin ist festzustellen, dass die direkte Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen der kosmetischen Industrie und des einheimischen Pflanzenanbaus gering ist. Als Ergebnis lässt sich folgender Handlungsbedarf ableiten: Intensivierung des Dialogs zwischen der kosmetischen Industrie und dem heimischen Pflanzenanbau sowie Durchführung von Forschungsprojekten zur Verminderung des Forschungsbedarfs auf beiden Seiten.
Aufgabenbeschreibung
Pflanzliche Rohstoffe stellen für die kosmetische Industrie einen wichtigen Rohstoff dar und sind damit bereits heute ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die deutschen Anbauer. Neben den Ölsaaten als Grundstoff kosmetischer Produkte sind auch Arznei- und Gewürzpflanzen von Bedeutung, da sie zum Aroma der Kosmetika und zu ihrer kosmetischen Zweckbestimmung beitragen. Mit Hilfe einer Studie sollte der Bedarf der kosmetischen Industrie bezüglich dieser Rohstoffe ermittelt werden. Darüber hinaus sollte mit Hilfe der Studie der aktuelle Forschungsbedarf im Bereich pflanzlicher Rohstoffe für die kosmetische Industrie aus Sicht der verarbeitenden Unternehmen und des landwirtschaftlichen Anbaus auch im Hinblick auf Verbraucherschutz und Produktqualität ermittelt werden. Dabei sollten u.a. Fragen nach dem Anbau neuer Arten, der Zusammensetzung der Öle und dem Nachweis der Unbedenklichkeit der pflanzlichen Rohstoffe (Ranzigkeit, allergenes Potential, etc.) im Sinne des Verbraucherschutzes berücksichtigt werden. Die Ergebnisse wurden im Rahmen eines Workshops sowie in Buchform publiziert.

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