Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Verbundvorhaben (FSP-Emissionen): Gesundheitliche Bewertung von Emissionen aus Holz und Holzprodukten in Innenräumen mittels experimenteller toxikologischer Untersuchungen und humanbasierter Beobachtungen; Teilvorhaben 1: Projektkoordination und humantoxikologische Untersuchungen

Anschrift
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg - Medizinische Fakultät - Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene
79106 Freiburg
Breisacher Str. 115 B
Kontakt
Dr. Richard Gminski
Tel: +49 761 270-83190
E-Mail: richard.gminski@uniklinik-freiburg.de
FKZ
22008714
Anfang
01.05.2016
Ende
31.10.2019
Aufgabenbeschreibung
Im Rahmen einer literaturbasierten Studie werden zunächst bestehende Erkenntnisse zur gesundheitlichen Bedeutung von Holz-VOCs und deren bestehender Grenzwerte zusammengestellt. Auf dieser Informationsgrundlage erfolgt anschließend die Durchführung experimenteller Untersuchungen. Die neuartigen Testverfahren sollen auf Basis des gewonnenen Datenmaterials unter Einbeziehung von Tier- und Humandaten Analysen zum Zusammenhang zwischen in-vitro- und in-vivo-Effekten ermöglichen, mit dem Ziel der Entwicklung eines geeigneten Vorhersagemodels zur praktischen gesundheitlichen Bewertung von flüchtigen Bestandteilen aus Holz und Holzwerkstoffen. Durch den Verbund der Partner mit Kompetenzen in den Bereichen experimentelle Toxikologie, Holzforschung und Risikobewertung sowie unter Miteinbeziehung eines projektbegleitenden Expertenausschusses aus Wirtschaft, Forschung und Behörden, erlaubt GesundHOLZ einen die Nutzung betreffenden umfassenden Forschungs- und Entwicklungsansatz. Die Koordination des Verbundprojekts obliegt dem IUK, sowohl in der Vorbereitung als auch in der Durchführung. Weitere Aufgabenbereiche umfassen die Literaturstudie, die experimentelle humantoxikologische Untersuchungen von Holz-VOCs (Zell- und Gentoxizität, mögliche Reizwirkungen an Haut, Schleimhaut und Augen) im Zusammenhang mit den bei der Nutzung von Holz auftretenden VOC-Konzentrationen. Nach einer initialen Adaptierungs- und Etablierungsphase der teils neuartigen Mess- und Testverfahren mittels bekannter Leitsubstanzen aus Holzemissionen (z.B. alpha-Pinen), werden repräsentative Vertreter von Holz und Holzwerkstoffen mit dem entwickelten Methodenrepertoire und auf Grundlage einer emissionsnahen Beprobung auf ihr Gefährdungspotenzial für den Menschen untersucht. Auf Grundlage der generierten Ergebnisse aus den Teilvorhaben I-V erfolgt die regulatorische Bewertung unter besonderer Berücksichtigung einer möglichen Ableitung von praxisnahen Ziel- und Richtwerten.

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