Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Parametrierung der physikalisch-chemischen Eigenschaften von Biokraftstoffen der 1,5. Generation

Anschrift
Johann Heinrich von Thünen-Institut Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei - Institut für Agrartechnologie und Biosystemtechnik - Abt. Biosystemtechnik
38116 Braunschweig
Bundesallee 50
Kontakt
Prof. Dr.-Ing. Axel Munack
Tel: +49 531 596 4201
E-Mail: axel.munack@vti.bund.de
FKZ
22004810
Anfang
01.10.2010
Ende
31.12.2012
Aufgabenbeschreibung
PKW mit Dieselpartikelfilter (DPF) können bei der zurzeit eingesetzten Regenerationsstrategie nicht mit reinem Biodiesel (B100) betrieben werden. Auch Fahrzeuge, die Euro 5 und Euro 6 einhalten, werden nicht mit B100 bzw. Kraftstoffgemischen mit höherem Biodieselanteil betrieben werden können. Grund ist der Siedeverlauf von Biodiesel, der einer Kompressionsabsenkung im Motor entgegensteht. Projektziel ist es, die physikalischen und chemischen Eigenschaften von biodieselhaltigen Blends so zu modifizieren, dass sie für neue Motorkonzepte mit guten Ergebnissen hinsichtlich der Verbrennung und der Emissionen eingesetzt werden können. Das geplante Projekt beschäftigt sich mit der systematischen Erstellung von Mischungen aus Biodiesel mit Kohlenwasserstoffen. Dabei werden vor allem unterschiedliche Kohlenwasserstoffe bzw. Kohlenwasserstofffraktionen eingesetzt. Daneben wird auch der Biodieselanteil variiert. Die in den drei Schritten erhaltenen Kraftstoffformulierungen werden bei ASG und im vTI auf ihre Eigenschaften hin untersucht. Der Kraftstoff, der sich in den Versuchen als am besten geeignet erwiesen hat, wird weitergehend untersucht. ASG entwickelt Prüfmethoden für derartige Mischungen in Anlehnung an EN 14214 für biodieselreiche Mischungen bzw. an EN 590 für kohlenwasserstoffreiche Mischungen. Das vTI erstellt diesen Kraftstoff im 200-Liter-Maßstab und testet ihn hinsichtlich der oben genannten limitierten und nicht limitierten Emissionen an einen Motor (Euro IV oder besser). Sofern ein erfolgversprechendes Ergebnis erzielt wird, nehmen die Antragsteller nach Rücksprache mit dem Mittelgeber Kontakt zur Volkswagen AG und zu MAN mit dem Ziel auf, den optimierten Kraftstoff auch an einem „Euro 6" Motor zu testen. Dadurch wird eine schnellere Umsetzung des Projektzieles in die Praxis erwartet. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse wird mit dem Auftraggeber abgestimmt.

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