Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Biotechnologische Erzeugung tetraploider Elternpflanzen von Pappel und Robinie mit dem Ziel ihrer Verwendung für die Züchtung leistungsfähiger triploider Klone für die Biomasseproduktion

Anschrift
Johann Heinrich von Thünen-Institut Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei - Institut für Forstgenetik
15377 Waldsieversdorf
Eberswalder Chaussee 3 a
Kontakt
Dr. Dietrich Ewald
Tel: +49 33433 157-170
E-Mail: dietrich.ewald@vti.bund.de
FKZ
22013409
Anfang
01.10.2010
Ende
31.03.2014
Aufgabenbeschreibung
Die verbesserten Eigenschaften triploider Pappeln wie höhere Zuwachsleistung und Faserlänge und bessere Resistenz sind lange bekannt. Im Zuge der Bedeutung der Biomasseproduktion können diese Bäume großen Nutzen bringen. In dem Projekt soll über die Erzeugung stabiler tetraploider Elternpflanzen als Kreuzungspartner die Voraussetzung für die Züchtung leistungsfähiger triploider Klone geschaffen werden. Durch Kombination der Polyploidisierung von Pflanzen mit der Technik der in vitro-Kultivierung wird es-im Gegensatz zu herkömmlichen Techniken-möglich sein, ganzjährig ploidieveränderte Pflanzen zu erzeugen. Die Methode erlaubt nach Erreichen der Blühfähigkeit der Pflanzen die Erzeugung eines umfangreichen Kreuzungsmaterials, aus dem die besten Leistungsträger selektiert und verklont werden können. Damit sind die Voraussetzungen für die Prüfungen zum späteren Sortenschutz einzelner Leistungsklone sowie eventuell auch Nachkommenschaften gegeben. Als Ausgangsmaterial werden Aspen-, Pappel- und Robinienklone verwendet, deren Nachkommenschaften bereits geprüft und als leistungsfähig beschrieben wurden. In vitro-Explantate (Sprosse oder Sprossmeristeme) dieser Klone werden mit einem Mitose-Hemmer behandelt, der die Ausbildung des Spindelapparates verhindert. Aus diesen Explantaten werden neue Sprosse regeneriert und auf den Grad ihrer Ploidie getestet. Nach mehrfacher Subkultivierung werden genetisch stabile Linien selektiert, die das Ausgangsmaterial für die Anregung einer frühzeitigen Blütenbildung, z.B. für die Durchführung gelenkter Kreuzungen, darstellen sollen. Die erzeugten tetraploiden Pflanzen stellen somit die Voraussetzung für gelenkte Kreuzungen zur Erzeugung leistungsfähiger triploider Bäume dar. Triploide Pflanzen aus den Nachkommenschaften sollen verklont, in Baumschulversuchen getestet und nach Feststellung des Überlegenheitsgrades als Klone anerkannt werden. Im Falle eines verbesserten Wachstums können auch tetra- und mixoploide Pflanzen zugelassen werden.

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