Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

 

Verbundvorhaben: Entwicklung von kaukasischem Löwenzahn (Taraxacum koksaghyz) als nachwachsender Industrierohstoff mit Mehrfachnutzung - Vorbereitende Arbeiten in Züchtung und Analytik; Teilvorhaben 2: Markerentwicklung

Anschrift
Westfälische Wilhelms-Universität Münster - Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät - Fachbereich Biologie - Institut für Biochemie und Biotechnologie der Pflanzen (IBBP)
48143 Münster
Hindenburgplatz 55
Kontakt
Prof. Dr. Dirk Prüfer
Tel: +49 251 83-22302
E-Mail: dpruefer@uni-muenster.de
FKZ
22011211
Anfang
10.05.2011
Ende
30.06.2012
Aufgabenbeschreibung
Das Vorhabensziel des Projektpartners Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) liegt in der Weiterentwicklung spezifischer DNA- und Expressionsmarker für Biosynthese von Kautschuk und Inulin zur marker-gestützten Selektion ertragsreicher Zuchtlinien und zur weiteren Charakterisierung von Wildsorten des kaukasischen Löwenzahns (Taraxacum koksaghyz). Ferner werden erste Probenmengen für Kautschuk und Inulin isoliert und den Projektpartnern für weitere Untersuchungen zur Verfügung gestellt. In Vorarbeiten des Projektpartners WWU wurden bereits alle Schlüsselgene der Kautschuk- (cis-Prenyltransferasen, "rubber elongation"- Faktor, "small rubber"-Partikelproteine) und Inulinbiosynthese (sucrose:sucrose 1-fructosyltransferase 1-SST, fructan:fructan 1-fructosyltransferase 1-FFT, fructan exohydrolase FEH), die allesamt eine wirkortspezifisches Expressionsmuster aufweisen. Diese Gene sollen nun als funktionelle Marker entwickelt werden, indem untersucht wird, ob ihr Vorliegen bzw. ihre Expressionsstärke in direkter Korrelation zur Menge an gebildetem Kautschuk und Inulin steht. Die Validierung der Marker erfolgt mittels einer Kreuzungspopulation aus Hoch- und Niedrigproduzenten. Zur Gewinnung von ersten Kautschuk- und Inulinprüfmustern im Grammbereich werden wasserbasierte Extraktionsverfahren angewendet, die möglichst eine gekoppelte Extraktion von Kautschuk und Inulin ermöglichen. Die Qualität beider Rohstoffe wird nach von Industrie vorgegebenen Maßstäben erfolgen.

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