Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Entwicklung von Hybridsorten bei erucasäurehaltigem Winterraps

Anschrift
Norddeutsche Pflanzenzucht Hans-Georg Lembke KG - Niederlassung Poel

23999 Insel Poel
Kontakt
Dr. W. Paulmann
Tel: +49 3 84 25 25-0
E-Mail: npz_w.paulmann@t-online.de
FKZ
22003298
Anfang
01.04.2000
Ende
31.03.2003
Ergebnisdarstellung
Im Projekt wurden mit Hilfe des MSL-Systems (Männliche Sterilität Lembke) der Norddeutschen Pflanzenzucht im Zuge eines Rückkreuzungsprogramms männlich sterile Mutterlinien mit hohem Erucasäure -und geringem Glucosinolatgehalt (+0-Qualität) entwickelt. Nach vier Rückkreuzungsschritten mit Selektion auf männliche Sterilität bzw. Prüfung auf Maintainer-Eigenschaft und Erhöhung des Erucasäuregehaltes konnten drei männlich sterile +0-Mutterlinien mit einem Erucasäuregehalt von über 47% erstellt werden. Erste Hybriden konnten bereits 2001/2002 auf ihre Hybridleistung untersucht werden. Das neu entwickelte Ausgangsmaterial stellt die Zulassung von leistungsstarken erucasäurereichen und glucosinolatarmen Hybridsorten in Aussicht. Dies bedeutet, durch Nutzung der Vorteile von Hybridsorten eine Ertragssteigerung pro Flächeneinheit beim Marktsegment Erucaraps. Aufgrund der positiven Ertragsleistungen wurde eine +0 - Hybride (SLM 0301) beim Bundessortenamt zur Eintragung in die Sortenliste angemeldet. Bei der männlich sterilen +O-Mutterlinie (MSL 011 C) wurde Sortenschutz beantragt. Eine erfolgreiche Wertprüfung vorausgesetzt, könnte die Eintragung in die Sortenliste im Frühjahr 2007 erfolgen und damit der deutschen Landwirtschaft zur Aussaat 2007 die erste +O-Winterrapshybride zur Verfügung stehen.
Aufgabenbeschreibung
Erucasäure hat auf dem Fettsäuremarkt ein stabiles, leicht wachsendes Segment. Der Hauptlieferant für diese spezielle Fettsäure sind erucasäurehaltige Winterrapsliniensorten. Um den Anforderungen des Markts gerecht zu werden, ist neben einer Erhöhung des Anteils an Erucasäure im Öl eine Ertragssteigerung bei Erucaraps notwendig. Dabei muß berücksichtigt werden, daß in Zukunft solche Rapssorten die größten Marktchancen haben werden, die neben einem hohen Gehalt an Erucasäure einen möglichst niedrigen Glucosinolatgehalt aufweisen. Die Entwicklung in den letzten Jahren hat gezeigt, daß bei Raps durch die Schaffung von Hybridsorten eine Ertragssteigerung von ca. 20 % erzielt werden kann. Daher ist es das Ziel des Vorhabens, männlich sterile Mutterlinien mit einem hohen Gehalt an Erucasäure und einem niedrigen Glucosinolatgehalt zu entwickeln. Diese dienen dann als Grundlage für die Entwicklung von vollrestaurierten Hybridsorten.

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