Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Erhöhung des Ertragspotentials heimischer Wildpflanzenmischungen unter Berücksichtigung von Biodiversität und Wasserschutz

Anschrift
Saaten Zeller GmbH & Co. KG
Ortsstr. 25
63928 Eichenbühl
Kontakt
Dr. habil. Walter Bleeker
Tel: +49 1522 8065997
E-Mail: bleeker@saaten-zeller.de
FKZ
2219NR215
Anfang
01.05.2020
Ende
30.04.2023
Aufgabenbeschreibung
Das Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung von mehrjährigen Wildpflanzenmischungen, die einen hohen Ertrag gewährleisten aber gleichzeitig die Biodiversität in der Agrarlandschaft fördern und eine Verlagerung von Nährstoffen in das Grundwasser minimieren. Das Vorhaben baut auf die Erfolge des Projekts „Heimische Wildpflanzen als Grundlage zur Entwicklung Ressourcen schonender Biomasseproduzenten" (WaGBio) auf, bei dem mit einer züchterischen Bearbeitung der wuchskräftigsten Arten innerhalb der bislang verwendeten Mischungen begonnen wurde. Dort konnte durch Kreuzung besonders wuchskräftiger Wildtypen und anschließende Selektion auf oberirdische Biomassebildung, Wuchsform und späte Blüte bei Tanacetum vulgare (Rainfarn) ein besonders wuchskräftiger Stamm gezüchtet werden. Desweiteren konnten im Vorgängerprojekt erste polyploide Individuen von Tanacetum vulgare, Cichorium intybus (Wegwarte) und Artemisia vulgaris (Beifuß) erzeugt werden. Diese Individuen weisen im Hinblick auf eine angestrebte Erhöhung des Biomasse- und Biogasertrages vielversprechende Merkmale (Organvergrößerungen) auf. Die neue sehr produktive Tanacetum Linie soll nun unmittelbar zur Entwicklung neuer mehrjähriger Mischungen zur Biomasseproduktion genutzt werden. Die neuen Mischungen werden an mindestens 5 verschiedenen Standorten bei einer Gesamtfläche von 50 Hektar in der landwirtschaftlichen Praxis getestet und das Ertragspotential ermittelt. Die Stickstoff-Bilanzen werden zur Beurteilung des Potentials der Umsetzung von Gärresten (und sonstiger organischer Dünger) in Biomasse und des Risikos der Nitratauswaschung ins Grundwasser bzw. der Wasserschutzleistung der Flächen herangezogen werden. Bei den vorliegenden Polyploiden soll durch Erzeugung weiterer polyploider Pflanzen und Kreuzungen mit genetisch diversen diploiden Pflanzen die Stabilisierung mit dem Ziel einer ersten Saatgutproduktion erfolgen.

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