Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

 

Verbundvorhaben: Standardisierte Buchenholz-Hybridträger großer Spannweite; Teilvorhaben 2: Einsatz von recycelten Kohlenstofffasern in hochleistungsfähigen Buchenholzträgern

Anschrift
Institut für Verbundwerkstoffe GmbH
67663 Kaiserslautern
Erwin-Schrödinger-Str., Geb. 58
Kontakt
Prof. Dr.-Ing. Joachim Hausmann
Tel: +49 631 2017-301
E-Mail: joachim.hausmann@ivw.uni-kl.de
FKZ
22011118
Anfang
01.11.2018
Ende
31.10.2020
Aufgabenbeschreibung
Zielsetzung des beantragten Vorhabens ist die Reduktion der Treibhausgasemissionen durch die Steigerung der stofflichen Verwendung von Buchenholz in Holzbauprodukten. Dies soll durch die signifikante Steigerung der Tragfähigkeit und Steifigkeit möglich werden, indem die Gurte von Brettschichtholzträgern aus Buchenholz niedriger Holzqualität mit Lamellen aus recycelten Kohlenstofffasern (rCF-Lamellen) verstärkt werden. Niedrige Holzqualität (= LS 7), d. h. Buchenholz aus dem Stammzentrum und das klassische Schwellensortiment sollen erforscht werden, um ihre Verwendung in neuen Absatzmärkten zu erschließen. Die rCF-Lamellen basieren auf Vliesstoffen mit einem hohen Orientierungsgrad der Kohlenstofffasern. Dadurch ist die Verwendung von Produktionsabfällen und End-of-Life-Produkten aus der Luftfahrt und der Fahrzeugindustrie gewährleistet. Zur Steigerung des Produktspeichers sollen Träger und Stützen kaskadenartig in Hallentragwerken und in nutzungsneutralen Tragstrukturen eingesetzt werden. Die Buchenholz-Hybridträger werden dazu in ihrem Aufbau und durch lösbare und reversible Verbindungen zu angrenzenden Bauteilen (Stütze, Wand, Decke) standardisiert.
Ergebnisdarstellung
Das IVW kann die Ergebnisse des Projektes ideal nutzen um seine wirtschaftlichen Tätigkeiten zu verstärken. Ein wesentliches Standbein des IVW ist der Transfer von Forschungsergebnissen in die Industrie über wirtschaftliche Projekte (Auftragsforschung). Die im Rahmen von Stabu generierten Ergebnisse bilden hierzu eine ideale Grundlage. Die anvisierte Entwicklung von Buchenholz-Hybridträgern bietet breite Umsetzungsmöglichkeiten. Die wirtschaftliche Verwertung erfolgt über die Veröffentlichung auf Fachmessen, die Anmeldung von Schutzrechten, wirtschaftliche Folgeprojekte sowie falls möglich über Ausgründungen. Auf wissenschaftlicher Seite werden die Ergebnisse genutzt für Veröffentlichungen und Konferenzbeiträge, die Nutzung der Ergebnisse in der Ausbildung sowie nichtwirtschaftliche Folgeprojekte. Zudem erlaubt die Einbindung des Instituts für Verbundwerkstoffe in zahlreiche Netzwerke eine nachhaltige Verbreitung der Ergebnisse in der Industrie. Weiterhin erfolgt im Rahmen des Projekte die Ausbildung von Studenten und vor allem der Doktoranden in einem interdisziplinären Team, wodurch eine nachhaltige Ergebnisverwertung stattfindet. Die Ergebnisse des Projektes können im Anschluss an das Projekt direkt in eine industrielle Nutzung überführt werden. Dies erfordert allerdings die passgenaue Entwicklung für zukünftige Hallentragwerke aus Holz-Hybridstrukturen. Hierfür kommen öffentlich geförderte Projekte sowie primär bilaterale Industrieprojekte in Frage, zu denen das IVW durch die im Projekt erlangten Kenntnisse einen wertvollen Beitrag leisten kann.

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