Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Nachhaltige Biogaserzeugung in Deutschland – Bewertung der Wirkungen des EEG

Anschrift
DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH
04347 Leipzig
Torgauer Str. 116
Kontakt
Marcus Trommler
Tel: +49 341 2434-548
E-Mail: marcus.trommler@dbfz.de
FKZ
22003410
Anfang
01.07.2010
Ende
30.06.2011
Aufgabenbeschreibung
Die historische Entwicklung der Biogasproduktion in Deutschland zeigt seit der Einführung des EEG im Jahr 2000 ein Wachstum des Anlagenbestands von anfänglich 1.000 Anlagen auf ca. 5.900 Anlagen Ende 2010. Die installierte Leistung nahm in diesem Zeitraum von ca. 80 MWel auf 2.300 MWel zu. Überwiegend wird Biogas in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) genutzt, womit im Jahr 2010 ungefähr 15,6 TWhel Strom sowie schätzungsweise zwischen 5,8 und 6,7 TWhth Wärme genutzt wurden. Daneben wurden bis Ende 2010 auch 50 Biomethananlagen, die Biogas auf Erdgasqualität aufbereiten, mit einer Aufbereitungskapazität von über 34.000 Nm³/h betrieben. Für landwirtschaftliche Betriebe zeigte sich, dass Biogasanlagen eine Diversifikation der Einkommensquellen darstellen, wodurch insbesondere in Phasen niedriger Agrarerzeugerpreise eine zusätzliche Einkommensquelle gegeben ist. Zugleich weisen Betriebe mit Biogasanlagen bei niedrigen Agrarerzeugerpreisen gegenüber konventionellen Agrarbetrieben im Regelfall eine höhere Wettbewerbsfähigkeit auf, wodurch deren Wachstumsmöglichkeiten begrenzt sein können. Mit dem Ziel den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern, CO2-Emissionen zu vermindern, aber auch gleichzeitig die analysierten Fehlentwicklungen zu verringern, wurden 6 Vorschläge zur Novellierung des EEG entwickelt. Die Optionen 1 und 2 zielen auf die Vereinfachung der Vergütungsstruktur, bei einer insgesamt geringeren EEG-Vergütung und einer höheren Effizienz bei der Wärmenutzung ab. Die Optionen 3,4 und 5 wurden unter der Zielsetzung CO2eq-Vermeidungskosten und unerwünschte negative Effekte auf die Wettbewerbsfähigkeit der Tierproduktion zu verringern, erarbeitet. Option 6 bietet einen Ansatz um insbesondere in Regionen mit eher kleinstrukturiertem Viehbesatz, höhere Güllemengen energetisch in Biogasanlagen zu nutzen.

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