Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Verbundvorhaben: Angesäuerte Wirtschaftsdünger in Biogasanlagen und in der Gärrestedüngung; Teilvorhaben 2: Emissionsminderung bei der Ausbringung von Gärresten durch Ansäuerung

Anschrift
Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern
Dorfplatz 1
18276 Gülzow-Prüzen
Kontakt
Dr. Andreas Gurgel
Tel: +49 3843 789-240
E-Mail: a.gurgel@lfa.mvnet.de
FKZ
2220NR053B
Anfang
01.11.2020
Ende
31.10.2023
Aufgabenbeschreibung
Bei der Ausbringung von Gärresten aus Biogasanlagen besteht häufig das Risiko erhöhter Ammoniakemissionen. Diese sind einerseits umweltrelevant und bedeuten andererseits auch Nährstoffverluste. Die Ammoniakemissionen lassen sich durch die Absenkung des pH-Wertes deutlich verringern, das wurde bei der Ausbringung von Rohgülle bereits vielfach erfolgreich erprobt. Da bei Gärresten aufgrund des höheren Anteils an Ammoniumstickstoff und des höheren pH-Wertes das Emissionsrisiko deutlich höher einzuschätzen ist, soll in dem Forschungsprojekt die Emissionsminderung an Gärresten untersucht werden. Das betrifft vor allem Ausbringungstermine bei wärmerer Witterung. Dazu werden Feldversuche in den Fruchtarten Winterraps, Winterweizen und Mais unter solchen Bedingungen durchgeführt, die ein hohes Emissionspotenzial erwarten lassen. Gerade unter solchen Bedingungen sind so große Effekte für Umwelt und Nährstoffmanagement möglich. Es lassen sich nennenswerte Einsparungen an Treibhausgasemissionen durch Anwendung des Verfahrens erzielen. Deutschland verfolgt sehr ambitionierte Ziele im Bereich des Klimaschutzes. Die dazu erforderlichen Reduzierungen der Ammoniakemissionen aus der Landwirtschaft können und müssen unbedingt einen Beitrag zur Erreichung dieser Ziele leisten. Durch das Verfahren der Gärrestansäuerung können diese wesentlich effizienter eingesetzt werden. Das verbessert auch den Gewässerschutz, weil die Nährstoffüberhänge verringert werden können. Die Minderung der Ammoniakemissionen ist außerdem eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Verfahren der Schleppschlauchausbringung langfristig weiter zur Verfügung steht, um kosteneffizient und schlagkräftig Gülle und Gärreste in wachsende Bestände ausbringen zu können. Das Vorhaben seitens des Verbundpartners CAU Kiel wird unter dem Akronym "AcidDigSoil", FKZ 22019313, beantragt. Die Vorhabensbeschreibung wurde gemeinsam für beide Vorhaben unter Federführung der CAU Kielerstellt.

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