Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

 

Verbundvorhaben: Einsatz der Hochleistungs-Sequencing-Batch-Reaktor-Technologie sowie der Pervaporation mit hydrophoben Zeolithmembranen zur effektiven und energiesparenden Bioethanolerzeugung; Teilvorhaben 1: Entwicklung HSBR-Fermentation

Anschrift
Hochschule Anhalt - Standort Köthen - Fachbereich Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik
06366 Köthen (Anhalt)
Bernburger Str. 55
Kontakt
Prof. Dr. Reinhard Pätz
Tel: +49 3496 67-2580
E-Mail: reinhard.paetz@bwp.hs-anhalt.de
FKZ
22006208
Anfang
01.07.2010
Ende
30.09.2012
Aufgabenbeschreibung
Gegenstand des Projektes ist die Weiterentwicklung und Optimierung der Hochleistungs-Sequencing-Batch-Reaktor-Technologie (HSBR-Technologie) unter Einsatz realer Gärsubstrate für Bioethanolanlagen der zweiten Generation auf Basis der HSBR-Technologie, mit einer im Vergleich zu bisherigen Anlagen deutlich höheren Raum-Zeit-Ausbeute. In den Laboren der HS-Anhalt sollen zwei HSBR-Fermentoren auf ein prozessgesteuertes System umgebaut werden. Dadurch wird eine hohe Steigerung der Produktivität erwartet. Dies soll durch den Einsatz einer Online-Substratmessung, Abgasanalytik und Ethanolmessung im Abgas erreicht werden. Aus diesen Daten sowie der entstehenden Menge an Produkt im Fermenter und Kondensat, sollen optimale Fermentationsbedingungen gefunden werden. Parallel dazu wird der Aufbau eines größeren Fermenters am iba in Heiligenstadt unterstützt. Dieser Fermenter soll ein Up-Scale-Schritt vor der geplanten Versuchsanlage sein. Ergenisse der HS-Anhalt fließen in diesen Fermenter ein. Es werden verschiedene mögliche Substrate aus Nebenprodukten, Reststoffen (z.B. aus Mühlbetrieb, Molkerei, Landwirtschaft) auf Eignung und enzymatischer oder mikrobieller Vorbehandlung untersucht. Das HSBR-Verfahren soll dann auf die Substrate angepasst werden. Die im Verfahren nur gering anfallende Hefeschlempe soll als Kreislauf rückgeführt werden und so die Nährstoffversorgung (Vitamine, Mineralien) verbessern. Nach Absolvierung des Projektes, besteht ein Gesamtkonzept das deutliche verfahrenstechnische und wirtschaftliche Vorteile haben wird. Dieses Konzept soll durch den Praxispartner in eine Pilotanlage (10m³) umgesetzt werden, die bereits während der Projektbearbeitung geplant und mit den von den Projektpartnern erzielten Ergebnissen abgestimmt wird. Nach Installation und Betrieb steht eine Demonstrationsanlage zur weiteren Testung und Vermarktung des Gesamtkonzeptes zur Verfügung. Wissenschaftlich neue Ergebnisse werden veröffentlicht und ggf. patentiert.

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