Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

 

Entwicklung und Vergleich von optimierten Anbausystemen und geeigneten Winterweizensorten für die landwirtschaftliche Produktion von Energiepflanzen; A: Systemversuch; B: Erfassung Biomasseleistung von Winterweizen

Anschrift
Justus-Liebig-Universität Gießen - FB 09 - Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement - Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung I - Pflanzenzüchtung
35392 Gießen
Heinrich-Buff-Ring 26-32
Kontakt
Dr. Ursula Ahrenhöfer
Tel: +49 611 815-1730
E-Mail: u.ahrenhoefer@hmulv.hessen.de
FKZ
22018205
Anfang
15.10.2005
Ende
31.12.2008
Aufgabenbeschreibung
Das Vorhaben verfolgt zwei Ziele: (1) In einem „Systemversuch" mit ausgewählten Nutzpflanzen wird die Ertragsleistung von Winterungen und Sommerungen in einem Zweikultur-Nutzungssystem im Vergleich zu einer Einkultur-Nutzung mehrjährig verglichen. (2) In einem Screening von Winterweizen-Genotypen (Sorten, Zuchtstämme) wird das Biomasse-Potenzial sowie die Entwicklung von Züchtungsstrategien für die Biomasseproduktion zur Erzeugung von Energie aus Winterweizen erforscht. (1) Systemversuch: Der Versuch wird an insgesamt sechs Standorten in zwei Wiederholungen durchgeführt. Im Bestand werden während der gesamten Vegetationszeit Bonituren durchgeführt. Am Erntegut werden neben einer Ertragsfeststellung umfangreiche Analysen der Inhaltsstoffe durchgeführt. (2) Pre-Breeding Winterweizen: Wenigstens 52 Weizen-Genotypen werden in zwei Behandlungsstufen bzgl. Biomasseleistung und Biogasbildungsvermögen getestet. Die Ergebnisse zu 1) fliessen in die Auswertung des Gesamtprojektes (TTL Jena) ein. Die Ergebnisse zu 2) sind Grundlage für die weitere Züchtung. Ferner werden die Resultate im Rahmen von Fachtagungen der Praxis vorgestellt und in wissenschaftlichen Journalen veröffentlicht.
Ergebnisdarstellung
Ein Sortiment von 60 Winterweizensorten wurde in dreijährigen (2006-2008) Feldversuchen an den Standorten Giessen und Rauischholzhausen auf ihre Biomasse-Ertragsleistung getestet. Die besten Genotypen zeigten Spitzenerträge von über 60 t Frischmasse und bis zu 20 t Trockenmasse je Hektar. Eine Reihe von Sorten bewiesen ein übereinstimmendes, sehr hohes Leistungsniveau an beiden Standorten, sowohl bezüglich Biomasse-Ertrag als auch der Biogasbzw. Methan-Ausbeute. Auf der Basis der mehrjährigen und mehrortigen Feldversuchsergebnisse mit den 60 Winterweizensorten und anhand einer entsprechenden genetischen Karte (SSR Marker) wurde eine Assoziationskartierung für das Merkmal Trockenmasse-Ertrag durchgeführt. Direkte Übereinstimmungen zwischen den einzelnen Versuchen (Orte, Jahre) bezüglich der assoziierten Genomregionen konnten zwar nicht festgestellt werden. Es ist jedoch auffallend, dass Assoziationen mit Regionen auf den homoeologen Chromosomengruppen 3, 4 und 7 von Brotweizen besonders häufig festzustellen sind. Die im Rahmen dieses Projektes erstellten F2-Nachkommenschaften und DH-Populationen, stehen für geplante, weiterführende Untersuchungen (Validierung) zur Verfügung.

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