Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Verbundvorhaben: SNP-Diagnose züchtungsrelevanter Eigenschaften von Salicaceaen, Teilvorhaben 2

Anschrift
Johann Heinrich von Thünen-Institut Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei - Institut für Forstgenetik
22927 Großhansdorf
Sieker Landstr. 2
Kontakt
PD Dr. Matthias Fladung
Tel: +49 4102 696-107
E-Mail: matthias.fladung@vti.bund.de
FKZ
22001210
Anfang
01.06.2010
Ende
31.05.2013
Aufgabenbeschreibung
Eine Möglichkeit zur SNP-Diagnose züchtungsrelevanter Eigenschaften von Salicaceaen ist der sogenannte Gen-Kandidaten Ansatz. Hier werden Gene a priori als mögliche Kandidaten für züchtungsrelevante Eigenschaften (z. B. Trockentoleranz, Wund-/Krankheitsresistenz,vegetative Bewurzelbarkeit, Biomasseleistung (CO2-Fixierung), Lignifizierungusw.) ausgewählt und die Variation auf die DNA-Ebene in verschiedenen Individuen und Klonen bestimmt. Mit der Verfügbarkeit der annotierten Genom-Sequenz von Populustrichocarpa und die sehr großen Sammlungen von EST-Sequenzen besteht dieHerausforderung heute darin, Züchtung und Züchtungsstrategien auf der Ebene der Geneoder sogar darunter zu beschreiben. Die Ziele dieses Projekts sind: (1) Evaluierung der Nukleotitdiversität in für die Züchtung relevanten Klonen und Hybriden, (2) Aufbau eines SNP Datenbank der Pappel für mindestens 20 Kandidaten-Gene fürzüchtungsrelevante Eigenschaften, (3) Vergleichende Analysen von Genen mit höchsten SNP-Polymorphismen zu quantitativen Merkmalen. Wahl von mindestens 20 Kanditaten-Genen, die in Relation zu Züchtungszielen stehen. Dazu zählen: Trockentoleranz, Wund-/Krankheitsresistenz, vegetative Bewurzelbarkeit, Biomasseleistung (CO2-Fixierung) und Lignifizierung. Es werden Primer konstruiert, die in der PCR-Reaktion ein bis zu 1 kbp großes Fragment derKanditatengene amplifizieren. Nutzung und Bewertung der Technik des „Tillings" und insbesondere des „EcoTillings" für dieCharakterisierung von Haplotypen und Detektion von SNP’s. Kopplung funktionaler Kanditatengene an komplexe quantitative Eigenschaften. Assoziierung der Polymorphismen in Kanditatengenen mit Ertragsparametern. Die aus dem Vorhaben zu erwartenden Erkenntnisse werden wichtige Aufschlüsse über die kommerzielle Verwendbarkeit liefern. Die wissenschaftlichen Erfolgsaussichten sind sehr hoch, da grundlegende Ergebnisse über die Beziehung zwischen SNPs und Ausprägung von Merkmalen erwartet werden, die Grundlage für SMART-Breeding darstelle

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