Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Effiziente Entwicklung von leistungsfähigem Hoch-Ölsäure-Raps durch die Anwendung neuartiger Selektionsmethoden

Anschrift
Georg-August-Universität Göttingen - Institut für Pflanzenbau und -züchtung
Von-Siebold-Str. 8
37075 Göttingen
Kontakt
Dr. Christian Möllers
Tel: +49 551 39-24364
E-Mail: cmoelle2@gwdg.de
FKZ
22013804
Anfang
20.10.2005
Ende
19.10.2008
Ergebnisdarstellung
Im Rahmen des Projektes wurde ein Prototyp für die automatische NIRS-Messung einzelner Rapskörner getestet und verbessert sowie ein Verfahren für die schnelle Schätzung der Öl- und Linolensäuregehalte an einer großen Anzahl Samen entwickelt. Nach Optimierung der Samenvorbereitung konnten bis zu 800 Samen pro Stunde gemessen und geordnet in Mikrotitierplatten abgelegt werden. Die NIRS-Kalibrierungen erlaubten in unabhängigen Validierungen die Schätzung der Ölsäuregehalte mit einem mittleren Fehler von 2,7 bis 3,7 %. Die Linolensäuregehalte konnten mit einer Genauigkeit von 1,2 bis 1,8% geschätzt werden. Bei vorhandener großer Variation im Ölsäure- und Linolensäuregehalt kann damit erfolgreich eine Vorselektion in spaltenden Samenpopulationen durchgeführt werden. Erste Ergebnisse zeigen, dass auch nutzbare Kalibrierungen für weitere züchterisch interessante Inhaltsstoffe, wie Erucasäure, Proteingehalt und gegebenenfalls auch Ölgehalt entwickelt werden können, die eine simultane Selektion auch auf diese Merkmale erlauben könnten. Die im Projekt erreichte Weiterentwicklung der Einzelkornmesstechnik und der Kalibrierungen zeigt, dass sich die eingesetzte NIRS-Technologie grundsätzlich als zuverlässiges, schnelles und zerstörungsfreies und hinreichend genaues Verfahren für die Bestimmung der Ölqualität einzelner Rapssamen eignet.
Aufgabenbeschreibung
Ziel des Vorhabens ist die effiziente Entwicklung von Winterrapssorten mit einem hohen Ölsäuregehalt (HO) und einem niedrigen Linol- und Linolensäuregehalt (LL) im Samenöl. Erreicht werden soll dies durch die Selektion von HO- und HOLL-Samengenotypen mit einem hohen Ölgehalt in spaltenden F2-Samenpopulationen mit Hilfe eines neuartigen ZEISS NIRS-Photodiodenzeilenspektrometers. Nach Entwicklung entsprechender Kalibrierungen und erfolgter Automatiosierung sollte dieses Verfahren durch die effiziente und frühe Selektion homozygoter F2-Samengenotypen die beschleunigte Entwicklung von entsprechenden leistungsfähigen Winterrapssorten ermöglichen. Durch die Kooperation mit Züchtungsfirmen der GFP wird sichergestellt, dass F2-Samenpopulationen divergenter Kreuzungen mit leistungsfähigem Zuchtmaterial zur Verfügung stehen und das entsprechend selektierte F2-Samengenotypen in die Prüfung und Entwicklung von leistungsfähigen Sorten eingehen. Als Ergebnis des Vorhabens sollte ein Verfahren für die effiziente Selektion von HO- und HOLL-Genotypen mit einem hohen Ölgehalt zur Verfügung stehen, welches dauerhaft zu einer beschleunigten Zulassung von leistungsfähigen HO- und HOLL-Sorten führt.

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