Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Anbaustrategie zur Saatguterzeugung von Hafersorten mit spezieller Eignung zur Biomasseproduktion im Zweitfruchtanbau

Anschrift
PZO - Pflanzenzucht Oberlimpurg
74523 Schwäbisch Hall
Oberlimpurg 2
Kontakt
Dipl.-Ing. agr. Stephanie Franck
Tel: +49 791 931180
E-Mail: s.franck@pzo-oberlimpurg.de
FKZ
22001712
Anfang
01.05.2012
Ende
31.01.2013
Aufgabenbeschreibung
Im Rahmen des Forschungsprojekts "Nutzbare Variabilität in genetischen Ressourcen von Hafer in Bezug auf die Eignung zur GPS-Produktion im Zweitfruchtanbau" (FKZ 11NR160) konnte gezeigt werden, dass einige der getesteten kandidaten dazu geeignet sind, bei einer Aussaat nach Wintergetreide-GPS einen hohen Biomasseertrag im Zweitfruchtanbau zu liefern. Diese genetischen Ressourcen sind voraussichtlich aber nicht für eine Körnerproduktion in Deutschland adaptiert. Im Rahmen dieses Forschungsprojekt soll nun untersucht werden wie die Bestandesführung für die Körnerproduktion zur Saatguterzeugung dieser Spezialhafer zu gestalten ist. Die 3 zur Zulassung in Deutschland angemeldeten Hafersorten und die einheimische, adaptierte Sorte "Dominik" werden zu 2 verschiedenen Terminen in 3 je Saatstärken ausgesät. Quer zu diesen Aussaatvarianten wird die Düngung in 3 Intensitäten und der Wachstumsreglereinsatz in 4 Intensitäten abgestuft. Der Einsatz von Fungizid und Insektizid erfolgt orstüblich optimal. Während der Vegetation werden die agronomischen Eigenschaften der Genotypen und deren Interaktion auf die verschiedenen Maßnahmen visuell festgestellt. Am Erntegut werden der Ertrag je Parzelle und auch die wesentlichen Qualitätsparameter je Variante ermittelt um das optimale Bestandesführungsregime für die Saatguterzeugung beschreiben zu können.
Ergebnisdarstellung
In einem vorrangegangen Projekt konnte gezeigt werden, dass ein Zweitfruchtanbau nach Wintergetreide-Ganzpflanzensilage mit Spezialhafer eine Alternative zu Mais sein kann. Über diese Spezialhafer waren keine Informationen hinsichtlich der Saatgutproduktion unter unseren Umweltbedingungen bekannt, weshalb grundlegende Fragen der Bestandesführung zu klären waren. In Schwäbisch Hall wurde eine Streifenanlage mit fünf verschiedenen Faktoren in zwei Wiederholungen angelegt. Es wurden eine einheimische Sorte (Dominik) und drei genetische Ressourcen des Hafers (PZO11HA11, PZO11HA13 und PZO11HA19) untersucht. Versuchsvarianten der Bestandesführung waren: 1. Saatzeit (21.03, 04.05), 2. Wachstumsregler (ohne, 2 l/ha CCC (EC 37), 0,4 l/ha Moddus (EC 31) + 1 l/ha CCC (EC 37), 0,4 l/ha Moddus (EC 31) + 2 l/ha CCC (EC 37)), 3. Stickstoffdüngung (73 kg/ha, 95 kg/ha, 117 kg/ha), 4. Saatstärke (320 Kö/m², 360 Kö/m², 400 Kö/m²). Die Daten wurden in einer ANOVA verrechnet und hinsichtlich der Varianteneffekte ausgewertet.

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