Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Entwicklung von ertragreichen Winterrapslinien mit stabiler Resistenz gegen das Wasserrübenvergilbungsvirus (Turnip yellow luteovirus, TuYV) für die Gewinnung von nachwachsenden Rohstoffen

Anschrift
Julius Kühn-Institut Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) - Institut für Resistenzforschung und Stresstoleranz
Erwin-Baur-Str. 27
06484 Quedlinburg
Kontakt
PD Dr. Frank Ordon
Tel: +49 3473 879112
E-Mail: f.ordon@bafz.de
FKZ
22006600
Anfang
15.07.2001
Ende
15.10.2004
Ergebnisdarstellung
Auf Basis des erstellten resistenten Ausgangsmaterials wurde die erste TuYV-resistente Sorte "Caletta", die noch nicht die Erträge der Hochleistungsorten erreicht, in der EU zugelassen. Die beteiligten Züchter arbeiten an der weiteren Steigerung der Leistungsfähigkeit. Bisher gelang die Einlagerung der Doppel-Null-Qualität in Genotypen mit stabiler TuYV-Resistenz und die Kombination mit guten agronomischen Eigenschaften. Die Merkmale Kornertrag und Krankheitsresistenz müssen noch verbessert werden.
Aufgabenbeschreibung
Der Befall von Raps mit dem Wasserrübenvergilbungsvirus (TuYV) hat sich in den letzten Jahren stark ausgedehnt. Die durchschnittlichen Ertragseinbußen durch das Virus liegen zwischen 12 % und 34 %. Damit muss zur Sicherung hoher und stabiler Erträge bei Winterraps, gerade auch für den Bereich nachwachsende Rohstoffe, die Züchtung von virusresistenten Sorten mit Hochdruck vorangebracht werden. Als Resistenzquelle steht der Resyntheseraps R54 zur Verfügung. Bisher ist es gelungen, die Resistenz in Basismaterial einzulagern. Dieses Material wurde allerdings nur auf Virusresistenz untersucht und verfügt noch nicht über die für Sortenentwicklungen entscheidenden Ertrags- und Qualitätsparameter. Im Rahmen des Vorhaben sollen daher folgende Bereiche bearbeitet werden: 1) die Ertragsrelevanz der eingelagerten TuYV-Resistenz, 2) die Heritabilität und die Dominanzverhältnisse der TuYV-Resistenz, 3) die Expression der Virusresistenz während verschiedener Wachstumsstadien und in verschiedenen Pflanzenorganen sowie 4) die Pathotypenanalyse von Virusisolaten unterschiedlichen geografischen Ursprungs.

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