Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Verbundvorhaben: Ölpflanzen als Zwischenfrüchte; Teilvorhaben 1: Analyse der Stakeholder-Akzeptanz und politische Rahmenbedingungen

Anschrift
Leuphana Universität Lüneburg - Fakultät Nachhaltigkeit - Institut für Nachhaltigkeitssteuerung - Bereich Nachhaltigkeitspolitik
21335 Lüneburg
Scharnhorststr. 1, Raum C11.226
Kontakt
Prof. Dr. Harald Heinrichs
Tel: +49 4131 677-2931
E-Mail: harald.heinrichs@uni-lueneburg.de
FKZ
22004213
Anfang
01.07.2015
Ende
01.01.2017
Aufgabenbeschreibung
Aufgabe der Leuphana Universität Lüneburg war es, eine Stakeholder-Analyse vorzunehmen und politische Rahmenbedingungen für den Ölfruchtzwischenanbau zu beschreiben. Für die Stakeholder-Analyse sollten politische Institutionen und andere gesellschaftliche Gruppen, die fu¨r die Einfu¨hrung von O¨lzwischen-fruchtanbau in unterschiedlichen Funktionen und Rollen relevant sind, identifiziert und ihre unterschiedlichen Perspektiven auf den Zwischenfruchtanbau, seine Voraussetzungen und Potentiale in Erfahrung gebracht und ausgewertet werden.
Ergebnisdarstellung
Die Begriffe Bioökonomie und nachhaltige Landwirtschaft werden nicht von allen Akteuren synonym verwendet werden. Teilweise konnten unterschiedliche Perspektiven zwischen den eher ökologisch orientierten Vertretern und den Vertretern der konventionellen Bauernschaft und der Industrie festgestellt werden. Dazu gehört etwa die Perspektive auf die Zulassung von Pflanzenschutzeinsatz im Zwischenfruchtanbau, die von ersteren eher kritisch gesehen, von letzteren jedoch gefordert wurde. Die ökologische Bedeutung von Zwischenfruchtanbau wird allgemein als hoch und zunehmend betrachtet. Keine Person sprach davon, dass der Zwischenfruchtanbau ökologisch nicht bedeutsam sei oder die Bedeutung nicht zunehmen würde. Auch wenn es vereinzelt eine andere Perspektive darauf gab, so wurde auch die ökonomische Bedeutung des Zwischenfruchtanbaus grundsätzlich als weiterhin zunehmend beschrieben. Diese Bedeutung wird jedoch als maßgeblich von den jeweiligen regionalen Anbaubedingungen abhängend wahrgenommen. Während Leindotter zumeist als Zwischenfrucht positiv bewertetet wird, wird Ackerhellerkraut nicht als Zwischenfrucht wahrgenommen. Stattdessen überwiegt die Wahrnehmung als eine Form von Unkraut. Insgesamt gibt es auch eine geringe Kenntnis von Förderungen und Regulierungen, die auf Ölpflanzen bezogen sind. Das gilt auch für spezifische Förderungen von Ackerhellerkraut und Leindotter. Als Vorschläge für eine Ausweitung der Nutzung dieser beiden Pflanzen werden verschiedene Förderinstrumente ins Spiel gebracht, auch die Sicherung von Absatzmärkten und die Kosten für Saatgut werden genannt. Die Anpassung der Greening-Auflagen wird ebenfalls mehrheitlich befürwortet.

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