Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Schaffung erucasäurereicher Formen bei Raps (Brassica napus) für industrielle Anwendungen

Anschrift
Julius Kühn-Institut Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) - Institut für Züchtungsforschung an landwirtschaftlichen Kulturen
Rudolf-Schick-Platz 3 a
18190 Sanitz
Kontakt
Dr. rer. nat. Karin Sonntag
Tel: +49 38209 45-206
E-Mail: k.sonntag@bafz.de
FKZ
22014601
Anfang
01.02.2002
Ende
29.02.2004
Ergebnisdarstellung
Es ist zu erwarten, dass mit der Entwicklung artspezifischer molekularer Marker für das fae1-Gen unterschiedlicher Brassicaceen-Arten ein effektives molekulares Tool für die Genidentifizierung in Hybriden bereitgestellt werden kann, dass z.B. in züchterischen Rückkreuzungsprogrammen mit großen Nutzen einsetzbar ist. Es konnten somatische Hybriden (Raps+Crambe) mit erhöhtem Erucasäuregehalt entwickelt werden. Mittels umfassender cytologischer Charakterisierung wurden leistungsfähige Typen selektiert, in denen neue Allelkombinationen für eine Optimierung der Erucasäuregehaltes vorhanden sind. Diese Winterrapslinien rapsfremden Erucasäuregenen stehen als Ausgangsmaterial zur Nutzung für die Züchtung bereit.
Aufgabenbeschreibung
Es besteht die Aufgabe, somatische Hybriden mittels asymmetrischer Protoplastenfusion von ausgewählten Raps- und Krambe-Eltern umfassend zu charakterisieren, um die anschliessende züchterische Bearbeitung wissenschaftlich zu fundieren. Formen mit hohem Erucasäuregehalt ( >60%) sollen durch weitere Kreuzungen und Selbstungen genetisch stabilisiert werden. Die technische Zielstellung beinhaltet die gesteigerte Wertschöpfung bei der Produktion des oleochemischen Grundstoffs Erucasäure durch erhöhte Ausbeute sowie durch veränderte chemisch-physikalische Eigenschaften. Charakterisierung der asymmetrischen somatischen Hybriden : Morphologie, Pollenvitalität, Fertilität, Ermittlung des Erucasäure-, Glucosinolat- und Ölgehaltes, cytologische Analyse und in situ- Hybridisierung, Entwicklung von Markern für Erucasäure bei Krambe mittels PCR und AFLP. Erzeugung weitere Hybridpflanzen durch Kombination mit ausgewählten erucasäurereichen Rapslinien. Gewinnung von Erkenntnissen über Interaktionen der Erucasäuregene und über deren Einbau in das Rapsgenom. Diese Erkenntnisse sind bedeutend für zukünftige Vorhaben zur wirtschaftlichen Nutzung der genetischen Vielfalt bei Brassicaceen.

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