Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

 

Verbundvorhaben: Kombinierte Produktion der nachwachsenden Rohstoffe Stärke und des biogenen Wirkstoffes Glucosylglycerol in Kartoffel (Solanum tuberosum) und Erhöhung der Stresstoleranz, Teilvorhaben 1: Transformation von Kartoffelsorten und Analyse der Stresstoleranz

Anschrift
NORIKA-Nordring-Kartoffelzucht- und Vermehrungs-GmbH Groß Lüsewitz
18190 Sanitz
Parkweg 4
Kontakt
Dr. Holger Junghans
Tel: +49 3820947650
E-Mail: junghans@norika.de
FKZ
22003006
Anfang
01.03.2007
Ende
28.02.2010
Aufgabenbeschreibung
Ziel ist es, die in den Blaualgen entdeckte osmoprotektive Substanz - Glucosylglycerol - GG - in der Kartoffel zu produzieren und eine solche Anreicherung zu erlangen, dass eine Verwertung dieser Substanz in verschiedenen industriellen Bereichen möglich wird. Es gilt, die Expression von GG in Kartoffeln durch neu entdeckte Gene bzw. Proteine zu verbessern. Zur ökonomischen Produktion von Glucosylglycerol, wird eine Doppelnutzung von Stärkekartoffelsorten zur Stärke- und Glucosylglycerolgewinnung angestrebt. NORIKA stellt Sorten für Transformationen zur Verfügung. Sie produziert in vitro Pflanzen und übernimmt in Folge die Regeneration, Erhaltung, Vermehrung und Stabilitätskontrolle der transgenen Pflanzen. Transgene Pflanzen werden im Labor und im Gewächshaus vermehrt, evaluiert und zur Probenmaterialgewinnung verwendet. Die Isolation eines industriell verwertbaren Heterosides bei der Stärkegewinnung stellt eine beträchtliche Wertsteigerung der Stärkekartoffel dar. Darüber hinaus wird die gesteigerte Toleranz gegenüber Trockenheit und osmotischem Steß zu einer Stabilisierung von Erträgenfühtren und die Nutzung von landwirtschaflichen Grenzstandorten ermöglichen.
Ergebnisdarstellung
In Rahmen des Projektes wurden viele transgene Linien erzeugt, die neben einer hohen GGProduktion auch ein verbessertes Sprosswachstum sowohl und kontroll- als auch Stressbedingungen zeigten. Der Knollenertrag war unter Gewächshausbedingungen nicht signifikant verändert. Allerdings lassen die Versuchsbedingungen in Töpfen nur eingeschränkte Aussagen zu. Ein Freisetzunsgversuch wäre angeraten, um diese viel versprechenden Linien unter praxisnahen Bedingungen zu testen. Die derzeitigen wissenschaftspolitischen Bedingungen lassen es jedoch beiden Projektpartnern nicht ratsam erscheinen, derartige Arbeiten im Moment anzustreben. Die vorhandenen Linien werden bei der NORIKA erhalten, um evtl. zu einem späteren Zeitpunkt unter verbesserten Rahmenbedingungen weiterführende Analysen im Feld vorzunehmen. Parallel zu den Versuchen zur Stresstoleranz ausgewählter, transgener Albatros Linien wurden weitere transgene Linien erzeugt, die zum Teil eine noch höhere GG-Akkumulation zeigten. Im Rahmen des Projektes war es leider nicht mehr möglich, die Auswirkungen der GGProduktion auf die Stresstoleranz dieser Linien zu untersuchen. Daraus resultiert ein interessanter Ansatzpunkt für ein mögliches Folgeprojekt. Die bisher nicht publizierten Daten sollen in Absprache beider Partner demnächst zur Publikation vorbereitet werden.

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