Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Verbundvorhaben: Züchterische Bearbeitung und Bereitstellung spätreifender Miscanthus-Formen unter besonderer Berücksichtigung ihrer stofflichen Eigenschaften und Anbauwürdigkeit: Teilvorhaben 2: Eigenschaftsprüfung und Anbauversuche

Anschrift
Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau - Abt. Landespflege
An der Steige 15
97209 Veitshöchheim
Kontakt
Kornelia Marzini
Tel: +49 931 9801-355
E-Mail: monika.issing@lwg.bayern.de
FKZ
22007298
Anfang
01.07.1999
Ende
30.06.2003
Ergebnisdarstellung
Der Genfonds bei Miscanthus wurde erweitert und umfasst jetzt sehr wertvolles Basismaterial von mehr als 900 Genotypen. Er wird in den nächsten Jahren von der Fa. Tinplant weiterbearbeitet. Es wurde gezeigt, dass die Gewinnung von Jungpflanzen aus Samen, welche durch gezielte Kreuzungen erhalten werden, eine erfolgversprechende Methode zur kostengünstigen Etablierung von Miscanthus-Beständen darstellt. Diese Methode wird an Bedeutung gewinnen, sobald entsprechende hochertragreiche, winterharte Nachkommen aus den, im Projekt erstellten Kreuzungen selektiert sind und auf dem angeboten werden können. Derzeit stehen Jungpflanzen verschiedener Genotypen aus früheren Züchtungsprogrammen am Markt für die Biomasseproduktion zur Verfügung. Das im Rahmen des Verbundvorhabens geschaffene breite Ausgangsmaterial kann für die verschiedensten möglichen Anwendungsgebiete als ausgezeichnete Grundlage dienen. Es kommt darauf an, mit den Nutzern, Hybriden für verschiedene Anbaugebiete und unterschiedliche Verwendungszwecke (z.B. Baustoffeignung, Siliziumgehalt, energetische Nutzung) zu gewinnen. Die Zusammenarbeit von LWG Veitshöchheim und Tinplant wird weitergeführt. Bis 2006 erfolgt die Prüfung der Miscanthus-Hybriden (Kreuzungen zwischen M. sinensis und M. sacchariflorus -Kurztag) sowie die Bonitur und Ertragsfeststellung, der in der Projektlaufzeit in Veitshöchheim (LWG) gepflanzten Kreuzungsnachkommen.
Aufgabenbeschreibung
Der Artbastard Miscanthus x giganteus bildet keine fertilen Samen. Eine Vermehrung ist daher nur über kostenintensive Verfahren (Rhizomteilung, in vitro-Vermehrung) möglich. Miscanthus sinensis dagegen ist fertil. Durch Kreuzung und Selektion können damit Hybriden gefunden werden, die sich kostengünstig durch Samen vermehren lassen, um die Aufwendungen bei der Bestandsetablierung im Vergleich zur vegetativen Vermehrung erheblich zu senken. Durch züchterische Bearbeitung und Selektion werden spätreifende Miscanthus-Formen mit hohem Biomasseertrag in verschiedenen Anbauregionen gewonnen (spätreifend bedeutet keine unkontrollierte Samenbildung in der freien Landschaft). Unter gegebenen Anbaubedingungen werden die Hybriden auf Winterhärte und Biomassebildung getestet. Die Vermehrung der Jungpflanzen wird über Samen durchgeführt und unter Feldbedingungen auf Homogenität geprüft, mit dem Ziel, den Kostenaufwand der Bestandsetablierung um bis zu 80 % zu senken.

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